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EIOPA: Liste der IAIGs um französische Versicherungsgruppen erweitert

Am 18. Mai 2020 hat EIOPA die Liste der international t√§tigen Versicherungsgruppen (IAIGs) mit Sitz in der EU aktualisiert. Die EIOPA Liste basiert auf Informationen von den europ√§ischen Aufsichtsbeh√∂rden, die ihre eigenen Listen bis zum Stichtag an EIOPA √ľbermittelt haben. Wann eine Versicherungsgruppe als IAIG gilt, ist im ComFrame festgelegt.

Da die Liste der IAIGs √Ąnderungen unterworfen sein kann, wird sie von EIOPA laufend aktualisiert. Durch die letzte Aktualisierung wurden 8 franz√∂sische Versicherer und R√ľckversicherer aufgenommen. Folgende Unternehmen sind daher zurzeit als IAIG eingestuft:

IAIS veröffentlicht Level-2 Dokument zur ICS Version 2.0

Am 13. M√§rz 2020 hat die IAIS (International Association of Insurance Supervisors) das Level-2 Dokument zu den ‚ÄěInsurance Capital Standards (ICS) Version 2.0 for the monitoring period‚Äú ver√∂ffentlicht. Das Level-2 Dokument ist Teil des IAIS Rahmenwerks, das insgesamt das Ziel verfolgt systemische Risiken im globalen Versicherungssektor zu bewerten, sowie zu mindern. Das Rahmenwerk setzt sich zusammen aus Richtlinien, Eingriffsbefugnissen, j√§hrlichen Monitoring √úbungen und einer Bewertung der Umsetzung.

IAIS Updates im April

Am 25. April 2018 hat der International Association of Insurance Supervision (IAIS) seinen monatlichen Newsletter mit den wesentlichen Updates zu den aktuellen Konsultationen, Berichten und den Aktivit√§ten der einzelnen Komitees ver√∂ffentlicht. Die folgenden Themen stehen im Fokus des April Newsletters:

  • Am 30. M√§rz 2018 wurde vom IAIS ein Entwurf eines Themenpapiers zur Konsultation ver√∂ffentlicht, das sich mit den Risiken durch den Klimawandel f√ľr den Versicherungssektor befasst. Die Kommentare konnten  bis zum 29. April 2018 eingereicht werden. Die Ver√∂ffentlichung der finalen Version ist f√ľr Juli 2018 geplant.
  • Der IAIS plant eine umfassende Konsultation zu ComFrame in Juli 2018 zu ver√∂ffentlichen, mit einer anschlie√üenden Konsultationsphase von 90 Tagen. Die Konsultation soll dabei die folgenden Themen umfassen:
  1. √úberarbeitetes ComFrame Material aus der Konsultation vom M√§rz ‚Äď Juni 2017 (Insurance Core Principles – ICPs – 5, 7, 8, 9, 10, 12 und 25)
  2. √úberarbeitetes ComFrame Material aus der Konsultation vom November 2017 ‚Äď Januar 2018 (ICPs 8, 15, 16)
  1. Neues ComFrame Material, mit Bezug auf ICP 23, das sich auf die Identifizierung von international tätigen Versicherungsgruppen bezieh
  2. Insurance Capital Standards (ICS) Version 2.0
  • Am 17. Mai 2018 berichtet die ‚ÄěAccounting and Auditing Working Group‚Äú des IAIS im Rahmen einer √∂ffentlichen Konferenz zu seinen aktuellen und anstehenden Aktivit√§ten. Thema wird ebenfalls die geplante √úberarbeitung des ICP 20 Public Disclosure sein, die voraussichtlich in Juli 2018 zur Konsultation ver√∂ffentlicht wird.

IAIS veröffentlicht ICS Version 1.0

Nach Abschluss mehrerer Konsultationsphasen (vgl. Blog-Beitrag vom 11. August 2016) ver√∂ffentlichte der IAIS (International Association of Insurance Supervisors) am 21. Juli 2017 die Insurance Capital Standards (ICS) Version 1.0 for extended field testing. Die Verabschiedung von ICS Version 1.0 ist ein wichtiger Meilenstein in der Etablierung l√§nder√ľbergreifend einheitlicher Verfahren f√ľr die Bestimmung von Kapitalanforderungen und -r√ľcklagen.

Diese globalen risikoorientierten Kapitalstandards f√ľr international t√§tigen Versicherungsgruppen (Internationally Active Insurance Groups) sind ein Bestandteil von ComFrame (Comprehensive Framework for the Supervision of IAIGs), der qualitative und quantitative Anforderungen umfasst und eine effektive regulatorische Aufsicht aller IAIGs sicherstellen soll.

Im Gegensatz zu den Insurance Core Principles (ICPs), welche allgemeine Grunds√§tze beschreiben und von lokalen Aufsichtsbeh√∂rden unterschiedlich ausgelegt werden k√∂nnen, legen die ICS konkrete Mindeststandards f√ľr die Berechnung von Kapitalanforderungen und -r√ľcklagen der IAIGs fest. Diese Standards erm√∂glichen eine bessere Vergleichbarkeit der Gruppen und sollen im Rahmen der ICPs als Solvenzgrenze angesehen werden, √ľber der Aufsichtsbeh√∂rden nicht aufgrund von Kapitalad√§quanz intervenieren.

Die ICS Version 1.0 enth√§lt auf Basis von vorangegangen Konsultationen unter anderem Eingrenzungen und Begr√ľndungen f√ľr die gew√§hlte Ausgestaltung und Kalibrierung einzelner Vorschriften. Insbesondere werden folgende Themen behandelt:

  • Anwendungsbereich: Umfang der ICS-Berechnungen
  • Bewertungsans√§tze: Market-Adjusted Valuation (MAV), GAAP Plus und Margin over Current Estimate (MOCE)
  • ICS Kapitalr√ľcklage
  • ICS Kapitalanforderung (Standardmethode)
  • Behandlung von Steuern

An dem Praxistest 2017 (Extended Field Testing) d√ľrfen auf freiwilliger Basis sowohl potentielle IAIGs als auch andere interessierte Gruppen (Volunteer Groups) teilnehmen, wobei der IAIS eine Teilnahmequote von 100% unter den IAIGs anstrebt. Die teilnehmenden Unternehmen sollen der IAIS ihre Erfahrungen √ľber relevante technische und regulatorische Aspekte der Anwendung von ICS Version 1.0 berichten. Die Analyse der eingegangenen Daten und die Diskussion zu ICS Version 2.0 sollen im September 2017 beginnen. Die Verabschiedung von ICS Version 2.0 ist derzeit f√ľr die zweite H√§lfte 2019 geplant.

IAIS startet Konsultation zu ICS Version 1.0

Der IAIS (International Association of Insurance Supervisors) hat am 19. Juli 2016 die zweite öffentliche Konsultation zu den Insurance Capital Standards (ICS) veröffentlicht. Kommentare können bis zum 19. Oktober 2016 eingereicht werden.

Die ICS sind risikobasierte, globale Kapitalstandards f√ľr Versicherungsgruppen. Sie werden seit 2013 vom IAIS als Bestandteil der Aufsicht von international aktiven Versicherungsgruppen – ComFrame – im Auftrag des Financial Stability Board (FSB) entwickelt. Die erste Konsultation zu ICS fand bereits im Dezember 2014 statt (vgl. Blogbeitrag vom 19. Dezember 2014). Nach Abschluss der Entwicklungen der ICS sollen diese das BCR (Basic Capital Requirements), das als Basis f√ľr die Ermittlung der HLA-Anforderungen (Higher Loss Absorbency) bei den global systemrelevanten Versicherer dient, abl√∂sen.

Der Fokus der aktuellen Konsultation liegt auf den folgenden Themen:

  • ICS Bewertungsgrunds√§tze gem√§√ü der Market-Adjusted Valuation (MAV) und GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) mit Anpassungen (GAAP Plus)
  • ICS Kapitalr√ľcklage
  • ICS Kapitalanforderungen auf Basis der Standardmethode
  • Anwendungsbereich der Gruppenanforderungen: Umfang der ICS-Berechnungen

Zudem sind insgesamt 235 Fragen Bestandteil der Konsultation.

Nächste Schritte
Die Bestandteile von ICS Version 1.0 sollen die Grundlage bilden f√ľr eine erste vertrauliche Berichterstattung durch ausgew√§hlte Versicherungsunternehmen ab Mitte 2017. Die Daten der Versicherer werden vom IAIS genutzt, um die ICS weiter zu entwickeln und ggf. anzupassen.

Die geplanten Entwicklungen zu den ICS werden in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.

Zeitplanung
Meilenstein
19. Oktober 2016
Abschluss der Konsultationsphase zu ICS Version 1.0
Mai/Juni 2017
Finalisierung und Veröffentlichung der ICS Version 1.0
Mitte 2017
Vertrauliche Berichterstattung auf Basis ICS Version 1.0
Mai/Juni 2018
Vertrauliche Berichterstattung
Mitte 2018
Veröffentlichung der ComFrame Konsultation inkl. ICS Version 2.0
April/Mai 2019
Vertrauliche Berichterstattung
Ende 2019
IAIS Hauptversammlung zur Verabschiedung von ComFrame inkl. ICS Version 2.0

Im Rahmen der weiteren Entwicklung der ICS sollen u.a. ebenfalls die folgenden Themen, die von gro√üem Interesse f√ľr die betroffenen Versicherungsunternehmen sind, analysiert werden:

  • Ber√ľcksichtigung von internen Modellen (diese werden voraussichtlich Teil der Konsultation zu ICS Version 2.0 sein)
  • √úbergangsma√ünahmen von bestehenden Aufsichtsregimen zu ICS
  • Vergleichbarkeit und √Ąquivalenz bestehender Aufsichtssysteme mit ICS
  • Kommunikation von ICS gegen√ľber der √Ėffentlichkeit
  • Integration von nationalen Kapitalanforderungen einzelne Unternehmen in die ICS Kapitalanforderungen auf Gruppenebene
  • Einfluss der ICS auf das gruppenweite Risikomanagementsystem einer international aktiven Versicherungsgruppe auf Ebene der einzelnen Unternehmen

Grunds√§tzlich ist noch offen, in wie fern der IAIS die ersten Erkenntnisse und Erfahrungen aus aktuellen risikobasierten Aufsichtssystemen, wie z.B. Solvency II,¬†bei der Entwicklung der ICS ber√ľcksichtigen wird.

IAIS startet √∂ffentliche Konsultation zu einem globalen risikobasierten Kapitalstandard f√ľr Versicherungen (ICS)

Das IAIS (International Association of Insurance Supervisors) ver√∂ffentlichte am 17. Dezember 2014 ein Konsultationspapier zu einem globalen risikobasierten Kapitalstandard f√ľr Versicherungen (Risk-based Global Insurance Capital Standard (ICS)). Die Entwicklung eines solchen war von IAIS bereits am 9. Oktober 2013 angek√ľndigt worden (siehe Blog-Beitrag vom 16. Oktober 2013).

Als Bestandteil von ComFrame (Comprehensive Framework for the Supervision of IAIGs) soll mit dem ICS ein Minimum-Kapitalstandard f√ľr international t√§tige Versicherungsgruppen (Internationally Active Insurance Groups (IAIGs)) etabliert werden. Ziel dieses Konsultationspapiers ist es, Regelungen f√ľr die Standardmethoden zur Ableitung der Kapitalanforderungen, f√ľr Bewertungsans√§tze und anrechenbare Eigenmittel zu definieren.

Der Entwurf sieht dabei zwei Varianten f√ľr die Ermittlung der Kapitalanforderungen vor:

  • Auf Basis einer marktnahen Bewertungen der einzelnen Bilanzposten oder
  • Auf Basis der lokalen Bilanzierungsregeln unter Ber√ľcksichtigung von Korrekturfaktoren.

Die ICS-Quote (Bedeckungsquote) wird aus dem Verh√§ltnis von ‚ÄěQualifying Capital Resources‚Äú (Eigenmitteln) zu ‚ÄěICS Capital Requirement‚Äú (Kapitalanforderungen) ermittelt.

Bei den Eigenmitteln (Qualifying Capital Resources) soll im Rahmen der Klassifizierung mindestens zwischen zwei Kategorien unterschieden werden: Tier 1 und Tier 2. Die hierf√ľr vorgeschlagenen Kriterien umfassen: Nachrangigkeit, Verf√ľgbarkeit, Verlustabsorptionsf√§higkeit, keine feste Laufzeit, keine obligatorischen Servicekosten oder sonstigen Belastungen.

F√ľr die Bestimmung der Kapitalanforderungen (ICS Capital Requirement) sollen folgende Risikokategorien ber√ľcksichtigt werden: Versicherungstechnisches Risiko, Marktrisiko, Kreditrisiko und Operationelles Risiko. Gruppen- und Liquidit√§tsrisiken sollen zun√§chst nicht f√ľr die Kapitalanforderungen quantifiziert werden. Als Risikoma√ü werden derzeit Value-at-Risk und Tail-Value-at-Risk √ľber den Zeithorizont von einem Jahr diskutiert. Als Arbeitshypothese f√ľr die Kalibrierung des Risikoma√ües wurden Minimum 99,5 % Value-at-Risk √ľber 1 Jahr und Minimum 90 % Tail Value-at-Risk √ľber 1 Jahr benannt.

IAIS hat f√ľr die Finalisierung der ICS folgenden Zeitplan vorgesehen:

7. Januar 2015 bis Februar 2015 Erste Konsultationsphase ICS
April bis Juni 2015 Quantitative Auswirkungsstudie (Field Test)
Juli bis August 2015 Analyse der quantitativen Auswirkungsstudie
Ende 2015 bis Februar 2016 Zweite Konsultationsphase zu ComFrame einschl. ICS
April bis Juni 2016 Weitere quantitativen Auswirkungsstudie (Field Test)
Juli bis August 2016 Analyse der quantitativen Auswirkungsstudie
Ende 2016 Finalisierung der ICS
ab 2017 Berichterstattung zu ICS an Aufsichtsbehörden
Ende 2017 Dritte Konsultationsphase (nach erster Berichterstattung zu ICS an die Aufsichtsbehörden)
Q4 2018 Inkrafttreten ComFrame einschl. ICS

Langfristig sollen die ICS die im Oktober 2014 verabschiedeten Basiskapitalanforderungen (BCR) f√ľr global systemrelevante Versicherer (G-SII) ersetzen (vgl. Blog-Beitrag v. 27. Oktober 2014). Aktuell bilden die BCR jedoch auch die Basis f√ľr die Ermittlung der zus√§tzlichen Kapitalanforderungen (Higher Loss Absorbency (HLA)) f√ľr global systemrelevante Versicherer. F√ľr die Weiterentwicklung dieser zus√§tzlichen Kapitalanforderungen (HLA) ist daher eine weitere Konsultation f√ľr 2015 vorgesehen.

IAIS schließt Entwicklung der Basic Capital Requirements (BCR) ab

Am 23. Oktober 2014 verk√ľndete der IAIS (The International Association of Insurance Supervisors) den planm√§√üigen Abschluss der Entwicklung der Basiskapitalanforderungen (BCR) f√ľr global systemrelevante Versicherer (G-SIIs). Nach Annahme durch das Financial Stability Board (FSB) im Oktober 2014 wird die Best√§tigung des BCR Vorgehens durch den G20-Gipfel im November 2014 erwartet.

Die BCR schaffen eine weltweit einheitliche Berechnungsbasis f√ľr die Ermittlung der zus√§tzlichen Kapitalanforderungen f√ľr G-SII (sog. ‚ÄěHigher Loss Absorption‚Äú (HLA)), die ein Kernelement des IAIS Rahmenwerks f√ľr G-SII sind („Policy Measures“, siehe Blog-Beitrag vom 16. Oktober 2013). Ab 2019 werden als G-SII eingestufte Unternehmen Kapital in H√∂he des BCR und des HLA vorhalten m√ľssen.

Die BCR-Quote wird mit dem Verh√§ltnis von ‚Total Qualifying Capital Resources‘ zu ‚Required Capital‘ ermittelt.

Die ‚Total Qualifying Capital Resources‘ setzen sich zusammen aus Kern- und erg√§nzendem Kapital. Sie m√ľssen verf√ľgbar und frei von Belastungen sein, nachrangig in Bezug auf die Rechte der Versicherungsnehmer; zudem darf die Aussch√ľttungsh√∂he nicht gekoppelt sein an die Finanzsituation oder Kreditw√ľrdigkeit des G-SII.

Kernkapital muss zudem u.a. folgende Voraussetzungen erf√ľllen:

  • Volle Einzahlung,
  • Unbeschr√§nkte Laufzeit,
  • Keine Einziehungsm√∂glichkeit durch den Inhaber,
  • R√ľckzahlungsm√∂glichkeit fr√ľhestens nach f√ľnf Jahren, wobei die R√ľckzahlung an die Genehmigung durch die Aufsichtsbeh√∂rde gekoppelt sein muss,
  • M√∂glichkeit der Aussetzung oder K√ľndigung von Aussch√ľttungen,
  • Frei von Verpflichtungen, Anspr√ľchen oder sonstigen Nachteilen.

Als Kernkapital nicht anrechenbar und daher abzuziehen sind hingegen insbesondere ein Gesch√§fts- und Firmenwert, immaterielle Verm√∂gensgegenst√§nde, aktive latente Steuern, die sich auf die k√ľnftige Profitabilit√§t des G-SII beziehen.

Die beiden wesentlichen Merkmale f√ľr erg√§nzendes Kapital sind Nachrangigkeit und die M√∂glichkeit zur Verlustabsorption im Falle der Abwicklung.

Die Ermittlung des ‚Required Capital‘ erfolgt anhand eines faktorbasierten Ansatzes, der sich auf folgende wesentliche Aktivit√§ten der G-SII bezieht:

  • Traditionelles Lebens- und Nichtlebensversicherungsgesch√§ft
  • Nicht traditionelles Versicherungsgesch√§ft
  • Kapitalanlagen
  • Nichtversicherungsgesch√§ft

In die Berechnung der BCR-Quote flie√üen alle Finanzaktivit√§ten und wesentlichen nicht-Finanzaktivit√§ten der G-SII ein und ber√ľcksichtigen auf konsolidierter Basis alle Holdinggesellschaften, Versicherungsunternehmen, Kreditinstitute und weitere Unternehmen der G-SII. Vereinzelte Institute, die keine Finanzinstitute sind, brauchen nur dann nicht in die Betrachtung einbezogen werden, wenn die daraus resultierenden Risiken zu vernachl√§ssigen sind. Den Startpunkt der Berechnung bildet die allgemeine, gepr√ľfte und ver√∂ffentlichte konsolidierte Bilanz (nach IFRS oder anderen lokalen Rechnungslegungsvorschriften), die zwecks Vergleichbarkeit bei wesentlichen Posten Anpassungen unterzogen wird; dies betrifft insbesondere versicherungstechnische R√ľckstellungen, einschlie√ülich R√ľckversicherungspositionen sowie Finanzinstrumente.

Nach Abschluss dieses Meilensteins sollen f√ľr G-SII nun bis Ende 2015 die Anforderungen an die zus√§tzlichen Kapitalanforderungen (HLA) f√ľr nicht traditionelles oder versicherungsfremdes Gesch√§ft entwickelt werden.

Parallel entwickelt der IAIS einen globalen risikobasierten Kapitalstandard (ICS), der ab 2019 f√ľr alle international t√§tigen Versicherungsgruppen (IAIGs) Anwendung finden und den BCR abl√∂sen soll.

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