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EIOPA veröffentlicht Aktualisierung der Methode zur Berechnung der Zinsstrukturkurve

Am 29. September 2016 hat EIOPA die technische Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven unter Solvency II aktualisiert. Diese Dokumentation gibt detaillierte Erläuterungen zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurve, die EIOPA im Rahmen der ökonomischen und marktgerechten Bewertung unter Solvency II monatlich veröffentlicht (vgl. Blog-Artikel vom 11. März 2016).

In den folgenden Bereichen hat EIOPA Änderungen in der technischen Dokumentation vorgenommen:

  • Bei der Berechnung der Volatilitätsanpassung und des Spreads für die Renditen zyprischer Staatsanleihen wurde das „Peer Country“ geändert sowie dazugehörige Bsp. von EIOPA zu „EU-area country“ und „non EU-area country“ veröffentlicht.
  • Die Herleitung von Renditen für Unternehmensanleihen mit höchster Kreditqualität wurde für den Fall von negativen Zinsen angepasst.
  • Die Datenquelle für Renditen isländischer Staatsanleihen wurde geändert.
  • Die Referenzportfolios für die Berechnung des Volatilitätsanpassung wurden aktualisiert. Sie werden ab dem 30. September 2016 angewendet.

Ebenfalls in diesem Zusammenhang aktualisiert und veröffentlicht wurde das Coding („Risk Free Interest Rate Term Structure Coding“), das bei der Berechnung des risikofreien Zinses verwendet wird, sowie die zur Herleitung der Zinskurve verwendeten Finanzinstrumente („Changes of relevant financial instruments“). Das aktualisierte Coding wird ab Ende September 2016 verwendet, die Änderungen der Finanzinstrumente werden ab dem 31. Dezember 2016 implementiert.

EIOPA startet Stresstest 2016

Am 24. Mai 2016 wurde der europaweite EIOPA-Stresstest 2016 gestartet. Das Startdatum liegt damit eine Woche vor dem ursprünglich von EIOPA geplanten Termin am 31. Mai 2016 (vgl. auch Blog-Beitrag vom 27. April 2016). Als Enddatum, bis zu dem die ausgewählten Versicherungsunternehmen ihre Ergebnisse bei den nationalen Aufsichtsbehörden einreichen müssen, wurde der 15. Juli 2016 unverändert beibehalten.

Neben der Zeitplanung stellt EIOPA zur Durchführung des Stresstests weitere Spezifikationen und Templates bereit:

  • Technische Spezifikationen zu Verfahren und Methoden des Stresstests
  • Technische Informationen zu Inputdaten (Zinsstrukturkurven, Swaps)
  • Templates für die Berichterstattung an EIOPA
  • Q&A Templates zur Einreichung von Fragestellungen an EIOPA
  • Hintergrundinformationen zum Stresstest
  • FAQs und nationale Ansprechpartner („national contact points“)

Der Stresstest fokussiert sich auf Einzelversicherungsunternehmen, die Produkte mit langfristigen Zinsgarantien anbieten und damit besonders anfällig für lang anhaltende Niedrigzinsphasen sind (insbesondere Lebensversicherungsunternehmen). Bei der durch die nationalen Aufsichtsbehörden vorgenommenen Auswahl der teilnehmenden Versicherungsunternehmen soll eine Marktabdeckung von mindestens 75% des jeweiligen nationalen Marktes in Bezug auf die versicherungstechnischen Rückstellungen (Leben) erreicht werden. Um eine möglichst repräsentative Auswahl zu gewährleisten, soll dabei auch eine hinreichende Anzahl an Versicherungsunternehmen mittlerer und kleiner Größe einbezogen werden. Die deutschen Teilnehmer wurden bereits durch die BaFin informiert.

Bei dem Stresstest handelt es sich ausdrücklich nicht um einen „pass-or-fail“-Test, sondern um eine Maßnahme zur Beurteilung der Widerstandsfähigkeit und Anfälligkeit der Versicherungsunternehmen in Bezug auf besonders adverse Marktsituationen. Um deren Auswirkungen auf die gemäß der Vorgaben von Solvency II und auf Datenbasis vom 1. Januar 2016 berechneten Solvabilitätsposition der Versicherungsunternehmen zu analysieren, sieht EIOPA die folgenden beiden Stressszenarien vor:

  • „Low for Long“: Simulation eines dauerhaft niedrigen Zinsniveaus unter Anwendung einer Zinsstrukturkurve, die von EIOPA zu diesem Zweck für verschiedene Laufzeiten aus dem niedrigsten Stand der Null-Kupon-Euro-Swapkurve der letzten zwei Jahre abgeleitet wurde.
  • „Double Hit“: Simulation anhaltend niedriger Zinsen in Kombination mit einem Schock auf die Marktwerte bestimmter Vermögenswerte.

EIOPA wird die Ergebnisse des Stresstests im Dezember 2016 in anonymisierter bzw. aggregierter Form veröffentlichen. Rückschlüsse auf die Versicherungsunternehmen sollen nicht möglich sein.

Erste FAQs wurden von EIOPA bereits bereitgestellt. Im Verlauf des Stresstestes wird EIOPA darüber hinaus wöchentlich Fragen der teilnehmenden Versicherungsunternehmen und die dazugehörigen Antworten veröffentlichen. Für Fragen mit ausschließlich nationaler Bedeutung hat die BaFin ihrerseits entsprechende Veröffentlichungen angekündigt.

EIOPA veröffentlicht Update der Technischen Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven

Im Rahmen der monatlichen Veröffentlichung der aktuellen risikofreien Zinsstrukturkurven hat EIOPA am 7. März 2016 auch die Technische Dokumentation zur Berechnung der Zinsstrukturkurven aktualisiert.

Die Aktualisierung der Technischen Dokumentation betrifft die Berechnung des Credit Risk Adjustment (CRA) für Währungen, für die die risikofreien Zinskurven weder auf Swaprates, bei denen die Übernachtindex-Swapsätze von tiefen, liquiden und transparenten Märkten verfügbar sind, noch auf Renditen von Staatsanleihen basieren. Sie konkretisiert die Berechnung bei Vorliegen negativer EUR-Zinssätze. Außerdem wurde der Umgang mit fehlenden Daten für bestimmte Laufzeiten in der Berechnung des CRA für die oben genannten Währungen klargestellt.

Die risikofreien Zinsstrukturkurven stellen einen der Hauptparameter für die Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung der Versicherungsunternehmen dar und werden für die Diskontierung der sogenannten Best Estimates der versicherungstechnischen Rückstellungen verwendet. EIOPA veröffentlichte bereits in der Vorbereitungsphase erstmalig die Technische Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven inklusive eines entsprechenden FAQ-Dokuments, und gibt seitdem monatlich die aktuellen Zinsstrukturkurven (vgl. Blog-Beitrag vom 2. März 2015) heraus. Letztere werden von der Kommission aufgegriffen und seit dem 9. Februar 2016 auch in Durchführungsverordnungen veröffentlicht (vgl. Blog-Beitrag vom 17. Februar 2016). Eine erste Aktualisierung der Technischen Dokumentation fand zudem bereits am 7. Dezember 2015 statt.

Durchführungsverordnung zu risikofreien Zinskurven für Solvency II veröffentlicht

Am 9. Februar 2016 wurde die Durchführungsverordnung (EU) 2016/165 (DVO 2016/165) der Europäischen Kommission im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die DVO 2016/165 enthält Informationen für die Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln zu Stichtagen vom 1. Januar bis zum 30. März 2016.

Inhalt der DVO 2016/165 sind Technische Informationen für jede relevante Währung zu den

  • maßgeblichen risikofreien Zinskurven,
  • grundlegenden Spreads für die Berechnung der Matching-Anpassung und
  • den Volatilitätsanpassungen.

Die Informationen sind für die Ermittlung der versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmittel auf Basis der risikofreien Zinskurven (nach § 77 VAG 2016), ggf. unter Berücksichtigung der Matching-Anpassung (nach §§ 80-81 VAG 2016) oder der Volatilitätsanpassung (nach § 82 VAG 2016) nach Solvency II.

Die risikofreien Zinsstrukturkurven stellen einen der Hauptparameter für die Berechnung der Solvenzbedeckung der Versicherungsunternehmen dar. EIOPA veröffentlichte bereits in der Vorbereitungsphase die Technische Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven, beantwortete häufig gestellte Fragen „FAQ“ dazu und veröffentlicht seitdem monatlich die aktuellen Zinsstrukturkurven (vgl. Blog-Beitrag vom 2. März 2015). Diese werden von der Kommission aufgegriffen und in Durchführungsverordnungen, wie der DVO 2016/165, veröffentlicht.

Damit soll sichergestellt werden, dass Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen ihre versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmittel nach Solvency II auf Grundlage von einheitlichen Vorgaben berechnen. Dies unterstützt die Wettbewerbsgleichheit („level playing field“) im Versicherungsmarkt der EU. Sollte es zwischen den technischen Informationen der EIOPA und einer Durchführungsverordnung der Kommission zu Abweichungen kommen, sind die Vorgaben der Kommission maßgeblich.

EIOPA aktualisiert die Methode zur Berechnung der Zinsstrukturkurven und kündigt die Überprüfung der UFRs an

Am 27. Oktober 2015 veröffentlichte EIOPA eine Aktualisierung der Technischen Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven. Die Dokumentation erläutert im Detail die Methoden, Annahmen sowie die Identifizierung der relevanten Datenbasis zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurve.

Im Februar 2015 hatte EIOPA erstmals die Technische Dokumentation veröffentlicht. Die auf dieser Methodik basierenden relevanten Zinsstrukturkurve stellt EIOPA seitdem monatlich als technische Informationen zur Verfügung. Die vorgegebenen Zinsstrukturkurven dienen in der Vorbereitungsphase der Erleichterung der Unternehmen und sind erst mit Inkrafttreten von Solvency II zum 1. Januar 2016 verbindlich anzuwenden. (Vgl. auch Blog-Artikel vom 2. März und Blog-Artikel vom 9. März)

Im Rahmen einer laufenden Überprüfung der Methodik zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven hat EIOPA bereits im Juni 2015 die Technische Dokumentation angepasst. Thema der Aktualisierung war eine Konkretisierung der täglichen Fixing-Zeitpunkte zur Preisermittlung der relevanten Finanzinstrumente.

Die jetzt veröffentlichte Aktualisierung beinhaltet die folgenden Anpassungen:

  • Die Auswahl der Finanzinstrumente (Zinsswaps, Staatsanleihen) wurde pro Land und Laufzeit an die aktuellen Marktentwicklungen angepasst, um sicherzustellen, dass die Zinsstrukturkurven auf Daten aus tiefen, liquiden und transparenten Märkten basieren.
  • Die Behandlung von Staatsanleihen aus Staaten des Europäischen Währungsraums (EWR), die nicht Mitglied der Europäischen Union (EU) sind, wurde für die Berechnung der Volatilitätsanpassung und des grundlegenden Spreads („fundamental spread“) an die Behandlung von Staatsanleihen aus EU-Mitgliedsstaaten angeglichen.

Diese Anpassungen werden zum ersten Mal in der Berechnung der Zinsstrukturkurven zum Stichtag 31. Oktober 2015, welche EIOPA Anfang November veröffentlicht, berücksichtigt.

Zusätzlich zur Aktualisierung der Technischen Dokumentation hat EIOPA zwei Exceltools veröffentlicht, die komplexere Themen der Berechnung der Zinsstrukturkurven (z.B. Extrapolation mit Smith-Wilson) abbilden und somit eine Reproduktion der Kurven erleichtern.

Bereits am 9. Oktober 2015 kündigte EIOPA außerdem die Überprüfung der für die Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurven benötigten „Ultimate Forward Rates (UFRs)“ an. Die bereits im Rahmen der LTG-Studie in 2013 getesteten Konvergenzgeschwindigkeiten der Forwards Rates zur langfristigen Zinsannahme in der Eurozone i.H.v. 4,2% (UFR) sollen zumindest bis Ende 2016 zunächst weiter gelten. In 2016 plant EIOPA dazu eine öffentliche Konsultation, deren Ergebnisse bis September 2016 vorgelegt werden sollen.

Risikofreie Zinsstrukturkurven zum 31. Januar und 28. Februar 2015 von EIOPA veröffentlicht

Am 6. März 2015 veröffentlichte EIOPA ein Update zu technischen Informationen relevanter risikofreier Zinsstrukturkurven, in der die zu verwendenden Zinsstrukturkurven zum Stichtag 31. Januar und 28. Februar 2015 bekannt gegeben wurden.

Ende Februar erfolgte bereits die Veröffentlichung der finalen technischen Dokumentation einschließlich begleitender technischer Informationen zu den Zinsstrukturkurven per Stichtag 31. Dezember 2014 sowie den Q&A’s von EIOPA (vgl. Blog-Artikel vom 2. März). Analog dieser Veröffentlichungen umfassen die aktuellen Informationen die Zinsstrukturkurven pro Land mit und ohne Volatility Adjustment, den zusätzlichen Informationen zum Volatility Adjustment und Matching Adjustment sowie den verwendeten Parametern zur Extrapolation.

Die Verfügbarkeit der risikofreien Zinsstrukturkurven soll Unternehmen in der laufenden Vorbereitungsphase in 2015 weiter unterstützen, insbesondere solche, die bereits ab 1. April 2015 Antrags- und Genehmigungsprozesse starten. Eine verbindliche Anwendung hat jedoch erst ab dem Inkrafttreten von Solvency II ab 1. Januar 2016 zu erfolgen (vgl. EIOPA’s Q&A).

EIOPA veröffentlicht technische Dokumentation zu risikofreien Zinsstrukturkurven für Solvency II

Am 28. Februar 2015 veröffentlichte EIOPA die Technische Dokumentation und begleitend dazu die relevanten risikofreien Zinsstrukturkurven (technische Information) sowie dazugehörige Questions&Answers (Q&A’s).

Die Technische Dokumentation zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurve wurde im November 2014 konsultiert (vgl. Blog-Artikel aus November 2014) und nun final veröffentlicht. Die Dokumentation erläutert im Detail die Methoden, Annahmen sowie die Identifizierung der relevanten Datenbasis zur Berechnung der Zinsstrukturkurve.

Die Technischen Informationen beinhalten die relevanten risikofreien Zinsstrukturkurven zum Stichtag 31. Dezember 2014. Das Paket der „Technischen Informationen“ ist Excel-basiert und beinhaltet

  • Zinsstrukturkurven für 53 Länder, jeweils mit und ohne Volatility Adjustment für die Basiskurve ohne Schock sowie nach Zinsaufwärts- und -abwärtsschock,
  • die Höhe des Volatility Adjustment pro relevantem Portfolio,
  • den „fundamental Spread“ pro relevantem Portfolio, der für die Berechnung des Matching Adjustment zu verwenden ist,
  • die verwendeten Parameter für die Extrapolation mittels Smith-Wilson-Methode.

Die risikofreien Zinsstrukturkurven stellen einen der Hauptparameter für die Berechnung der Solvenzbedeckung der Versicherungsunternehmen dar. Die Verwendung einheitlicher Zinsstrukturkurven garantiert dabei eine europaweit konsistente Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen. EIOPA plant ab sofort eine monatliche Veröffentlichung der Zinsstrukturkurven, um den Versicherungsunternehmen eine angemessene Vorbereitungsphase zu ermöglichen. Zinsstrukturkurven zum Stichtag 31. Januar und 28. Februar 2015 sollen Anfang März veröffentlicht werden.

Die Q&A’s geben letztlich Antworten zu häufigen Fragestellungen bezüglich der Inhalte der Veröffentlichungen zur Zinsstrukturkurve, der Verbindlichkeit der Anwendung in der Vorbereitungsphase und der Anwendung ab dem Inkrafttreten von Solvency II. Ebenso steht ein Formular zur Verfügung, über welches Fragen zu dieser Thematik an EIOPA übermittelt werden können.

Konsultationspapier zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurve nach Solvency II

Am 2. November 2014 veröffentlichte EIOPA ein Konsultationspapier zur Berechnung der risikofreien Zinsstrukturkurve nach Solvency II.

Das Konsultationspapier erläutert die Methoden, Annahmen sowie die Identifizierung der relevanten Datenbasis zur Berechnung der Zinsstrukturkurve. Ab Februar 2015 plant EIOPA eine monatliche Veröffentlichung der Zinsstrukturkurve, um den Versicherungsunternehmen eine entsprechende Vorbereitung zu ermöglichen.

Die Parameter und Methoden für die Berechnung der Zinsstrukturkurve wurden bereits in den vergangenen Jahren im Rahmen der Ausgestaltung der Omnibus II-Richtlinie kontrovers diskutiert. Einige der Aspekte wurden in den finalen Solvency II-Vorschriften berücksichtigt, einige fanden nicht bzw. nur unzureichend Anklang, sodass EIOPA Bedarf für weitere technische Standards sieht.

Die folgenden Aspekte stehen in der Konsultation im Fokus:

  • Identifizierung von zulässigen Marktdaten
  • Einschätzung eines hinreichend entwickelten, liquiden und transparenten Marktes
  • Credit Risk Adjustment
  • Extrapolation und Interpolation
  • Volatility adjustment
  • Matching adjustment

Die oben genannten Aspekte sowie weitere Parameter und Methoden werden in dem Konsultationspapier genauer definiert. Als obersten Grundsatz für die Ausgestaltung nennt EIOPA insbesondere die Transparenz im Rahmen der Berechnungsprozesse, wobei EIOPA folgende Zielsetzung zugrunde legt:

  • Replikation: Die risikolose Zinsstrukturkurve sollte anhand der EIOPA Dokumentation von den Versicherungsunternehmen und anderen Stakeholdern replizierbar sein.
  • Marktkonsistenz: Die risikolose Zinsstrukturkurve soll anhand von entwickelten, liquiden und transparenten Märkten berechnet werden.
  • Sicherstellung Solvency II Berichterstattung: Die risikolose Zinsstrukturkurve wird auf monatlicher Basis veröffentlicht.
  • Stabilität von Versicherungsunternehmen: Ein künstlicher Anstieg der Volatilität der Passiv-Seite durch die risikolose Zinsstrukturkurve soll verhindert werden.
  • Schutz der Versicherungsnehmer: Die oben aufgelisteten Ziele dienen dem Schutz der Versicherungsnehmer, wobei auch die Bewertung von Unternehmen sowie die Arbeit der Aufsichtsbehörden erleichtert werden.

Die Zinsstrukturkurve wird letztlich von den Versicherern verwendet, um die Positionen innerhalb der Solvabilitätsübersicht nach Solvency II zu ermitteln. Einen erheblichen Effekt hat die Verwendung der Zinsstrukturkurve vor allem auf die Höhe der versicherungstechnischen Rückstellungen. Außerdem wirkt sie die Zinsstrukturkurve auf die Ermittlung des SCR aus. Einerseits ist das Niveau der Vermögenswerte und Verpflichtungen eine wichtige Eingangsgröße für die Berechnung des SCR, zusätzlich werden mögliche Änderungen des Zinsniveaus direkt über das Risikomodul Zinsänderungsrisiko abgebildet.

Stakeholder haben bis zum 21. November 2014 die Möglichkeit ihre Stellungnahmen an EIOPA zu übermitteln.

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