Schlagwort: Kapitalanforderungen

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Konsultation zu Risikominderungstechniken der Versicherungsbranche

EIOPA hat am 29. September 2020 eine Konsultation bez√ľglich der Anwendung von Risikominderungstechniken durch Versicherungs- und R√ľckversicherungsunternehmen ver√∂ffentlicht. Das Ziel besteht darin, die aufsichtliche Konvergenz bei der Bewertung der Anwendung von Risikominderungstechniken unter Solvency II zu f√∂rdern.

EIOPA EbAV-Stresstest 2019

Am 2. April 2019 k√ľndigte EIOPA den dritten europaweiten Stresstest f√ľr Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) an. Dieser kn√ľpft an die ersten beiden Stresstests an, die im Mai 2015 und Mai 2017 durchgef√ľhrt wurden. Die teilnehmenden Einrichtungen m√ľssen bis zum 19. Juni 2019 ihre Ergebnisse an die nationalen Aufsichtsbeh√∂rden einreichen. Die gesammelten Ergebnisse werden dann bis zum 28. August 2019 an EIOPA √ľbermittelt.

EIOPA Risk Dashboard ‚Äď Drittes Quartal 2018

EIOPA hat am 31. Januar 2019 das Risk Dashboard f√ľr das dritte Quartal 2018 ver√∂ffentlicht (siehe hierzu auch Blog-Beitr√§ge vom 26. Juli 2018 und 31. Oktober 2018). Wesentliche Erkenntnisse sind:

  • Das Risikoexposure f√ľr die Versicherungsbranche in der Europ√§ischen Union blieb im dritten Quartal 2018 weitgehend stabil.
  • Die makro√∂konomischen Risiken bleiben auf mittlerem Niveau. Weitere Abw√§rtskorrekturen in den Prognosen f√ľr das Wirtschaftswachstum geben jedoch Anlass zur Sorge.
  • Die Kredit- und Marktrisiken bleiben auf mittlerem Niveau. Die CDS-Spreads f√ľr Unternehmensanleihen sowie die Volatilit√§t an den Aktienm√§rkten nehmen seit September zu.
  • Das Risiko durch Verflechtungen nahm aufgrund von Kapitalma√ünahmen und M&A-Aktivit√§ten einiger Versicherungsgruppen zu.
  • Auch die Versicherungsrisiken stiegen infolge der Auswirkungen der im dritten Quartal 2018 beobachteten Naturkatastrophen auf die Schadenquoten der (R√ľck-)Versicherer, bleiben aber auf niedrigem Niveau. Unterbewertung und Unterreservierung durch den Wettbewerb k√∂nnten f√ľr einige Gesch√§ftsbereiche ein Problem darstellen.
  • Die Marktwahrnehmung bleibt auf mittlerem Niveau stabil mit einer Outperformance der Versicherungsaktien gegen√ľber dem Markt. Die Kurs-Gewinn-Verh√§ltnisse der Versicherer sanken leicht, w√§hrend die CDS-Spreads leicht anstiegen.

EIOPA richtet zweites und finales Set of Advice zum Solvency II Standardformel Review an die Europäische Kommission

EIOPA richtete am 28. Februar 2018 ein zweites und finales Set of Advice zum Solvency II Standardformel Review an die Europäische Kommission.

Hintergrund:

Am 8. Dezember 2016 startete EIOPA mit der Ver√∂ffentlichung des ersten Diskussionspapiers zum Review der Standardformel (siehe Blogbeitrag vom 12. Dezember 2016). Der Review wurde in zwei Sets aufgeteilt. In einem ersten Set wurden √Ąnderungsvorschl√§ge zu verschiedenen Themenbereichen in einem ersten Konsultationspapiers ver√∂ffentlicht (siehe Blogbeitrag vom 5. Juli 2017). Diese wurden anschlie√üend mit verschiedenen Stakeholder Gruppen diskutiert und in einem ersten Set an Empfehlungen von EIOPA ver√∂ffentlicht (siehe Blogbeitrag vom 9. November 2017). Nach der Ver√∂ffentlichung des zweiten Konsultationspapiers zum Review der Standardformel am 6. November 2017 (siehe Blogbeitrag vom 9. November 2017), bestand f√ľr Stakeholder wiederum die M√∂glichkeit bis zum 5. Januar 2018 Feedback dazu zu geben.

Das Schreiben baut strukturell auf den ausgearbeiteten √Ąnderungsvorschl√§gen des zweiten Konsultationspapiers auf und nimmt inhaltliche Anpassungen, beziehungsweise die Auswahl verschiedener diskutierter M√∂glichkeiten vor. Diese Anpassungen und Entscheidungen betreffen:

  • Pr√§mien- und Reserverisiko
  • Sterblichkeits- und Langlebigkeitsstresse
  • Seefahrtrisiko
  • Identifikation des gr√∂√üten man-made Katastrophen Risikos
  • Rekalibrierung der Naturkatastrophen Szenarien
  • Vertragsgrenzen in der Berechnung von Naturkatastrophen
  • Zinsrisiko
  • Konzentrationsrisiko
  • unrated debts
  • unlisted equity
  • Gegenparteiausfallrisiko
  • Behandlung von CCP-Exposures und √Ąnderungen aufgrund von EMIR
  • Verlustausgleichsf√§higkeit latenter Steuern
  • Vergleich von Eigenmittel in Versicherungs- und Bankensektoren
  • Kapitalinstrumente

Nächste Schritte:

Es ist geplant, dass der Standardformel Review Ende 2018 von der Europ√§ischen Kommission finalisiert wird. Die √úberpr√ľfung der Solvency II Rahmenbedingungen im Gesamten, einschlie√ülich der Behandlung von langfristigen Garantien, soll bis 2021 abgeschlossen sein.

EIOPA Risk Dashboard ‚Äď Drittes Quartal 2017

EIOPA hat am 25. Januar 2018 das Risk Dashboard f√ľr das dritte Quartal 2017 ver√∂ffentlicht (siehe hierzu auch Blog-Beitr√§ge vom 27. Oktober 2017 und 9. August 2017). Wesentliche Erkenntnisse sind:

  • Die Solvency II Quoten der (R√ľck-)Versicherungs-Unternehmen stiegen bei Versicherungsgruppen (6 %-Punkte), Lebensversicherern (20 %-Punkte) und Nicht-Lebensversicherern (4 %-Punkte) im Vergleich zum zweiten Quartal 2017. Grund hierf√ľr ist der Anstieg der anrechenbaren Eigenmittel.
  • Trotz positiver Makro- und Markttrends waren die Risiken in Verbindung mit den niedrigen Zinss√§tzen und der potenziellen Fehlbewertung von Kreditrisiken f√ľr die europ√§ische Versicherungswirtschaft nach wie vor ein gro√ües Problem.
  • Einige Profitabilit√§ts- und Underwriting-Indikatoren verschlechterten sich aufgrund der j√ľngsten Naturkatastrophen.
  • Die Marktwahrnehmung blieb mit einigen Verbesserungen der Ratingausblicke stabil.

Die folgende Tabelle stellt die Bewertung und den Trend zusammengefasst dar. Diese wird quartärlich aktualisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Graphen zeigen die Entwicklung der Solvency II Quoten aller Versicherungs­unternehmen im Solvency II Regime zwischen Q1 2016 und Q3 2017. Als Mittelwert wurde der Median gewählt (Quelle: EIOPA Risk Dashboard).

 

IAIS veröffentlicht ICS Version 1.0

Nach Abschluss mehrerer Konsultationsphasen (vgl. Blog-Beitrag vom 11. August 2016) ver√∂ffentlichte der IAIS (International Association of Insurance Supervisors) am 21. Juli 2017 die Insurance Capital Standards (ICS) Version 1.0 for extended field testing. Die Verabschiedung von ICS Version 1.0 ist ein wichtiger Meilenstein in der Etablierung l√§nder√ľbergreifend einheitlicher Verfahren f√ľr die Bestimmung von Kapitalanforderungen und -r√ľcklagen.

Diese globalen risikoorientierten Kapitalstandards f√ľr international t√§tigen Versicherungsgruppen (Internationally Active Insurance Groups) sind ein Bestandteil von ComFrame (Comprehensive Framework for the Supervision of IAIGs), der qualitative und quantitative Anforderungen umfasst und eine effektive regulatorische Aufsicht aller IAIGs sicherstellen soll.

Im Gegensatz zu den Insurance Core Principles (ICPs), welche allgemeine Grunds√§tze beschreiben und von lokalen Aufsichtsbeh√∂rden unterschiedlich ausgelegt werden k√∂nnen, legen die ICS konkrete Mindeststandards f√ľr die Berechnung von Kapitalanforderungen und -r√ľcklagen der IAIGs fest. Diese Standards erm√∂glichen eine bessere Vergleichbarkeit der Gruppen und sollen im Rahmen der ICPs als Solvenzgrenze angesehen werden, √ľber der Aufsichtsbeh√∂rden nicht aufgrund von Kapitalad√§quanz intervenieren.

Die ICS Version 1.0 enth√§lt auf Basis von vorangegangen Konsultationen unter anderem Eingrenzungen und Begr√ľndungen f√ľr die gew√§hlte Ausgestaltung und Kalibrierung einzelner Vorschriften. Insbesondere werden folgende Themen behandelt:

  • Anwendungsbereich: Umfang der ICS-Berechnungen
  • Bewertungsans√§tze: Market-Adjusted Valuation (MAV), GAAP Plus und Margin over Current Estimate (MOCE)
  • ICS Kapitalr√ľcklage
  • ICS Kapitalanforderung (Standardmethode)
  • Behandlung von Steuern

An dem Praxistest 2017 (Extended Field Testing) d√ľrfen auf freiwilliger Basis sowohl potentielle IAIGs als auch andere interessierte Gruppen (Volunteer Groups) teilnehmen, wobei der IAIS eine Teilnahmequote von 100% unter den IAIGs anstrebt. Die teilnehmenden Unternehmen sollen der IAIS ihre Erfahrungen √ľber relevante technische und regulatorische Aspekte der Anwendung von ICS Version 1.0 berichten. Die Analyse der eingegangenen Daten und die Diskussion zu ICS Version 2.0 sollen im September 2017 beginnen. Die Verabschiedung von ICS Version 2.0 ist derzeit f√ľr die zweite H√§lfte 2019 geplant.

EIOPA veröffentlicht erstes Konsultationspapier Solvency II Standardformel Review

Mit der Ver√∂ffentlichung des Diskussionspapiers zur SCR Standardformel hat EIOPA am 8. Dezember 2016 den Solvency II Review Prozess gestartet (vgl. auch Blog-Beitrag vom 12. Dezember 2016). Die Konsultationsphase endete am 3. M√§rz 2017. Das Feedback der verschiedenen Stakeholder wurde von EIOPA analysiert, um √Ąnderungsvorschl√§ge zu formulieren (inklusive Vorschl√§gen, welche w√§hrend des ‚ÄěRoundtables‚Äú im Mai 2017 erarbeitet wurden).

Am 4. Juli 2017 hat EIOPA nun das erste Konsultationspapier ver√∂ffentlicht. Es beinhaltet ausgearbeitete √Ąnderungsvorschl√§ge zu den folgenden Themenbereichen:

  • Vereinfachte Berechnungen
  • Reduzierung der Abh√§ngigkeit von externen Kredit Ratings
  • Behandlung von Garantien
  • Risikopositionen, die von dritten Parteien garantiert werden und Forderungen gegen√ľber regionalen Regierungen und lokalen Aufsichten
  • Risikominderungstechniken
  • Unternehmensspezifische Parameter
  • Look-Through Ansatz

Ein zweites Konsultationspapier mit allen verbleibenden, nicht in diesem Konsultationspapier ver√∂ffentlichten Themenbereichen wird EIOPA am Ende des Jahres ver√∂ffentlichen. Diese betreffen: Anpassung f√ľr die Verlustausgleichsf√§higkeit der versicherungstechnischen R√ľckstellungen und latenten Steuern, Katastrophenrisiken, Pr√§mien- und Reserverisiko, Invalidit√§ts-/Morbidit√§tsrisiko, Gegenparteiausfallrisiko, Wechselkursrisiko auf Gruppenebene, Zinsrisiko, nicht-geratete Schuldverschreibungen, nicht-b√∂rsennotierte Aktien sowie zu strategische Beteiligungen.

Mit der Ver√∂ffentlichung dieses Konsultationspapiers l√§dt EIOPA alle Stakeholder ein, Feedback zu den behandelten Themengebieten zu geben (Template f√ľr Kommentare). Die Konsultationsphase endet am 31. August 2017.

BaFin veröffentlicht erste Erkenntnisse aus dem Solvency II Berichtswesen

Am 9. Juni 2017 hat die BaFin eine erste Auswertung der Solvency II Jahreszahlen aus den quantitativen Formularen (QRTs), dem Bericht √ľber Solvabilit√§t und Finanzlage (SFCR) und dem regelm√§√üigen Aufsichtsbericht (RSR) der Versicherungsunternehmen ver√∂ffentlicht.

Diese ergab, dass alle Versicherer ihre Solvenzkapitalanforderungen erf√ľllen k√∂nnen, wobei einige auf die Anwendung von √úbergangsma√ünahmen angewiesen waren. Die durchschnittliche Bedeckung der Kapitalanforderungen √ľber alle Sparten liegt bei 330 %. Die folgende Tabelle zeigt die Erkenntnisse je Branche (graue Felder = keine Angaben):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund des größeren Stichprobenumfangs konkretisieren die Daten die ersten Erkenntnisse, welche wir auf Basis der SFCR in unserem Blog-Beitrag vom 29. Mai 2017 veröffentlicht haben. Die grundsätzliche Tendenz der SCR-Quoten nach Sparten und die relativen Verteilungen des SCR auf die Risikokategorien werden hierdurch bestätigt. Die ersten Erkenntnisse werden wir auf Basis einer ausgeweiteten Stichprobe und weiterer Kennzahlen detaillieren. Die BaFin wird ebenfalls detailliertere Auswertungen Anfang Juli 2017 veröffentlichen.

 

Erste Erkenntnisse aus den veröffentlichten SFCR

Am 22. Mai 2017 haben die Versicherungsunternehmen zum ersten Mal seit Inkrafttreten von Solvency II ihre Berichte √ľber die Solvabilit√§t und Finanzlage (Solvency and Financial Condition Report ‚Äď SFCR) auf Ebene der Einzelunternehmen f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2016 auf den Unternehmensinternetseiten ver√∂ffentlicht (siehe auch Blog-Beitrag vom 22. Mai 2017). Damit sind detaillierte Informationen als bisher √ľber die Solvenzkapitalanforderungen sowie die Auswirkungen der verwendeten √úbergangsma√ünahmen √∂ffentlich verf√ľgbar.

Auf Basis einer Auswahl von jeweils zehn deutschen Lebens-, Kranken- und Schaden-/Unfallversicherern haben wir eine erste Analyse der Solvabilit√§tsquoten, jeweils mit und ohne die verwendeten √úbergangsma√ünahmen vorgenommen. In der gew√§hlten Stichprobe kommt ein Internes Modell bei einem Lebens-, drei Kranken- und einem Schaden-/Unfallversicherer zur Anwendung. Ein weiterer Schaden-/Unfallversicherer nutzt ein partielles internes Modell. Alle √ľbrigen Unternehmen berechnen ihre Solvabilit√§tskapitalanforderung mit der Standardformel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lebensversicherer in dieser Erhebung kamen auf eine Solvabilit√§tsquote von 341 % im Median, unter Ber√ľcksichtigung aller √úbergangsma√ünahmen (einschlie√ülich Volatilit√§tsanpassung). Bei den Krankenversicherungen lag die Solvabilit√§tsquoten zum 31. Dezember 2016 im Median bei 444 %. Die Schaden-/Unfallversicherer erreichten eine Quote von 222 %. Bei keinem der jeweils zehn Kranken- und Schaden-/Unfallversicherern in dieser Erhebung finden √úbergangsma√ünahmen Anwendung.

Zieht man zum Vergleich das EIOPA Risk Dashboard aus April 2017 (Basis: 4. Quartal 2016¬Ļ) heran, kann man feststellen, dass die deutschen Lebensversicherer in dieser kleinen Stichprobe eine deutlich h√∂here Solvabilit√§tsquote als ihre europ√§ischen Wettbewerber (208 %) haben. Bei den Schaden-/Unfallversicherer verh√§lt es sich umgekehrt: Hier haben die deutschen Unternehmen eine niedrigere Solvabilit√§tsquote als ihre europ√§ische Vergleichsgruppe (259 %).

Von den zehn Lebensversicherungsunternehmen in dieser Auswertung nutzen acht Unternehmen √úbergangsma√ünahmen: Die √úbergangsma√ünahme f√ľr versicherungstechnische R√ľckstellungen (R√ľckstellungstransitional) kommt bei sieben Unternehmen zur Anwendung; die Volatilit√§tsanpassung wenden acht Unternehmen an. Sechs Unternehmen verwenden sowohl die √úbergangsma√ünahme f√ľr die versicherungstechnischen R√ľckstellungen als auch die Volatilit√§tsanpassung an. Die √úbergangsma√ünahme bei Zinss√§tzen sowie Matching-Anpassungen werden von keinem Lebensversicherer verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Solvabilit√§tsquote der Lebensversicherer lag im Median bei 341 % unter Ber√ľcksichtigung aller √úbergangsma√ünahmen. Ohne die Verwendung der √úbergangsma√ünahme f√ľr versicherungstechnische R√ľckstellungen (aber mit der Volatilit√§tsanpassung) sinkt der Median auf 150 %; ohne die Volatilit√§tsanpassung (aber unter Verwendung des R√ľckstellungstransitional) auf 292 %.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Verteilung der Solvabilit√§tskapitalanforderung (ohne Diversifikationseffekte) zeigen sich, je nach der betriebenen Sparte, Unterschiede. In der Stichprobe wurden zur besseren Vergleichbarkeit nur Unternehmen, welche die Standardformel anwenden, ber√ľcksichtigt: W√§hrend die Lebens- und Krankenversicherer im (arithmetischen) Mittel mit rund 58 % am st√§rksten gegen√ľber dem Marktrisiko exponiert sind, so kommt es f√ľr die Nichtlebensversicherer mit 39 % nur an zweiter Stelle.

Die st√§rkste Exponierung liegt hier mit rund 52 % beim versicherungstechnischen Risiko vor.  F√ľr die Krankversicherer macht es fast 35 % der Solvabilit√§tskapitalanforderung aus, bei den Lebensversicherern sind es 39 %. Das Gegenparteiausfall- sowie das operationelle Risiko sind f√ľr alle Sparten von untergeordneter Bedeutung, da sie nur einen Anteil von 0,5 % bis 6 % an der Solvabilit√§tskapitalanforderung haben.

Die ersten Erkenntnisse werden wir auf Basis einer ausgeweiteten Stichprobe und weiterer Kennzahlen detaillieren.

 

¬ĻJ√§hrliches und YE-Berichtswesen haben die gleiche Datenbasis, jedoch werden unter Umst√§nden im viertelj√§hrlichen Berichtswesen vereinfachte Bewertungsmethoden angewendet.

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