Rentable online Lebensmittellieferdienste

Durch die COVID-19-Pandemie ist der Markt für Online-Lebensmittellieferungen in Deutschland so richtig ins Rollen gekommen. Der Umsatz hat sich im März und April gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Das Problem: für viele Händler ist das Geschäft nicht rentabel.

Einigen reinen Online-Lebensmittelhändlern gelingt es zunehmend, durch Innovationen in der Lieferkette langfristig profitable Geschäftsmodelle im Markt etablieren. Sie setzen beispielsweise auf automatisierte Warenlager, in denen hunderte Roboter gleichzeitig Bestellungen zusammenstellen und wachsende Bestellvolumina bewältigen können. Außerdem nutzen sie selbst entwickelte Predictive Analytics, um zu berechnen, wann Artikel ausverkauft sein werden, und den Warenbestand in den Onlineshops automatisch anpassen zu können. Ein alternatives Modell ist, die Waren erst nach den eingegangen Kundenbestellungen einzukaufen. Das reduziert nicht nur das Risiko, sondern auch Lebensmittelabfälle. Auch die Kosten der letzten Meile reduzieren die Onlinehändler, indem sie zum Beispiel Bestellungen auf immer gleichen Routen an bestimmten Tagen zu bestimmten Uhrzeiten ausliefern. Als erweiterte Einnahmequelle dient der Verkauf der entwickelten Technologien an andere Lebensmittelhändler.

Wie die COVID-19-Pandemie den Lebensmitteleinkauf aus Sicht der Konsumenten in Europa verändert hat, lesen Sie in unserer aktuellen Befragung von 3.400 Konsumenten in sieben europäischen Staaten: https://www.pwc.de/COVID-Konsumentenumfrage.

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