#fred wagner – Interview zu Trends und Themen der Versicherungsbranche

Folge 17 – Dr. Henrich Blase, Dr. Oliver Bohr, check24

Im neuesten Beitrag diskutiert Prof. Dr. Fred Wagner mit Dr. Henrich Blase, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Internetvergleichsportals Check 24, und seinem Vorstandskollegen Dr. Oliver Bohr, über das Geschäftsmodell, die Positionierung, Perspektiven und Herausforderungen des erfolgreichen Vergleichsportals.

Auch dieses neue Live-on-Tape Interview ist im Rahmen der Zusammenarbeit von PwC und #fredwagner entstanden.

Herr Dr. Blase erläutert, wie für ihn an Anfang an, auch bereits bei der Gründung von E-Insurance vor check24, der Fokus ganz klar auf den Kundenbedürfnissen liegt. Hierin sieht er die Basis für den Erfolg der Plattform check24, Transparenz und eine einfache Abschlussmöglichkeit in einem komplexen Markt zu schaffen. Dabei ist diese Grundidee für alle auf der Plattform vertretenen Produkte gleich; das Angebot beinhaltet inzwischen neben Versicherungen und Krediten auch Strom/Gas, Handy und DSL, Reisen und Mietwagen und vieles mehr. Vom Geschäftsmodell her ist check24 ein Makler, der sich über Provisionen finanziert, was auch den Kunden bewusst sei, allerdings trage die Darstellung in der Presse teils auch dazu bei, dass man fast als Verbraucherschützer wahrgenommen werde. Der Weg in die Zukunft geht laut Dr. Blase vor allem über verstärkte Kundenkontakte und einen internen Kundenbereich, in dem sich Kunden wie auch bei Amazon über ihre bereits gekauften Produkte weiter informieren können und darüber mit der Plattform in Kontakt bleiben. Hier sei man als Plattform deutlich besser aufgestellt und genieße mehr Kundenvertrauen, als es bei einem Einzelanbieter der Fall wäre. Eine eigene Versicherung zu gründen sei auch in Zukunft jedoch nicht geplant, auch wenn gerade bei der BaFin eine Vollbanklizenz beantragt wurde, um im Bereich der Bankprodukte flexibler agieren zu können.

Dr. Oliver Bohr, verantwortlich für den Versicherungsbereich, erläutert, dass obwohl standardisierte Produkte angeboten werden, die Verantwortung für Beratung der Kunden bspw. im Rahmen der IDD sehr ernst genommen würde und natürlich entsprechende Beratungsprotokolle geführt würden. In eine reine Zuliefererrolle zu kommen bräuchten die Versicherungspartner jedoch nicht zu befürchten, denn das Geschäftsmodell der Plattform funktioniere nur als gute partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Das komplette Interview sehen Sie hier:

https://insurance-tv.de/fredwagner.html

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