Schlagwort: Versicherungsmathematische Funktion

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Alternative Investments in der Versicherungsbranche

Das aktuelle Niedrigzinsumfeld zwingt Anleiheinvestoren schon seit einiger Zeit zum Umdenken. Um ansatzweise attraktive Renditen zu erwirtschaften, m√ľssen h√∂here Risiken in Kauf genommen werden. Die Kapitalm√§rkte waren nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 von hohen Volatilit√§ten gepr√§gt, was sich auch auf die Solvabilit√§t der Lebensversicherer √ľbersetzte. Die Ableitung konkreter Ma√ünahmen zur Stabilisierung der Solvency-II-Quote √ľber den kritischen 100% wird f√ľr einige Lebensversicherungen im aktuellen Kapitalmarktumfeld daher zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Dabei spielen Investitionen in alternative und illiquide Kapitalanlagen zunehmend eine zentrale Rolle.

Festlegung von Annahmen in Zeiten von COVID 19

Der Blogbeitrag zum Modellmanagament in Zeiten von COVID 19 vom 2. Juli beleuchtete Handlungsfelder bei aktuariellen Bewertungsmodellen in der Personenversicherung. Ein umfassendes Modellmanagement behandelt aber auch die hierbei zu ber√ľcksichtigenden Annahmen. Die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehende Volatilit√§t an den Kapitalm√§rkten sowie die Unsicherheit in den aktuariellen Annahmen wirkt sich auf die interne und externe Berichterstattung aus. Was ist nun im Rahmen des Modellmanagements bei der Festlegung der Annahmen und Parameter zu beachten?

Modellmanagement in Zeiten von COVID 19

In den letzten drei√üig Jahren hat die Anwendung aktuarieller Bewertungsmodelle in der Personenversicherung zugenommen. Treiber f√ľr diese Entwicklungen waren neben den technischen M√∂glichkeiten insbesondere Marktentwicklungen und regulatorische Anforderungen.

Die COVID-19-Pandemie hat neue Herausforderungen √ľber den gesamten Modell-Lebenszyklus mit sich gebracht. Diese erstrecken sich von der Entwicklung √ľber die Validierung bis zum Monitoring ‚Äď und gleichzeitig auf den operativen Betrieb. Mit geeigneten Ma√ünahmen seitens der Stakeholder, die insbesondere die Finanz-, Risiko- und Aktuarsfunktionen umfassen, gilt es diesen im Rahmen des Modellmanagements entgegenzutreten.

BaFin konsultiert Entwurf der MaGo

Die BaFin hat am 19. Oktober 2016 die Konsultation 9/2016 des Rundschreibens zu den Aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) eröffnet. Die Konsultationsphase endet am 18. November 2016.

Die MaGo hat zum Ziel, neben den Anforderungen des VAG, der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 sowie der EIOPA-Leitlinien zu Solvency II weitergehende Regelungen zur Geschäftsorganisation verbindlich und konsistent aus Sicht der BaFin auszulegen. Zudem soll die MaGo das bereits per 31. Dezember 2015 aufgehobene MaRisk (VA) Rundschreiben (3/2009) ersetzen, wobei sich der Anwendungsbereich der MaGo ausschließlich auf die unter Solvency II fallenden Unternehmen bezieht.

Inhaltlich deckt sich der Entwurf der MaGo weitestgehend mit den zwischen Dezember 2015 und Januar 2016 ver√∂ffentlichten Auslegungsentscheidungen zur S√§ule 2, die wie nachfolgend dargestellt aufgehoben werden sollen. Eine Erweiterung wird von der BaFin lediglich dahingehend vorgenommen, dass sie bedeutende Begrifflichkeiten nun einheitlich und zentral definiert (z.B. Proportionalit√§t) und angabegem√§√ü erste Erfahrungen der Solvency II-Aufsichtspraxis ber√ľcksichtigt. Aufgefallen ist zudem, dass ein zus√§tzliches Kapitel bzgl. der Mindestanforderungen an unternehmenseigene Stresstests (Kap. 10.7) hinzuf√ľgt wurde.

Folgende Auslegungsentscheidungen sollen mit Finalisierung der MaGo aufgehoben werden:

Auslegungsentscheidungen vom 1. Januar 2016:

  • Allgemeinen Governance-Anforderungen an Versicherungsunternehmen
  • Risikomanagement in Versicherungsunternehmen
Auslegungsentscheidungen vom 21. Dezember 2015:

  • Outsourcing bei Versicherungsunternehmen
  • Versicherungsmathematischen Funktion in Versicherungsunternehmen
  • Internen Kontrollen und internen Revision
  • Eigenmittelanforderungen und Governance-System

Folgende Ver√∂ffentlichungen zum Thema Gesch√§ftsorganisation und Risikomanagement sollen von der MaGo unber√ľhrt bleiben und sollen weiterhin g√ľltig bleiben:

Anforderungen an die Geschäftsorganisation:

  • Merkbl√§tter zur fachlichen Eignung und Zuverl√§ssigkeit („Fit & Proper“) von Gesch√§ftsleitern, Verwaltungs- und Aufsichtsorganen sowie Verantwortlichen f√ľr Schl√ľsselfunktionen
  • Auslegungsentscheidung zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilit√§tsbeurteilung (ORSA)
  • Sonstige Auslegungsentscheidung zum Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht („Prudent Person Principle“)
Spezielle Anforderungen an das Risikomanagement:

  • Rundschreiben 10/2014 (VA) – Zusammenarbeit mit Versicherungsvermittlern, Risikomanagement im Vertrieb (nebst Sammelverf√ľgung vom 10.12.2015)
  • Rundschreiben 3/2016 (VA) – Treuh√§nder zur √úberwachung des Sicherungsverm√∂gens
  • Rundschreiben 3/2013 (VA) – Mindestanforderungen an die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsunternehmen (nebst Sammelverf√ľgung vom 20. September 2013)
  • Auslegungsentscheidung vom 30. August 2016 – Betrieb des R√ľckversicherungsgesch√§fts im Inland durch Versicherer mit Sitz in Drittstaat
  • Auslegungsentscheidung vom 31.Oktober 2013 – Hinweise zur Verwendung externer Ratings und zur Durchf√ľhrung eigener Kreditrisikobewertungen

 

BaFin Auslegungsentscheidungen zu S√§ule 2 ‚Äď Governance System und Funktionen

In diesem Blog-Beitrag werden nachfolgend die wesentlichen Aspekte von Auslegungsentscheidungen der S√§ule 2 aufgegriffen (vgl. Blog-Beitrag vom 15. Januar 2016), die das Governance System und die¬†Funktionen betreffen. Hierbei werden die besonders praxisrelevanten Inhalte sowie Ver√§nderungen gegen√ľber der Verlautbarungen der Vorbereitungsphase heraus gearbeitet.

Risikomanagement

In der Auslegungsentscheidung zum Risikomanagement vom 1. Januar 2016 wird die Verlautbarung zu Themenblock 3 der Vorbereitungsphase in das geltende Solvency II Regime √ľberf√ľhrt.

Die Verlautbarung der Vorbereitungsphase wurde zuletzt am 26. Mai 2015 aktualisiert. Demgegen√ľber enth√§lt die Auslegungsentscheidung vor allem in Bezug auf die ALM-Prozesse gr√∂√üere inhaltliche Erg√§nzungen. Die BaFin betont die besondere Bedeutung des ALM-Prozesses und formuliert eine Reihe von Anforderungen f√ľr die Ausgestaltung und Durchf√ľhrung. Diese umfassen:

  • Ziele des ALM-Prozesses: klare Definition, Festlegung von Ziel und Steuerungsgr√∂√üen, Angemessenheit.
  • Risikoerfassung im ALM: Erfassung wesentlicher Risiken aus Verm√∂genswerten und Verbindlichkeiten, insbesondere Marktrisiken, versicherungstechnische Risiken und Liquidit√§tsrisiken, ggf. Risiken aus eingebetteten Optionen oder Garantien.
  • Risikoanalyse im ALM: Sch√§tzungen basierend auf Vergangenheitsdaten und Erfahrungen, Prognosen und Projektionen zur zuk√ľnftigen Entwicklung,
  • Risikoquantifizierung: Analyse der Auswirkungen alternativer Anlagem√∂glichkeiten und Risikominderungstechniken, Durchf√ľhrung von Szenario- und Stresstests.
  • Identifizierung von Handlungsalternativen, Empfehlungen, Ma√ünahmen und Managementregeln und Kommunikation an die Gesch√§ftsleitung.
  • Umsetzung und Nachverfolgung von Ma√ünahmen.
  • Dokumentation des Prozesses: Vorgehen, Ziele, Annahmen, Methoden, Managementregeln, Ergebnisse und beschlossene Ma√ünahmen.
  • Organisatorische Einbettung des Prozesses und Schnittstellen sowie regelm√§√üige (zumindest j√§hrliche) Anwendung des Prozesses.
  • Verweis auf die allgemeinen Outsourcing-Anforderungen bei einer Ausgliederung des Prozesses (insb. Dokumentation und Definition der Schnittstellen).

Interne Kontrollen und interne Revision

In der BaFin Auslegungsentscheidung zu internen Kontrollen und interner Revision vom 21. Dezember 2015 wird die entsprechende Verlautbarung zu Themenblock 6 der Vorbereitungsphase in das geltende Solvency II Regime √ľberf√ľhrt.

Wesentliche Aspekte der Verlautbarung der Vorbereitungsphase wurden im Blog-Beitrag vom 11. Dezember 2014 zusammengefasst. Folgende wesentliche Aspekte wurden im Rahmen der Auslegungsentscheidung demgegen√ľber noch erg√§nzt oder konkretisiert:

  • Die Anforderungen zur B√ľndelung der Compliance- oder internen Revisionsfunktion wurden konkretisiert. Eine B√ľndelung der Compliance-Funktion mit der URCF (unabh√§ngigen Risikocontrollingfunktion) und/oder der versicherungsmathematischen Funktion (VmF) ist nur unter Proportionalit√§tsgesichtspunkten zul√§ssig. Die Unternehmen m√ľssen in diesen F√§llen darlegen, wie sichergestellt wird, dass die Aufgaben der jeweiligen Funktion vollst√§ndig und unabh√§ngig wahrgenommen werden.
  • Die BaFin stellt klar, dass Personen, die die interne Revisionsfunktion wahrnehmen, auch andere Schl√ľsselfunktionen innehaben k√∂nnen. Dazu m√ľssen die folgenden Voraussetzungen erf√ľllt sein:
    – die B√ľndelung der Schl√ľsselfunktionen ist im Hinblick auf Art, Umfang und Komplexit√§t der Unternehmensrisiken angemessen,
    – Interessenkonflikte werden vermieden und
    – wenn durch die √úbertragung der Funktion internen Revision an Personen, die keine anderen Schl√ľsselfunktionen innehaben, unverh√§ltnism√§√üige Kosten entstehen w√ľrden.
  • Die Anforderungen an die interne Revisionsfunktion selbst bleiben seit der Vorbereitungsphase unber√ľhrt. Danach m√ľssen Unternehmen eine objektiv und unabh√§ngig funktionsf√§hige interne Revision einrichten.
  • Im Hinblick auf einen m√∂glichen Ausgliederungsbeauftragten der internen Revisionsfunktion erl√§utert die BaFin, dass dieser nicht die Durchf√ľhrung der Aufgaben der Revisionsfunktion selbst √ľbernimmt, sondern vielmehr die ordnungsgem√§√üe Wahrnehmung der Schl√ľsselfunktion durch den Dienstleister zu √ľberwachen hat. Zus√§tzlich kann ein Ausgliederungsbeauftragter der internen Revisionsfunktion gleichzeitig auch verantwortliche Person einer weiteren Schl√ľsselfunktion sein, sofern hierbei die Proportionalit√§tsgrunds√§tze eingehalten werden.

Outsourcing

Die BaFin Auslegungsentscheidung zum Outsourcing vom 21. Dezember 2015 √ľberf√ľhrt die entsprechende Verlautbarung zu Themenblock 8 der Vorbereitungsphase in das seit dem 1. Januar 2016 geltende Solvency II Regime. Die Verlautbarung der Vorbereitungsphase wurde zuletzt am 18. August 2015 aktualisiert und im Blog-Beitrag vom 30. August 2015 hinsichtlich wesentlicher Themen zusammengefasst. Bei der √úbernahme in die Auslegungsentscheidung gab es keine¬†inhaltlichen Erg√§nzungen.¬†Insgesamt betreffen die¬†√Ąnderungen den Wegfall von Erl√§uterungen zur Solvency II-Vorbereitungsphase sowie die Bezugnahmen auf die vor dem 1. Januar 2016 geltende Rechtslage.

Versicherungsmathematische Funktion

In der BaFin Auslegungsentscheidung zur versicherungsmathematischen Funktion (VmF) vom 21. Dezember 2015 wird die entsprechende Verlautbarung zu Themenblock 7 der Vorbereitungsphase in das geltende Solvency II Regime √ľberf√ľhrt. Folgende wesentliche Aufgaben der VmF sind in der Auslegungsentscheidung nochmal verdeutlicht bzw. konkretisiert worden:

  • Koordinierung und Validierung der Berechnung der versicherungstechnischen R√ľckstellungen ist so durchzuf√ľhren, dass potentielle Interessenkonflikte vermieden werden und die Unabh√§ngigkeit der Validierung nicht beeintr√§chtigt wird. Je nach Auspr√§gung des Risikoprofils kann es unter Ber√ľcksichtigung des Proportionalit√§tsgrundsatzes gerechtfertigt sein, die Validierung und Berechnung personell oder lediglich prozessual zu trennen. Dies ist im Einzelfall zu beurteilen und zu begr√ľnden.
  • Die VmF stellt eine angemessene Ber√ľcksichtigung k√ľnftiger √úberschussbeteiligungen in den vt. R√ľckstellungen sicher und hat hierzu den jeweils verantwortlichen Aktuar zu konsultieren.
  • Die VmF √ľberpr√ľft zur Beurteilung der Datenqualit√§t auch die verwendeten Prozesse und dokumentiert wesentliche Unzul√§nglichkeiten der Daten sowie deren Ursachen, erl√§utert m√∂gliche wesentliche Auswirkungen auf die Berechnung der vt. R√ľckstellungen und √ľbermittelt der Gesch√§ftsleitung L√∂sungsvorschl√§ge zur Verbesserung der Datenqualit√§t.
  • Die Wahrnehmung der VmF zusammen mit anderen Schl√ľsselfunktionen, wie der URCF oder der Compliance-Funktion, gestattet die BaFin nur unter Ber√ľcksichtigung des Proportionalit√§tsprinzips. Bez√ľglich der Funktion der internen Revision gelten gesonderte Bedingungen, f√ľr diese wird auf die ‚ÄěAuslegungsentscheidung zu internen Kontrolle und interner Revision‚Äú verwiesen.
  • Neben der VmF ist ein Verantwortlicher Aktuar verantwortlich f√ľr die sachgerechte Verwendung der √úbersch√ľsse und die √úberpr√ľfung der dauerhaften Erf√ľllbarkeit der Versicherungsverpflichtungen. Sofern die VmF und der Verantwortliche Aktuar in einer Person bestehen, ist zu pr√ľfen, inwieweit potentielle Interessenkonflikte vorliegen und es sind entsprechende Ma√ünahmen zur Sicherstellung der vollst√§ndigen und unabh√§ngigen Aufgabenwahrnehmung zu treffen.
  • Gegen√ľber der Gesch√§ftsleitung hat die VmF regelm√§√üig (mind. j√§hrlich) sowie ad hoc √ľber s√§mtliche Aufgaben und Ergebnisse der VmF Bericht zu erstatten, auf M√§ngel hinzuweisen und Empfehlungen zu deren Behebung zu geben. Teil des Berichts sind weiterhin Aussagen zu Ver√§nderungen der den Aufgaben der VMF zugrunde liegenden Annahmen und Methoden.
  • Zus√§tzlich zum VmF-Bericht ist ein eigener Bericht des Verantwortlichen Aktuars zu erstellen. Diese Pflicht besteht auch, wenn dieser und die VmF dieselbe Person sind.

Pr√ľfung der fachlichen Eignung und Zuverl√§ssigkeit

In der BaFin Auslegungsentscheidung zur Pr√ľfung der fachlichen Eignung und Zuverl√§ssigkeit vom 30. Dezember 2015 wird die Verlautbarung zu Themenblock 2 der Vorbereitungsphase in das geltende Solvency II Regime √ľberf√ľhrt. Wesentliche Aspekte der Verlautbarung der Vorbereitungsphase wurden im Blog-Beitrag vom 7. Mai 2014 zusammenfassend dargestellt. Folgende wesentliche Aspekte wurden im Rahmen der Auslegungsentscheidung demgegen√ľber noch erg√§nzt oder konkretisiert:

  • F√ľr die Beurteilung der ‚Äúfachlichen Eignung‚Äú spielt der Grundsatz der Proportionalit√§t eine erhebliche Rolle. Abh√§ngig vom Risikoprofil des Unternehmens k√∂nnen die Anforderungen an die fachliche Eignung auf unterschiedliche Weise (nach Art, Umfang, Komplexit√§t der Gesch√§ftst√§tigkeit) erf√ľllt werden.
  • Wie bereits in der Vorbereitungsphase von der BaFin ge√§u√üert, unterliegt die Anforderung an die ‚ÄěZuverl√§ssigkeit‚Äú niemals dem Proportionalit√§tsgedanken, da die Anforderungen an Integrit√§t und Ansehen einer Person losgel√∂st von unternehmensindividuellen Gegebenheiten zu erf√ľllen sind.
  • F√ľr folgende Personen besteht gegen√ľber der Aufsicht bei nachfolgenden Sachverhalten eine Anzeigepflicht:
    –¬†Verwaltungs- und Aufsichtsorgan (Bestellung)
    –¬†Gesch√§ftsleiter (Bestellungsabsicht)
    –¬†Verantwortliche Person der 4 Schl√ľsselfunktionen (Bestellungsabsicht)
    –¬†Weitere identifizierte Schl√ľsselaufgaben (Bestellungsabsicht)
    –¬†Ausgliederungsbeauftragter f√ľr eine Schl√ľsselfunktion (Bestellungsabsicht)
  • F√ľr Mitarbeiter und Stellvertreter der Schl√ľsselfunktion besteht keine Anzeigepflicht.
  • Die Anforderungen an die Qualifikation von Aufsichtsratsmitgliedern orientieren sich wie bisher an den Ma√üst√§ben des bis zum 31. Dezember 2015 im VAG¬†a.F.¬†sowie in den Merkbl√§ttern der BaFin verwendeten Begriffes ‚Äěerforderliche Sachkunde‚Äú.
  • Die BaFin verdeutlicht, dass auch die Gesch√§ftsleiter und Mitglieder der Verwaltungs- und Aufsichtsorgane von Unternehmen, die nicht in den Anwendungsbereich von dem Aufsichtssystem Solvency II fallen, jedoch in der Beaufsichtigung des VAG¬†2016¬†erfasst werden, wie bisher fachlich geeignet und zuverl√§ssig sein m√ľssen. Hierunter fallen kleine Versicherungsunternehmen i.S.d. ¬ß 211 VAG 2016, Pensionskassen oder Sterbekassen, die¬†grunds√§tzlich von der Anwendung von Solvency II ausgeschlossen sind.

Solvency II Newsletter Nr. 5, Dezember 2013

Wir freuen uns, Sie mit der f√ľnften Ausgabe unseres interaktiven Solvency II-Newsletters √ľber ausgew√§hlte Solvency II-Themen zu informieren.

Schwerpunkt dieses Newsletters ist zum einen die versicherungsmathematische Funktion (VMF) und die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Umsetzung dieser Anforderung. Zum anderen finden Sie einen Artikel zur Vorbereitung der Versicherungsunternehmen auf die vierteljährliche Berichterstattung inkl. der damit einhergehenden Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten.

√úber folgenden Link steht Ihnen der Solvency II-Newsletter au√üerdem in einer f√ľr Ihr iPad-optimierten Version zur Verf√ľgung: http://www.pwc.de/de/newsletter/finanzdienstleistung/newsletter-fuer-solvency2.jhtml.

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