Kategorie: Audit

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Finaler RTS-Draft zur Offenlegungs-VO durch die ESAs veröffentlicht

Die EuropĂ€ischen Aufsichtsbehörden („ESAs“) haben am 4. Februar 2021 ihren finalen Bericht, inklusive des Draft-RTS (Entwurf des technischen Regulierungsstandards) zur Offenlegungs-Verordnung veröffentlicht. Der finale Draft-RTS enthĂ€lt Konkretisierungen zu Inhalt, Methodik und Darstellung der Angaben gemĂ€ĂŸ der Offenlegungs-Verordnung und wurde bis zum 1. September 2020 konsultiert (siehe Blog-Beitrag vom 28. Mai 2020).

EIOPA Diskussionspapier zur „IBOR-Transition“

Am 06. Februar 2020 veröffentlichte EIOPA ein Diskussionspapier zur „IBOR-Transition“ auf ihrer Homepage. Das Feedback der Stakeholder kann bis zum 30. April 2020 eingereicht werden.

Hintergrund

Die EuropĂ€ische Benchmark-Verordnung (EU-BMR)[1] trat am 9. Juni 2016 in Kraft und ist seit dem 1. Januar 2018 vollstĂ€ndig anwendbar. Diese soll sicherstellen, dass in der EU ermittelte und/oder verwendete ReferenzzinssĂ€tze robust, zuverlĂ€ssig und fĂŒr den angestrebten Einsatzzweck geeignet sind und wurde damals aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und IntegritĂ€t von Indizes, welche seit dem LIBOR-Skandal an den FinanzmĂ€rkten verwendet werden, eingefĂŒhrt. Seit dem LIBOR-Manipulationsskandal und durch die Entwicklung sinkender LiquiditĂ€t im unbesicherten Interbanken-Geldmarkt steht das aktuelle Verfahren der Ermittlung der ReferenzzinssĂ€tze in der Kritik. Immer weniger Finanzdienstleister wollen als Panel-Banken agieren und dem Rechtsrisiko aus Falsch-Quotierungen ausgesetzt sein. In einer globalen BemĂŒhung haben die bisherigen Panel-Banken ihre Mitwirkung bei der Festlegung der bestehenden LIBOR Fixierungen lediglich bis Ende 2021 zugesichert. Ziel der marktgetriebenen, globalen Initiative ist es, die bestehenden IBORs bis spĂ€testens Ende 2021 vollumfĂ€nglich abzulösen. In diesem Zusammenhang befasst sich das vorliegende Diskussionspapier mit dem Thema der laufenden Änderungen der neuen ReferenzzinssĂ€tze (oder „IBOR-Transition“).

EbAV: EIOPA veröffentlicht Ergebnisse des Stresstests fĂŒr EbAV 2019

Am 17. Dezember 2019 hat EIOPA die Ergebnisse des diesjĂ€hrigen europaweiten Stresstests fĂŒr EbAV veröffentlicht. Nach den ersten beiden Stresstests 2015 und 2017 war das Ziel des dritten Stresstests, die WiderstandsfĂ€higkeit des EbAV-Sektors in einem negativen Marktszenario einzuschĂ€tzen. Des Weiteren wurde analysiert, wie sich die daraus ergebenden Schocks auf die FinanzmĂ€rkte ĂŒbertragen (siehe Blogbeitrag vom 28. Mai 2019).

EIOPA kam zu dem Ergebnis, dass die Kapitalanlagen der EbAV teilweise nicht ausreichen, um deren Verpflichtungen zu decken. Hauptfaktor hierfĂŒr ist der anhaltende Niedrigzins, weswegen Arbeitgeber sich mit höheren finanziellen Aufwendungen konfrontiert sehen könnten. Unter UmstĂ€nden hat das negative Folgen fĂŒr die FinanzmĂ€rkte. Viele der EbAV stellen sich bereits den daraus resultierenden Herausforderungen. Dabei ist zu beachten, dass EbAV aufgrund des langfristigen Charakters der Pensionsverpflichtungen natĂŒrlich in der Lage sind, kurzfristige MarktvolatilitĂ€ten in ihrem Anlageportfolio ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum aufrechtzuerhalten als andere Arten von Finanzinstituten.

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