EIOPA Konsultation zu Änderungen der aufsichtlichen Melde- und Offenlegungspflichten im Rahmen von Solvency II, inkl. ESG

EIOPA hat am 23. Juli 2021 eine Konsultation zu den Änderungen der aufsichtlichen Melde- und Offenlegungspflichten gestartet. Mit dieser Konsultation schlägt EIOPA Änderungen in Bezug auf die Meldepflichten des derzeitigen Rechtsrahmens vor. Darüber hinaus enthält die Konsultation zusätzliche Anforderungen in den Bereichen, für die bislang keine konkreten Vorschläge im Rahmen des Solvency II Reviews vorgelegt wurden, wie z.B. für risikobasierte Schwellenwerte, Vorlagen für gruppeninterne Transaktionen und Risikokonzentrationen, Vorlagen für Variationsanalysen, Berichterstattung über Sustainable Finance sowie die neuen S.14-Vorlagen für Nicht-Lebensversicherer.

Ziel der vorgeschlagenen Änderungen ist einerseits die Erhebung von Informationen, welche zu Aufsichtszwecken benötigt werden, derzeit jedoch noch nicht in den QRTs (Quantitative Reporting Templates) abgefragt werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf neu auftretende Risiken sowie neuen Themenbereichen (u.a. Klimarisiken), für die die Aufsichtsbehörden eine Reihe von Datenlücken festgestellt haben. Andererseits sollen zeitgleich die Meldekosten für den Großteil der Versicherungsunternehmen gesenkt werden. Durch die vorgeschlagenen Änderungen soll eine zweckmäßigere Berichterstattung erfolgen, beispielsweise durch Reduzierung und Vereinfachung, aber auch durch die Berücksichtigung der von den Aufsichtsbehörden festgestellten Lücken.

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