EIOPA: Erklärung zur aufsichtsrechtlichen Berichterstattung unter Solvency II im Zusammenhang mit COVID-19

EIOPA hat am 27. Juli 2020 eine Erklärung zur Einhaltung der relevanten Fristen für die Solvency II-Berichterstattung veröffentlicht.

Im März 2020 hatte EIOPA die nationalen Aufsichtsbehörden zu mehr Flexibilität hinsichtlich der Fristen für die Berichterstattung und Offenlegung aufgefordert (siehe Blog-Betrag vom 21. März 2020). Nun seien Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen wieder in der Lage, die im Solvency II-Rahmen festgelegten üblichen Fristen einzuhalten.

Die Erklärung zielt darauf ab, konvergente und konsistente Aufsichtsansätze in den jeweiligen Mitgliedsstaaten zu fördern. Zudem sollen die nationalen Behörden und EIOPA rechtzeitig vierteljährliche Informationen erhalten.

Für den Zeitraum vom 30. Juni 2020 bis 31. Dezember 2020 sollen die Unternehmen zu der üblichen Frist über das quartalsweise einzureichende Template (S.23.01) eine stichtagsbezogene Berechnung bzw. Schätzung der Solvenzkapitalanforderung vornehmen. Anschließend sollen die nationalen Behörden diese Informationen innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt an die EIOPA übermitteln.

Die IAIS hat außerdem eine Konsultation bezüglich der Auswirkungen von COVID-19 auf den Versicherungssektor gestartet. Interessenten haben die Möglichkeit bis zum 28. August 2020 an der Konsultation teilzunehmen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

/* */