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EIOPA: Erklärung zur aufsichtsrechtlichen Berichterstattung unter Solvency II im Zusammenhang mit COVID-19

EIOPA hat am 27. Juli 2020 eine Erkl√§rung zur Einhaltung der relevanten Fristen f√ľr die Solvency II-Berichterstattung ver√∂ffentlicht.

Im M√§rz 2020 hatte EIOPA die nationalen Aufsichtsbeh√∂rden zu mehr Flexibilit√§t hinsichtlich der Fristen f√ľr die Berichterstattung und Offenlegung aufgefordert (siehe Blog-Betrag vom 21. M√§rz 2020). Nun seien Versicherungs- und R√ľckversicherungsunternehmen wieder in der Lage, die im Solvency II-Rahmen festgelegten √ľblichen Fristen einzuhalten.

Die Corona-Krise als Katalysator f√ľr eine h√∂here Ad√§quanz in der aktuariellen Planung

Das Corona-Virus bestimmt noch immer die Schlagzeilen Рund zumindest in naher Zukunft werden auch die Folgen der Krise die Schlagzeilen bestimmen. Neben den makroökonomischen Auswirkungen sind Versicherungsunternehmen im Kompositgeschäft durch Veränderungen in der Struktur der Schadenaufwendungen und Folgewirkungen in der Prämienentwicklung betroffen. Häufig stellt sich dabei die Frage wie mit der Krise umzugehen ist. Doch um diese Frage beantworten zu können, muss quantifiziert werden, wie groß die Auswirkung auf den Versicherungsbestand ist.

Ergebnisse der Branchensimulationsmodelle visualisieren und durch moderne Analysetools Effizienzen heben

Die Ergebnisse aus dem Branchensimulationsmodell (BSM) des GDV, welches f√ľr Solvency II h√§ufig bei Lebensversicherungs-unternehmen zum Einsatz kommt, zeichnen f√ľr viele Versicherer im aktuellen Niedrigzins zur Mitte des Jahres 2020 ein d√ľsteres Bild zur √∂konomischen Bedeckung der Eigenmittel. Um ein richtiges Bild abzugeben, ist es deshalb umso mehr wichtig, dass das BSM f√ľr die einzelnen H√§user individuell und sachgerecht, d.h. auch nicht √ľbervorsichtig eingerichtet wird. Es ist momentan nicht die Zeit, unn√∂tig Potential hinsichtlich der Ermittlung der Bedeckung zu verschenken. Vielmehr geht es darum, die Realit√§t nachhaltig und angemessen abzubilden.

Ergebnisse Peer Review des regelmäßigen aufsichtlichen Berichts (RSR)

Am 18. Juni 2020 veröffentlichte EIOPA ihren Bericht zu den Ergebnissen des Peer-Reviews zum regelmäßigen aufsichtlichen Bericht (RSR).

Drei Jahre nach Einf√ľhrung der Anforderungen wurde untersucht, wie und in welchem Umfang die in der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 festgelegten Anforderungen durch die zust√§ndigen nationalen Aufsichtsbeh√∂rden umgesetzt wurden. Ferner sollte festgestellt werden, ob hinsichtlich der H√§ufigkeit der Vorlage von RSRs weitere Konvergenz erforderlich ist. Dazu wurden die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen und die nationalen Aufsichtspraktiken von 31 nationalen zust√§ndigen Beh√∂rden im Zeitraum zwischen Inkrafttreten von Solvency II bis Ende M√§rz 2019 untersucht. Verlangt die nationale Aufsichtsbeh√∂rde nicht mindestens alle drei Jahre einen RSR (vollst√§ndig), so ist das Unternehmen dennoch verpflichtet der Beh√∂rde einen zusammengefassten RSR vorzulegen, aus dem jegliche wesentlichen √Ąnderungen hervorgehen und knapp erl√§utert werden.

EU-Kommission startet Konsultation zur Anpassung der CSR-Richtlinie

Zur Umsetzung des europ√§ischen Green Deals und der Verbesserung der Transparenz nichtfinanzieller Informationen, hat die EU-Kommission am 20. Februar 2020 eine Konsultation zur Anpassung der CSR-Richtlinie zur Offenlegung von nichtfinanziellen und die Diversit√§t betreffenden Informationen (Non-financial Reporting Directive, 2014/95/EU) gestartet. Die CSR-Richtlinie ist relevant f√ľr gro√üe Unternehmen, darunter fallen u.a. Banken und Versicherungsunternehmen, sobald sie mehr als 500 Mitarbeiter besch√§ftigen.

Systeme und Datenmanagement unter IFRS 17 – 2 Jahre nach der Verabschiedung

Mit dem International Financial Reporting Standard (IFRS) 17 wurde den betroffenen Versicherungsunternehmen ‚Äď nach Jahren der Konsultation und mehreren Entw√ľrfen ‚Äď erstmals ein weltweit einheitlicher Ansatz f√ľr die Bewertung von Versicherungsvertr√§gen und die Performance-Berichterstattung in die Hand gegeben. Schon weit vor der Verabschiedung am 18. Mai 2017 war klar, dass die Implementierung nicht nur fachlich, sondern f√ľr viele Versicherer vor allem auch systemtechnisch gro√üe Herausforderungen mit sich bringt.

Zweiter jährlicher Termin zur Veröffentlichung des SFCR

Heute, am 7. Mai 2018, sind die Versicherungsunternehmen zum zweiten Mal, nach der erstmaligen Berichterstattung im vergangenen Jahr (siehe Blog-Beitrag vom 22. Mai 2017), dazu aufgerufen den Bericht √ľber die Solvabilit√§t und Finanzlage (SFCR) f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2017 zu ver√∂ffentlichen. Der SFCR soll im Laufe des Tages zur freien Verf√ľgung auf der jeweiligen Homepage des Versicherers zu finden sein. Neben der Ver√∂ffentlichung des SFCR √ľber die unternehmenseigene Homepage ist dieser bei der BaFin einzureichen. Dar√ľber hinaus sind der Regular Supervisory Report (RSR) sowie die QRTs f√ľr die Jahresmeldung des Gesch√§ftsjahres 2017 ebenfalls einzureichen.

EIOPA veröffentlicht Analyse der SFCR im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten

Am 18. Dezember 2017 ver√∂ffentlichte EIOPA eine Stellungnahme hinsichtlich ihrer Analyse der Solvency and Financial Condition Reports (SFCR) f√ľr das Jahr 2016 mit dem Ziel, Verbesserungspotential zuk√ľnftiger SFCR aufzuzeigen. Die Grundlage hierf√ľr bildete eine repr√§sentative Stichprobe aller im europ√§ischen Wirtschaftsraum ver√∂ffentlichten SFCRs.

Die Analyse zeigte, dass die Mehrheit der Berichte fristgerecht ver√∂ffentlicht wurde und diese die Solvency II-Anforderungen grunds√§tzlich erf√ľllen. Zudem sind die meisten SFCRs auf der jeweiligen Homepage des Versicherungsunternehmens leicht auffindbar und erreichbar.

Jedoch hat EIOPA neben den positiven Aspekten auch Verbesserungsmöglichkeiten festgestellt. Hierzu zählen unter anderem:

Europäische Kommission startet Konsultation zu aufsichtsrechtlichen Reporting Anforderungen

Im Rahmen des ‚ÄěCall for Evidence on EU financial services‚Äú (CfE) der Europ√§ischen Kommission l√§uft vom 01. Dezember 2017 bis zum 28. Februar 2018 die Konsultation ‚ÄěFitness Check on supervisory reporting‚Äú.

Hintergrund des CfE ist, dass sich die allgemeinen aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die auf EU-Ebene beschlossen wurden und national teilweise unterschiedlich umgesetzt werden, f√ľr alle Finanzmarktteilnehmer und Finanzprodukte seit der Finanzmarktkrise hinsichtlich Umfang und Komplexit√§t deutlich erh√∂ht haben. Mit dem CfE m√∂chte die Europ√§ische Kommission den kumulierten Einfluss dieser unterschiedlichen Anforderungen testen. Auf der einen Seite soll dabei √ľberpr√ľft werden, ob durch diese Anforderungen die √ľbergeordneten Ziele Finanzmarktstabilit√§t, Marktintegrit√§t und Investorenschutz erreicht werden. Auf der anderen Seite verfolgt der CfE damit das Ziel die Anforderungen auf √úberschneidungen und Unstimmigkeiten zwischen den verschiedenen Regulierungen zu untersuchen.

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