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Webcast Serie ab 8. Juli 2020 – Sustainable Finance: Imagine the Future

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns Sie herzlich zu unserer Webcast Serie „Sustainable Finance: Imagine the Future“ einzuladen, die am 8. Juli 2020 von 11.30 bis 12.30 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung startet.

Für diesen ersten Termin haben wir folgende Agenda vorgesehen:

  1. Brüssel Insights – aktuelle Entwicklungen und Strömungen
  2. Auswirkungen von Sustainable Finance aus die unterschiedlichen Sektoren
  3. Diskussionspanel

Bei den nachfolgenden Veranstaltungen tauchen wir dann gemeinsam tiefer in die unterschiedlichen Industrien, Banking & Capital Markets, Insurance, Asset & Wealth Management und Real Assets ein. Dabei werden wir unter anderem die speziellen Anforderungen in den Bereichen Strategie, Regulatorik, Investmentprodukte, Risikomanagement und Reporting genauer betrachten. Darüber hinaus möchten wir die wichtigsten Entwicklungen und Neuerungen in den jeweiligen Branchen und bei den jeweiligen Produkten beleuchten.

Folgende Themen und Termine sind schon fixiert:

August 2020: Schwerpunkt Regulierung für Sustainable Finance für Banken, Versicherungen und Asset Manager
9. September 2020:Sustainable Finance Spezifika Banking inkl. Strategie und Produktauswirkungen
7. Oktober 2020:Sustainable Finance Spezifika Insurance inkl. Strategie und Produktauswirkungen
11. November 2020: Sustainable Finance Spezifika Asset Wealth und Real Asset inkl. Strategie und Produktauswirkungen
9. Dezember 2020: Recap und Ausblick 2021 für Sustainable Finance

Darüber hinaus sind bereits für 2021 Webcasts zum Thema aktuelle Herausforderungen durch Sustainable Finance an das Risikomanagement und das Reporting geplant, sowie weitere Updates rund um das Thema Regulatorik. Wir informieren Sie, sobald diese terminiert sind.

Bitte melden Sie sich über den folgenden Link zur Auftaktveranstaltung an. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Informations-E-Mail.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Vertrieb und „Sustainable Finance“:  EU-Nachhaltigkeitsregulierung aus Sicht des Versicherungsvertriebs

Die Schlagwörter „Nachhaltigkeit“ und „Sustainable Finance“ sind in der Versicherungsbranche inzwischen gut bekannt. Ungeachtet der aktuellen COVID-19-Krise rollt die Europäische Union die neue Nachhaltigkeitsgesetzgebung mit einer Vielzahl von Verordnungen und Initiativen immer weiter aus.

Mit der Veröffentlichung der Taxonomieverordnung im Europäischen Amtsblatt ist neben der Offenlegungsverordnung („Off-VO“) nun die zweite zentrale Verordnung der neuen Nachhaltigkeitsgesetzgebung final auf den Weg gebracht worden. Neben den konkretisierenden technischen Regulierungsstandards („RTS“) zur Off-VO werden aktuell auch Änderungen der Delegierten Verordnungen zur Versicherungsvertriebsrichtlinie („IDD“) konsultiert.

Hierbei steht die Änderung der Delegierten Verordnung (EU) 2017/2359 im Fokus, welche die  Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln für den Vertrieb von Versicherungsanlageprodukten festlegt. Nach dem Willen der Europäischen Kommission sollen bei einer Beratung zu Versicherungsanlageprodukten zukünftig zwingend die sog. Nachhaltigkeitspräferenzen des Kunden abzufragen und bei der im Rahmen der IDD eingeführten Geeignetheitsprüfung zu berücksichtigen sein.

Obwohl der Vertrieb der Versicherer an der jeweiligen unternehmensinternen Umsetzung der Regulierung ein starkes Interesse hat, erscheinen Vertrieb und Produktentwicklung in vielen Häusern – im Gegensatz zu Risikomanagement und Kapitalanlage – noch nicht gut orientiert. Zudem scheint es in manchen Häusern die Einschätzung zu geben, man könne die recht umfangreichen regulatorischen Anforderungen der Nachhaltigkeitsgesetzgebung „in der Linie“ abarbeiten und man benötige kein eigenständiges Projekt. Insbesondere die Interessen des Vertriebes erscheinen in einem bereichs-/abteilungsübergreifenden Projekt aber besser gewahrt.

Sustainable Finance erreicht die Realwirtschaft: Die ESAs fordern einheitliche ESG-Berichterstattung im Rahmen der NFDR

Die Europäischen Aufsichtsbehörden („ESAs“) haben sich jeweils an der Konsultation der Europäischen Kommission zur Anpassung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung („NFDR“) beteiligt.[1] Ihre jeweiligen Stellungnahmen haben die ESAs mit einem gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission flankiert.[2] Die ESAs setzen sich gemeinsam für eine Standardisierung und Erweiterung der nichtfinanziellen Berichtspflichten ein und regen an, im Konsultationsprozess eine tragende Rolle zu spielen. Das Thema Sustainable Finance rückt hiermit wieder ein Stück weiter in Richtung Realwirtschaft vor.

Sustainable Finance: NGFS-Berichte über die aktuelle aufsichtsrechtliche Praxis und zukünftige Maßnahmen

Am 27. Mai 2020 hat die Gruppe von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden im Network for Greening the Financial System (NGFS) zwei Berichte (Technical Documents) zum Thema Nachhaltigkeit veröffentlicht. In ihrem Statusbericht (Status report on financial institutions’ experiences from working with green, non-green and brown financial assets and a potential risk differential) geht es um klima- und umweltbezogene Anlage- und Risikomanagementstrategien. Insbesondere die Integration von Klima- und Umweltrisiken in die aufsichtsrechtliche Überwachung wird in dem Aufsichtsleitfaden (Guide for Supervisors: integrating climate-related and environmental risks into prudential supervision) behandelt. Beide Berichte geben einen fundierten Überblick über die derzeitige Praxis und enthalten Vorschläge für künftige Maßnahmen.

Entwurf zur Taxonomie-Verordnung durch EU-Rat angenommen

Am 15. April 2020 hat der EU-Rat den Entwurf der Taxonomie-Verordnung angenommen, auf den sich im Dezember im Trilog geeinigt wurde. Damit ist die Umsetzung von Maßnahme 1 des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums, die Einführung eines EU-Klassifikationssystems für nachhaltige Tätigkeiten weiter vorangetrieben worden. Ausstehend ist nun noch die Annahme des Entwurfs durch das EU-Parlament. Die Annahme wird im Mai 2020 erwartet. Anschließend ist die Verordnung unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gültig.

Nachhaltigkeit & Steuern!?! – Steuerpolitik als wesentlicher Faktor für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist derzeit in aller Munde. Nun hat die Debatte einen weiteren Aspekt erhalten: Steuern!

Neben den mittlerweile zahlreichen primär regulatorischen Initiativen (Offenlegungsverordnung, Taxonomie, CSR-Reporting, Green Bond Standard, ARUG II, Solvency II Review, IDD etc.) werden nun auch Steuern als Instrument zur Zielerreichung verschiedener volks- und betriebswirtschaftlicher Nachhaltigkeitsaspekte immer bedeutender. Durch die BEPS-Initiative der OECD und dem veröffentlichten Aktionsplan wurden zwar bereits eine Reihe von nachhaltigen Steuerpraktiken (wie z.B. Offenlegungspflichten im Rahmen des nicht-öffentlichen Country-by-Country Reportings) aufgezeigt.

Zwischenbericht des Sustainable-Finance Beirats

Der Sustainable-Finance Beirat der Bundesregierung hat am 5. März 2020 seinen Zwischenbericht „Die Bedeutung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft für die große Transformation“ vorgelegt und zur Konsultation gestellt. Er beinhaltet 53 konkrete Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung, die dazu beitragen sollen, Deutschland zu einem führenden Standort für nachhaltige Finanzierungen zu entwickeln und den Übergang in eine treibhausneutrale Gesellschaft zu beschleunigen.

Bank of England stellt neuen Szenarioanalysen-Ansatz in Bezug auf Klimarisiken zur Diskussion

Die Bank of England bittet um Feedback zu ihrem Diskussionspapier „The 2021 biennial exploratory scenario (BES) on the financial risks from climate change”. In dem Papier stellt die Bank of England ihren präferierten Ansatz vor, wie ab 2021 zweijährlich die Robustheit von britischen Banken und Versicherungen in Bezug auf Klimarisiken getestet werden könnte.

Auch wenn der BES initial nur Auswirkungen für britische Banken und Versicherer hat, lässt das Papier allgemein interessante Rückschlüsse auf zukünftig mögliche Ansätze zum Umgang mit Klimarisiken und der Ausgestaltung von Szenarioanalysen und Stresstests durch internationale Finanzmarktaufsichtsbehörden zu. Daher bittet die Bank of England auch um Feedback von allen interessierten Stakeholdern, sprich nicht nur zukünftigen Teilnehmern am BES, sondern auch von internationalen Unternehmen, Beratungsfirmen oder Klimaexperten. Im Folgenden wird dieser im BES enthaltende Ansatz grob beschrieben.

Sustainable Finance Event am 5. März 2020 – Imagine the Future

Update 4.3.2020:

Unsere Fachleute haben sich in den letzten Tagen intensiv mit den Teilnehmenden ausgetauscht und kamen unter Berücksichtigung der aktuellen Lage zum Coronavirus und ihrer umfassenden Sorgfaltspflicht als PwC gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und der Gesellschaft zum Ergebnis, die geplante Veranstaltung kurzfristig abzusagen. Alle angemeldeten Personen wurden bereits entsprechend informiert. Die Veranstaltung wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt. 


Liebe Leserinnen und Leser,

wir laden herzlich ein zu unserer Veranstaltung „Sustainable Finance – Imagine the Future!“, die am 5. März 2020 von 12:15 bis 17:00 Uhr im Tower 185 in Frankfurt am Main stattfindet.

Der EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums, kurz „Sustainable Finance“, BaFin-Merkblatt, EBA-Aktionsplan und EU Green Deal forderten jedes Unternehmen der Finanzindustrie auf, eigene nachhaltige Investments bereitzustellen und die Investments ihrer Kunden bedarfsgerecht in nachhaltige Modelle zu lenken. Denn jedes Unternehmen steht vor der zentralen Aufgabe, seine Geschäftsstruktur nicht nur auf ökonomische, sondern auch auf ökologische Nachhaltigkeit auszurichten.

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