Schlagwort: festverzinsliche Wertpapiere

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Teilwertabschreibung auf die Anteile an Investmentfonds, die überwiegend festverzinsliche Wertpapiere halten – Verfahren anhängig

Die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine steuerbilanzielle Teilwertabschreibung auf Anteile an Investmentfonds, die ganz oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert sind, anzuerkennen ist, ist bisher nicht höchstrichterlich entschieden worden. Aufschluss zu dieser Thematik bietet ein im Jahre 2015 erlassenes Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen (Urteil vom 26. November 2015, Az. 6K 261/13). Seit März 2019 führt zudem PwC zu dieser Streitthematik ein finanzgerichtliches Verfahren.

Die Amortisation von Agien in der Handels- und Steuerbilanz

Festverzinsliche Wertpapiere spielen in der Versicherungsbranche, auf Grund der planbaren steten Renditen, eine erhebliche Rolle. Beim Erwerb am Sekundärmarkt wird regelmäßig ein Agio (bzw. Disagio) gezahlt, wenn der fest vereinbarte Zinskupon vom Marktniveau abweicht. Dieses Agio (oder Disagio) wird über die Laufzeit des Wertpapiers aufgelöst und dient mithin als Zinskorrektiv zu den vereinnahmten Zinserträgen. Handelsrechtlich wird nach § 341c HGB noch zwischen Namensschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren unterschieden.

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