Das IASB entscheidet im März-Meeting 2020 über die weitere Verschiebung von IFRS 17 und Aussetzung von IFRS 9 um ein weiteres Jahr

Das IASB Staff hat die Unterlagen für die vom 16. – 20. März 2020 geplante Sitzung des IASB veröffentlicht.

Darin empfiehlt das IASB Staff, die Erstanwendung des IFRS 17 um ein weiteres Jahr auf den 01.01.2023 zu verschieben. Eine vorzeitige Anwendung ist erlaubt, wenn ein Unternehmen auch IFRS 9 anwendet. Sofern das Board dem Vorschlag folgt, bedeutet dies, dass den Versicherern im Vergleich zu dem 2019 veröffentlichten Exposure Draft ein Jahr mehr Vorbereitungs- und Implementierungszeit gewährt werden soll, im Vergleich zu dem 2017 veröffentlichten Standard zwei Jahre mehr (Agenda Paper 2A).

Symmetrisch zu dieser Entscheidung empfiehlt das IASB Staff, auch die vorübergehende Aussetzung von IFRS 9 für Versicherungsunternehmen um ein weiteres Jahr auszudehnen (Agenda Paper 2A).

In der gleichen Sitzung soll anschließend der Abstimmungsprozess für die endgültige Fertigstellung der Änderungen an IFRS 17 in die Wege geleitet werden. Der finale Standard soll bis Mitte 2020 veröffentlicht werden (Agenda Paper 2B).

Wir laden Sie außerdem am Dienstag, den 24. März 2020, zu unserem nächsten globalen PwC-Webcast zu IFRS 17 ein. Dort diskutieren Alex Bertolotti, Alwin Swales, Gail Tucker und Rika Suzuki die jüngsten regulatorischen Entwicklungen zu IFRS 17 und geben einen Marktüberblick zum Stand der Umsetzung (Registrierung).

Weitere Informationen können unter nachfolgenden Links aufgerufen werden:

 

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