ESAs konsultieren Anpassungen in der Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen externer Ratingagenturen

Am 7. Juni 2019 veröffentlichten die ESAs (Europäische Aufsichtsbehörden – ESMA, EBA, EIOPA) im Rahmen einer Konsultation einen Entwurf für die Umsetzung technischer Standards (ITS) zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2016/1800 bzgl. der Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen externer Ratingagenturen (ECAI) nach einer objektiven Skala von Bonitätsstufen gemäß der Richtlinie 2009/138/EG (Solvency II).

Unter Solvency II dürfen für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen und der Solvenzkapitalanforderung nur solche externe Bonitätsbeurteilungen verwendet werden, die von ECAI‘s erstellt oder anerkannt wurden. ECAI‘s sind definiert als Ratingagenturen, die gemäß der Credit Rating Agency (CRA)-Verordnung registriert oder zertifiziert sind, oder jede Zentralbank, die Ratings abgibt und von der Anwendung der CRA-Verordnung ausgenommen ist.

Hintergrund für die Konsultation ist die Überprüfung des Mappings für die Bonitätsbeurteilung. Im Rahmen der Beurteilung wurde die Performance des Mappings anhand von qualitativen sowie quantitativen Informationen bewertet.

Als Ergebnis der Überprüfung wird die Anpassung der Durchführungsverordnung empfohlen, um die Entwicklung der Ratingskalen sowie der Zuordnung der Ratingtypen in Zukunft angemessen zu berücksichtigen.

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