EIOPA veröffentlicht die finalen Preparatory Guidelines in den jeweiligen Amtssprachen und bietet ein Q&A-Tool

Nach der Veröffentlichung der finalen Preparatory Guidelines am 27. September 2013 (siehe Blogbeitrag vom 2. Oktober 2013) wurden  am 31. Oktober 2013 wie geplant die finalen Preparatory Guidelines in den jeweiligen Amtssprachen veröffentlicht.

Ab der Veröffentlichung der Übersetzungen sind nun die nationalen Aufsichtsbehörden gefordert, innerhalb der nächsten zwei Monate zu bestätigen, dass sie den Leitlinien nachkommen bzw. dies beabsichtigen zu tun oder aus welchen Gründen eine Umsetzung der Leitlinien nicht möglich ist („comply-or-explain“-Verfahren). EIOPA wird die Entscheidung veröffentlichen und diese an die Trilog-Parteien – bestehend aus dem Europäisches Parlament, Rat und Kommission – übermitteln. Die deutsche Aufsichtsbehörde wird die EIOPA-Leitlinien in angemessener Weise in ihr regulatorisches Regelwerk integrieren, wobei derzeit noch nicht klar ist, wie dies im Einzelnen umgesetzt wird. Mit Blick auf die Leitlinien zu ORSA sieht die BaFin-Chefin Frau Dr. Elke König mit dem § 64a VAG zur Geschäftsorganisation und den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungen (MaRisk VA) bereits die aufsichtsrechtlichen Grundlagen geschaffen.

Zusätzlich zu den finalen Preparatory Guidelines stellt EIOPA ein „Question and Answer“-Tool zur Verfügung, das die effektive und konsistente Umsetzung der Guidelines fördern soll. Das Tool können Finanzinstitute, Aufsichtsbehörden und andere Stakeholder nutzen, um Fragen zu den Preparatory Guidelines zu adressieren, die EIOPA innerhalb von sechs Wochen beantworten wird. Fragen und Antworten sind hierbei in allen offiziellen EU-Amtssprachen möglich.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

/* */