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EIOPA Konsultation zur Erhöhung der Proportionalität in der aufsichtsrechtlichen Berichterstattung und Offenlegung

EIOPA veröffentlichte am 12. Juli 2019 ein Konsultationspaket zur aufsichtsrechtlichen Berichterstattung und Offenlegung unter Solvency II. Die Konsultation dient als Vorbereitung auf den anstehenden Solvency II-Review 2020 und soll in zwei Phase bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Mit dem ersten Konsultationspaket reagiert EIOPA auf den „Call for Advice“ der Europäischen Kommission vom 11. Februar 2019, eine Überprüfung und Beurteilung der Angemessenheit der Berichterstattungs- und Offenlegungspflichten durchzuführen.

EIOPA veröffentlicht „Call for Input“ zur Überarbeitung der Solvency II Berichterstattungs- und Offenlegungspflichten

Am 19. Dezember 2018 veröffentlichte EIOPA einen Fragenkatalog bezüglich der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Berichterstattung und Offenlegung nach Solvency II.

Im Rahmen der Überarbeitung von Solvency II bis 2020 („Solvency II Review“) werden auch die Themen Berichterstattung und Offenlegung auf Zweckmäßigkeit sowie hinsichtlich eines risikobasierten und proportionalen Ansatzes überprüft. Durch die Veröffentlichung von 29 Fragen möchte EIOPA bereits frühzeitig möglichst viele Stakeholder in die Überarbeitung einbeziehen.

IAIS Konsultation ICP 20 Public Disclosure

Am 29. Juni 2018 hat die International Association of Insurance Supervisors (IAIS) den überarbeiteten Entwurf zum Insurance Core Principle 20 (ICP) veröffentlicht, das sich auf Publizitätspflichten von Versicherungsunternehmen bezieht (Draft revised ICP 20 (Public Disclosure) for public consultation). Kommentare können bis zum 28. August 2018 eingereicht werden.

Der Entwurf beinhaltet die Anforderungen an die regelmäßige Offenlegung relevanter Informationen, um Versicherungsnehmern sowie Marktteilnehmern einen Überblick über die Geschäftsaktivitäten, Risiken und Finanzlage des Versicherungsunternehmens zu geben.

Veröffentlichung der Versicherungs-Meldeverordnung (Vers-MeldeV)

Am 18. April 2016 verabschiedete das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Versicherungs-Meldeverordnung (VersMeldeV) (vgl. Blog-Beitrag vom 26. April 2016). Mit dieser Verordnung spezifiziert das BMF die Art und Weise der Datenübermittlung, die zu verwendenden Datenformate, die einzuhaltende Datenqualität sowie die anzugebende Unternehmenskennung für das Meldewesen von Versicherungsunternehmen im Einklang mit § 39 Abs. 1 S. 1 Nr. 7 VAG.

Die VersMeldeV findet Anwendung für alle Unternehmen, die zur regelmäßigen Berichterstattung nach Solvency II verpflichtet sind. Dies umfasst sowohl Einzelversicherungsunternehmen i.S.v. § 7 Nr. 33 VAG sowie Gruppen, bei denen gemäß Artikel 372 DVO die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Gruppenaufsichtsbehörde fungiert.

Die VersMeldeV legt fest, dass die Meldungen in elektronischer Form über die BaFin-eigene Melde- und Veröffentlichungsplattform (MVP-Portal) innerhalb der in Level 2 vorgegebenen Fristen und im Einklang mit den technischen Durchführungsstandards einzureichen sind. Hinsichtlich der qualitativen Berichte (SFCR, RSR, Day 1-Bericht, ORSA-Bericht) sind die Formatvorgaben des MVP-Portals zu beachten. Die quantitativen Meldungen erfolgen auf Basis der jeweils aktuellen von EIOPA vorgegebenen XBRL-Taxonomie unter Einhaltung der von EIOPA vorgegebenen Validierungsregeln.

Die Datensätze müssen, auch nach der Korrektur einzelner Daten, vollständig eingereicht werden. Als vollständig gelten auch Datensätze, bei denen Angaben, zu deren Vorlage das Unternehmen nicht verpflichtet ist (z.B. aufgrund von Materialitätsschwellen), fehlen. Ebenso gelten Datensätze als vollständig, bei denen ausschließlich Angaben im Rahmen der EZB-Berichterstattung gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1374/2014 fehlen. Um zwischen den einzelnen Unternehmen differenzieren zu können, ist eine unternehmensspezifische Kennziffer (Legal Entity Identifier; LEI) von jedem Unternehmen zu beantragen.

Datensätze, welche die beschriebenen Kriterien nicht erfüllen, werden zurückgewiesen und gelten als nicht eingereicht. Die Meldung hierüber ist im MVP-Portal abrufbar.

Solvency II Newsletter Nr. 6, September 2014

Wir freuen uns, Sie mit der sechsten Ausgabe unseres interaktiven Solvency II-Newsletters über die aktuellen Solvency II-Diskussionen zu informieren.

Auch in diesem Newsletter greifen wir wieder Schwerpunkte auf, die sich aus der Praxis im aktuellen Umfeld und den aktuellen Herausforderungen der (Rück-)Versicherungsbranche ergeben. Somit finden Sie in dieser Ausgabe folgende Themen:

  • Gesetzgebungsverfahren: „Solvency II – Rückblick 1. Halbjahr 2014“
  • Governance & risikostrategischer Rahmen: „ORSA“
  • Governance & risikostrategischer Rahmen: „Compliance-Funktion unter Solvency II“
  • Prozesse, Kontrollen, Daten & IT: „Datenqualität – Im Fokus von Aufsicht und (Rück-)Versicherungsunternehmen“

Über folgenden Link steht Ihnen der Solvency II-Newsletter außerdem in einer für Ihr iPad-optimierten Version zur Verfügung: http://www.pwc.de.

Zur kostenfreien Download-Möglichkeit für die Solvency II-App gelangen Sie über den folgenden Link bzw. Quellcode: https://itunes.apple.com/de/app/solvency-ii/id636538801?mt=8. Darin finden Sie bereits erste Aktualisierungen (Gesetzgebungsverfahren und Aufsichtsrechtliches Meldewesen & Offenlegung) auf Grundlage der jüngsten regulatorischen Entwicklungen, weitere Aktualisierungen folgen in den kommenden Wochen.

Weitere Interessenten für unseren Solvency II-Newsletter können sich ganz unkompliziert unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: SUBSCRIBE_Solvency_II_News@de.pwc.com. Sofern Sie unseren Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchten, bitten wir um eine kurze Benachrichtigung an: UNSUBSCRIBE_Solvency_II_News@de.pwc.com.

EIOPA veröffentlicht überarbeite Version des Data Point Models (DPM) und der XBRL Taxonomie für das QRT Reporting unter Solvency II

Am 28. Mai 2014 hat EIOPA eine überarbeitete Version (Version 1.4) ihres bestehenden Data Point Models (DPM) sowie der zu Grunde liegenden XBRL Taxonomie für das QRT Reporting im Rahmen der Preparatory Guidelines unter Solvency II veröffentlicht. Mit dieser vorläufigen Version werden die vorangegangenen Versionen an die konkreten Inhalte und Anforderungen der Level 3-Leitlinie „CP-13/010 Guidelines on Submission of Information to National Competent Authorities“ angepasst.

Neben Details zur Methodik der Modellierung von Solvency II-Metadaten sowie den zu Grunde liegenden architektonischen Prinzipien des Modells enthalten die Ausführungen von EIOPA Informationen zum XBRL-Design und Regeln zur Übersetzung des DPM in die Solvency II-XBRL-Taxonomie.

Betroffene Stakeholder können bis zum 11. Juni 2014 ihr Feedback bzw. ihre Fragen über eine eigens dafür eingerichtete Email-Adresse xbrl@eiopa.europa.eu mitteilen.

Eine Veröffentlichung der finalen Version des DPM und der entsprechenden Taxonomie für die QRT Berichterstattung im Rahmen der Preparatory Guidelines ist noch für das zweite Quartal 2014 vorgesehen. Nach der öffentlichen Konsultationsphase über das „Set 2 of Implementing Technical Standards“ im November 2014 soll zudem im vierten Quartal 2014 auch eine Version hinsichtlich der vollumfänglichen Solvency II-Anforderungen publiziert werden.

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