Wie ein neues Leasingsystem in wenigen Wochen ausgewählt werden kann

Nachdem das Leasinggeschäft in den 60er Jahren aufkam, wurde die steigende Nachfrage in den 80er Jahren durch die ersten Anwendungsprogramme für Leasinggesellschaften technisch unterstützt. Fast immer handelte es sich um Eigenentwicklungen, deren Entwicklungsprojekte visionäre Führungskräfte ins Leben riefen. Während sich in den Folgejahren die technische Ausstattung hinsichtlich Desktop-PCs, mobiler Endgeräte und Office-Programmen weiterentwickelte, blieb die Kernanwendung des Leasings häufig unangetastet.

Die ersten notwendigen Änderungen hatten klassische Treiber: Anbindung eines neuen Buchhaltungssystems, Implementierung einzelner Produktneuerungen oder Anpassungen zu regulatorischen Anforderungen. Für viele Entscheider waren dies zwingende Maßnahmen, deren langfristige Auswirkung, bspw. erhöhte Komplexität in der Architektur oder Instabilität durch Vielzahl an Schnittstellen, zunächst nicht wesentlich ins Gewicht fielen.

Parallel entwickelten sich auf dem Markt IT-Standardlösungen für Leasinggesellschaften – heute gibt es weltweit über 40 namenhafte Leasinglösungen, die mit Referenzen und erfolgreichen Installationen werben. Das Versprechen dieser IT Dienstleister ist bis heute die Vereinfachung der Leasingprozesse, damit sich die Leasinggesellschaften auf Ihren Kunden konzentrieren können.

Leasinggesellschaften, die heute noch das System aus den 80er oder 90er Jahren als Kernstück ihr Eigen nennen, haben häufig eine Odyssee aus Vorstudien und gescheiterten IT Implementierungen hinter sich. Mitarbeiter haben viele Tage und Wochen in stundenlangen Workshops verbracht, um Anforderungen zu erheben – mit dem Ergebnis, dass sich die Arbeit nicht ausgezahlt hat und kein neues System implementiert worden ist. Die schlechte Nachricht: Der Markt für Leasing-Standardsoftware wird zunehmend unübersichtlicher. Zu den etablierten IT Lösungen treten Entwicklungen mit modularem Aufbau und neuen Datenmodellen in Konkurrenz, sodass es nicht nur Fachlichkeit zur Auswahl, sondern auch IT-technische Erfahrung braucht.

Dennoch ist ein Systemwechsel für die meisten Leasinggesellschaften unumgänglich. Aus der Erfahrung mit Leasinggesellschaften hat das Leasing-Team PwC deshalb eine Lösung geschaffen, mit der innerhalb weniger Wochen eine IT Lösung ausgewählt und mit erfahrenen Profis implementiert werden kann.

Wie sieht diese Lösung aus?

Zur Auswahl einer neuen IT Lösung braucht es 2 Komponenten:

  • Marktkenntnis der vorhandenen IT Leasinglösungen
  • Kenntnis der fachlichen und technischen Anforderungen der Leasinggesellschaft

 

Marktkenntnis der vorhandenen IT Leasinglösungen

Das Leasing-Team der PwC hat sich die Top 20 IT Lösungen im Markt angeschaut und eine outside-in-basierte Übersicht erstellt. Für jede IT Lösung steht ein Steckbrief zur Verfügung, der neben Informationen zum Hersteller und einer Liste der Referenzkunden, auch eine Beschreibung und den Abdeckungsgrad der Leasingfunktionalitäten enthält.

Auf Basis dieser Longlist kann eine erste Einschätzung des Marktes vorgenommen werden und die Leasinggesellschaft kann qualifiziert entscheiden, welche IT Lösung detaillierter betrachtet werden soll.

Kenntnis der fachlichen und technischen Anforderungen der Leasinggesellschaft

Basierend auf vielen Jahren Erfahrung hat das Leasing-Team der PwC einen Katalog der funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen für die Auswahl einer neuen IT Lösung zusammengestellt. In gezielten Einzelinterview mit Experten der Leasinggesellschaft können die Anforderungen verfeinert oder angepasst werden, sodass innerhalb weniger Tage das Anforderungsset kundenindividuell zur Verfügung steht und die Auswahl am Markt beginnen kann.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie ein neues IT System innerhalb weniger Wochen auswählen wollen. Wir helfen Ihnen gerne.

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