Kategorie: Audit & Accounting

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Finaler RTS-Draft zur Offenlegungs-VO durch die ESAs veröffentlicht

Die Europäischen Aufsichtsbehörden („ESAs“) haben am 4. Februar 2021 ihren finalen Bericht, inklusive des Draft-RTS (Entwurf des technischen Regulierungsstandards) zur Offenlegungs-Verordnung veröffentlicht. Der finale Draft-RTS enthält Konkretisierungen zu Inhalt, Methodik und Darstellung der Angaben gemäß der Offenlegungs-Verordnung und wurde bis zum 1. September 2020 konsultiert (siehe Blog-Beitrag vom 28. Mai 2020).

Versicherungssektor bei PwC unter neuer Leitung

Ich freue mich mitteilen zu dĂĽrfen, dass PwC mich am 1. Juli 2020 zum neuen Industry Leader fĂĽr den Bereich Insurance ernannt hat. Hiermit trete ich die Nachfolge von Julia Unkel an, die sich fĂĽr eine neue berufliche Herausforderung entschieden hat.

Ich bin seit dem Jahr 2002 bei PwC Deutschland tätig und blicke somit auf insgesamt mehr als 18 Jahre Berufserfahrung in der Versicherungswirtschaft zurĂĽck. Seit meinem Start bei PwC habe ich die Entwicklung der Versicherungspraxis bei PwC maĂźgeblich mitgestaltet – seit 2012 als Partner. 

EIOPA Diskussionspapier zur „IBOR-Transition“

Am 06. Februar 2020 veröffentlichte EIOPA ein Diskussionspapier zur „IBOR-Transition“ auf ihrer Homepage. Das Feedback der Stakeholder kann bis zum 30. April 2020 eingereicht werden.

Hintergrund

Die Europäische Benchmark-Verordnung (EU-BMR)[1] trat am 9. Juni 2016 in Kraft und ist seit dem 1. Januar 2018 vollständig anwendbar. Diese soll sicherstellen, dass in der EU ermittelte und/oder verwendete Referenzzinssätze robust, zuverlässig und für den angestrebten Einsatzzweck geeignet sind und wurde damals aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und Integrität von Indizes, welche seit dem LIBOR-Skandal an den Finanzmärkten verwendet werden, eingeführt. Seit dem LIBOR-Manipulationsskandal und durch die Entwicklung sinkender Liquidität im unbesicherten Interbanken-Geldmarkt steht das aktuelle Verfahren der Ermittlung der Referenzzinssätze in der Kritik. Immer weniger Finanzdienstleister wollen als Panel-Banken agieren und dem Rechtsrisiko aus Falsch-Quotierungen ausgesetzt sein. In einer globalen Bemühung haben die bisherigen Panel-Banken ihre Mitwirkung bei der Festlegung der bestehenden LIBOR Fixierungen lediglich bis Ende 2021 zugesichert. Ziel der marktgetriebenen, globalen Initiative ist es, die bestehenden IBORs bis spätestens Ende 2021 vollumfänglich abzulösen. In diesem Zusammenhang befasst sich das vorliegende Diskussionspapier mit dem Thema der laufenden Änderungen der neuen Referenzzinssätze (oder „IBOR-Transition“).

EbAV: EIOPA veröffentlicht Ergebnisse des Stresstests für EbAV 2019

Am 17. Dezember 2019 hat EIOPA die Ergebnisse des diesjährigen europaweiten Stresstests fĂĽr EbAV veröffentlicht. Nach den ersten beiden Stresstests 2015 und 2017 war das Ziel des dritten Stresstests, die Widerstandsfähigkeit des EbAV-Sektors in einem negativen Marktszenario einzuschätzen. Des Weiteren wurde analysiert, wie sich die daraus ergebenden Schocks auf die Finanzmärkte ĂĽbertragen (siehe Blogbeitrag vom 28. Mai 2019).

EIOPA kam zu dem Ergebnis, dass die Kapitalanlagen der EbAV teilweise nicht ausreichen, um deren Verpflichtungen zu decken. Hauptfaktor hierfür ist der anhaltende Niedrigzins, weswegen Arbeitgeber sich mit höheren finanziellen Aufwendungen konfrontiert sehen könnten. Unter Umständen hat das negative Folgen für die Finanzmärkte. Viele der EbAV stellen sich bereits den daraus resultierenden Herausforderungen. Dabei ist zu beachten, dass EbAV aufgrund des langfristigen Charakters der Pensionsverpflichtungen natürlich in der Lage sind, kurzfristige Marktvolatilitäten in ihrem Anlageportfolio über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten als andere Arten von Finanzinstituten.