#fred wagner – Interview zu Trends und Themen der Versicherungsbranche

Folge 16 – Dr. Guido Bader, Stuttgarter Versicherung und DAV. Im aktuellen Beitrag sprechen Prof. Dr. Fred Wagner und Dr. Guido Bader, Vorstandsmitglied der Stuttgarter Versicherung und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), über die Zukunft der Aktuare und die Bedeutung künstlicher Intelligenz. Im Fokus stehen Konsequenzen für die Prämientarifierung und das Berufsbild der Aktuare. Auch dieses aktuelle Live-on-Tape Interview ist im Rahmen der Zusammenarbeit von PwC und #fredwagner entstanden.

Dr. Bader erläutert, wie die Rolle der Aktuare in Versicherungsunternehmen zunehmend vielfältiger werde. Einerseits seien sie “mahnende Fingerheber” z.B. im Risiko- bzw. Asset-Liability-Management. Andererseits ermöglichen sie Transformation und treiben Produktinnovationen – vor allem in der Lebensversicherung.

Big Data und künstliche Intelligenz werden laut Dr. Bader nicht dazu führen, dass weniger Aktuare gebraucht würden, aber sie veränderten und erweiterten das Aufgabenprofil. Ergebnisse künstlicher Intelligenz könnten ohne aktuarielle Aufbereitung und Analyse nicht verwendet werden, da große Datenmengen rechtskonform modelliert werden müssten, um compliant zu bleiben. So ließen bestimmte Daten bspw. Rückschlüsse auf unzulässige Kriterien wie Geschlechtermerkmale zu, was nur durch eine mathematisch-statistische Analyse und entsprechende Modellierung der verwendeten Daten verhindert werden könne. Diese Daten ermöglichten zwar eine treffsichere Prämienkalkulation, könnten allerdings dem Solidaritätsprinzip entgegenstehen. Dr. Bader sieht die Aufgabe, dieses Spannungsfeld zu lösen und entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen, klar beim Gesetzgeber. Die DAV könne dabei als Ratgeber fungieren.

Das komplette Interview sehen Sie hier:

Folge 16 – Dr. Guido Bader, Stuttgarter Versicherung und DAV

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