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IFRS 17: Denken Sie an Ihre KPIs!

KPIs sind wesentliche Instrumente, um das Geschäft eines Versicherers und seine Performance zu analysieren und zu bewerten. KPIs sind weiterhin Messgrößen, die auch regelmäßig von Analysten und Investoren verwendet werden. Ein Thema, das für viele, einschließlich der Aufsichtsbehörde, von Interesse ist, sind die durch die Einführung von IFRS 17 zu erwartenden Auswirkungen auf die wichtigsten Kennzahlen und wie sich diese infolge entwickeln oder verändern könnten.

Die von den Versicherern verwendeten KPIs variieren je nach Branche und Rechtsordnung, fallen aber im Allgemeinen in die drei Kategorien Wachstum, Rentabilität und Finanzkraft, welche zu berücksichtigen sind.

Effective Practices for Cyber Incident Response and Recovery – der Finanzstabilitätsrat veröffentlicht Empfehlungen zur Absicherung gegen Cybervorfälle in Zeiten von Corona

Das Financial Stability Board (Finanzstabilitätsrat – kurz: FSB) hat am 19. Oktober den Bericht „Effective Practices for Cyber Incident Response and Recovery” (abrufbar ĂĽber: https://www.fsb.org/wp-content/uploads/P191020-1.pdf) ĂĽber den Umgang mit Cybervorfällen veröffentlicht. Der Bericht wurde in Anbetracht der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Cyberrisiken veröffentlicht, um die Bedeutung der Cyber-Resilience im Kontext des hohen Anspruchs auf IT-basierten Lösungen (z.B. Remote-Arbeit) im Finanzdienstleistungssektor zu unterstreichen.

Der Bericht beinhaltet beispielhafte Handlungsmaßnahmen und ist als Toolkit zu werten, allen Unternehmen des Finanzdienstleistungssektors werden notwendige Schritte zur Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit bei Cybervorfällen aufgezeigt. Der FSB Bericht bezieht sich hierbei auch auf das FSB Cyber-Lexikon von 2018 (abrufbar über https://www.fsb.org/wp-content/uploads/P121118-1.pdf) und deckt folgende Themenbereiche ab:

In der Oktober 2020 Ausgabe des BaFin Journal fasst die Aufsicht erste Ergebnisse und Erkenntnisse der vergangenen VAIT-PrĂĽfungen zusammen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 15.10.2020 die aktuelle Fassung des BaFin Journals veröffentlicht. In dieser Ausgabe vermittelt die Aufsicht ihre Eindrücke und Ergebnisse aus den vergangenen VAIT-Prüfungen, und erwähnt bereits Schwerpunkte für die nächsten BaFin-Prüfungen im Versicherungsumfeld.

Agile Steuerung im Versicherungsbereich – Wie können Sie Ihr Unternehmen agil steuern, um heute gestärkt in die Zukunft zu starten?

Klassische, herkömmliche Steuerungsmethoden.

Seit Jahrzehnten liegt der Fokus bei der Unternehmenssteuerung im deutschen Versicherungsmarkt auf der HGB Bilanz. Moderne regulatorische Anforderungen wie beispielsweise die Aufstellung einer ökonomischen Bilanz unter SII spielt insbesondere bei mittelständischen Versicherungsunternehmen meist nur eine sekundäre Rolle, als relevante Nebenbedingung der Unternehmenssteuerung. Aus den von PwC untersuchten Geschäftsberichten nationaler Versicherungsunternehmen geht hervor, dass sich das Reporting grundsätzlich an einer festen Struktur orientiert. Hierbei spielt die Verwendung von herkömmlichen (finanziellen) Key Performance Indicators (KPIs) die Hauptrolle. In der Bilanz tauchen überwiegend Umsatz, gebuchte Bruttobeiträge, Return on Equity (ROE), kombinierte Schaden-/Kostenquote, Combined Ratio (COR) und Solvency II Ratio auf. Mit der Ausnahme des Solvency II Ratios zeichnen sich diese KPIs vor allem durch eine retrospektive Betrachtung aus, ohne Berücksichtigung von potentiellen Auswirkungen und Einflüssen aus zukünftigen Perioden.

Ergebnisse der Branchensimulationsmodelle visualisieren und durch moderne Analysetools Effizienzen heben

Die Ergebnisse aus dem Branchensimulationsmodell (BSM) des GDV, welches für Solvency II häufig bei Lebensversicherungs-unternehmen zum Einsatz kommt, zeichnen für viele Versicherer im aktuellen Niedrigzins zur Mitte des Jahres 2020 ein düsteres Bild zur ökonomischen Bedeckung der Eigenmittel. Um ein richtiges Bild abzugeben, ist es deshalb umso mehr wichtig, dass das BSM für die einzelnen Häuser individuell und sachgerecht, d.h. auch nicht übervorsichtig eingerichtet wird. Es ist momentan nicht die Zeit, unnötig Potential hinsichtlich der Ermittlung der Bedeckung zu verschenken. Vielmehr geht es darum, die Realität nachhaltig und angemessen abzubilden.

Finale Impact-Studie von VVA Consulting zu IFRS 17

In seiner Juli Sitzung vom 16.07.2020 hat das EFRAG Board diverse Themen in Zusammenhang mit dem draft endorsement advice (DEA) für IFRS 17 behandelt. Ergänzend hat VVA Consulting dem EFRAG Board die finale Studie zum Einfluss der Implementierung von IFRS 17 auf verschiedene Bereiche präsentiert (Paper 06-02 und 06-03).

In der von VVA aktualisierten und erneut vorgestellten Studie wurden zwischenzeitlich, die vom IASB verabschiedeten Ă„nderungen von IFRS 17; weitere Konsultationen von Stakeholdern (z.B. Versicherer, Regulatoren); von EFRAG zusammengestellte Unterlagen und aktuelle quantitative Datenanalysen inkludiert.

Das EFRAG Board diskutiert weitere Themen für den IFRS 17 draft endorsement advice (DEA). Darüber hinaus präsentiert VVA Consulting seine finale Impact-Studie zu IFRS 17

In seiner Juli Sitzung hat das EFRAG Board nachfolgende Themen in Zusammenhang mit dem draft endorsement advice (DEA) fĂĽr IFRS 17 behandelt:

  • Auswirkungen von Covid-19 (Paper 05-02)
  • Prozyklizität im IFRS 17 (Paper 05-03)
  • PrĂĽfbarkeit von IFRS 17 (Paper 05-04 und 05-04A)
  • Analyse der Implementierungsfragen, zu der von EFRAG herausgegebenen Fallstudie (LUCS) (Paper 05-05)

Die zugrundeliegenden Arbeitspapiere wurden bereits im Vorfeld von EFRAG TEG und EFRAG IAWG analysiert und kritisch gewürdigt (siehe hierzu den EFRAG TEG Blog). Da es trotz der veröffentlichten amendments zu IFRS 17 des IASB in der Versicherungsbranche weiterhin Klärungsbedarf zu einzelnen Sachverhalten (z.B. Jahreskohorten, Transition) gibt, wurden ergänzend Implementierungs- und Interpretationsfragen des IFRS 17 Standards, aus der Fallstudie (LUCS) teilweise für den DEA von EFRAG TEG berücksichtigt.

EFRAG TEG beteiligt sich an der Vorbereitung des Draft Endorsement Advice fĂĽr IFRS 17

In ihrer Juli-Sitzung setzte die EFRAG TEG die Beratungen zum Draft Endorsement Advice (DEA) fĂĽr IFRS 17 fort.

Ziel des Juli Meetings war die Erörterung der Analyseergebnisse zu Covid-19 Auswirkungen auf IFRS 17 und zur Prüfbarkeit von IFRS 17 zwecks Einbeziehung in den DEA. Den Mitgliedern der EFRAG TEG wurde ferner die aktualisierte Fassung des Abschnitts über die Prozyklizität von IFRS 17 vorgelegt.

  • Covid-19-Auswirkungen i.Z.m. IFRS 17 (Link to Agenda paper 04-02)

Seitens EFRAG TEG bestehen Bedenken und damit zusammenhängende Fragen um Covid-19, die in den DEA von IFRS 17 aufgenommen werden sollen. Hierzu wurde bei der Bearbeitung des DEA eine high-level Analyse zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Implementierung von IFRS 17 und IFRS 9 vorgenommen, aus welcher folgende Zwischenerkenntnisse resultieren:

  • Auswirkungen von Covid-19
  • Einfluss auf das Rechnungswesen

EFRAG TEG finalizing the draft endorsement advice on IFRS 4 amendments and on IFRS 17

The objective of the EFRAG TEG meeting held on 4th of June 2020 was to agree on recommending the draft endorsement advice on the IFRS 4 amendments to the EFRAG Board and to discuss aspects of the draft endorsement advice on IFRS 17 that have not been discussed previously.

  • Draft endorsement advice – Amendments to IFRS 4 Insurance contracts (Link to Agenda paper 10-02B)