Kategorie: Aktuelles

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Chancen im Rahmen des erhöhten Informationsbedarfs der Leasingnehmer nach IFRS 16

Am 13. Januar 2016 ist der finale IFRS-Standard zur Leasingbilanzierung (IFRS 16) erschienen. Er ist f√ľr alle nach IFRS bilanzierenden Unternehmen ab dem 1. Januar 2019 anzuwenden, eine vorzeitige Anwendung ist m√∂glich. Die IFRS-Regelungen sehen vor, dass s√§mtliche Leasingverh√§ltnisse beim Leasingnehmer in Form von Nutzungsrechten mit korrespondierender Leasingverbindlichkeit in der Bilanz erfasst werden. Dies erh√∂ht die Komplexit√§t und den Aufwand bei der Bilanzierung von Leasingverh√§ltnissen f√ľr Leasingnehmer und kann damit die Attraktivit√§t von Leasing f√ľr nach IFRS bilanzierende Leasingnehmer deutlich reduzieren bzw. die von Alternativen (z.B. Kauf) st√§rken.

Der umfangreiche Informationsbedarf, der zur Umsetzung der neuen Bilanzierungsvorgaben von Leasingnehmern ben√∂tigt wird, stellt diese vor gro√üe Herausforderungen, da die notwendigen Informationen meist weder zentral noch elektronisch vorliegen. Im Rahmen einer durch PwC durchgef√ľhrten Umfrage unter 48 Unternehmen mit Sitz in Deutschland im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2016 haben 47% der Umfrageteilnehmer gesch√§tzt, √ľber mehr als 1.000 Leasingvertr√§ge zu verf√ľgen. Der sich hieraus ergebende Aufwand, diesen Vertragsbestand elektronisch zu inventarisieren, ist erheblich.

Um diesen Aufwand zu bew√§ltigen, hat PwC zusammen mit dem Fraunhofer Institut ein Leasingvertragstool entwickelt. Bei dem Leasingvertragstool handelt es sich um eine lernf√§hige Softwarel√∂sung, welche in der Lage ist, aus im PDF-Format vorliegenden Leasingvertr√§gen automatisiert die zur Bilanzierung notwendigen Informationen herauszulesen und in eine standardisierte Bedienoberfl√§che zu √ľbertragen.

Das Vertragstool erm√∂glicht durch den Einsatz k√ľnstlicher Intelligenz die standardisierte Auswertung und Verarbeitung der Vertragsunterlagen bei weiterhin m√∂glicher individualisierter Vertragsgestaltung entsprechend der Bed√ľrfnisse der Leasingnehmer. F√ľr Leasingnehmer bietet sich hierdurch die M√∂glichkeit enormer Zeit- und Kostenersparnis.

Eine weitere Alternative zur Verwendung des Leasingvertragstools und Chance f√ľr die Leasinggeber besteht darin, dass sie die notwendigen Daten √ľber den Vertragsbestand ihren Kunden zur Verf√ľgung stellen k√∂nnten. Neben der Zeitersparnis f√ľr den Kunden st√§rken Leasinggeber hiermit ihre Kundenbeziehung. Aufgrund der Erstanwendungsfrist beginnen Leasingnehmer derzeit mit entsprechenden Umsetzungsprojekten und Leasinggeber sollten daher fr√ľhzeitig in die Kommunikation mit den Kunden √ľber die Umsetzung von IFRS 16 einsteigen.

 

Auch f√ľr Leasinggesellschaften ein Thema – Neuerungen im Bereich Geldw√§sche

Das BMF hat am 24. November 2016 den Referentenentwurf zur Umsetzung der 4. EU-Geldw√§scherichtlinie zur Ausf√ľhrung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle f√ľr Finanztransaktionsuntersuchungen ver√∂ffentlicht. Die nationale Umsetzung hat bis zum 26. Juni 2017 zu erfolgen.

Infolge der Umsetzungen sind u.a. Anpassungen im GwG, KWG, Versicherungsaufsichtsgesetz, Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz sowie im Kapitalanlagegesetzbuch erforderlich.

F√ľr Leasinggesellschaften sind insbesondere folgende Neuerungen bedeutend:

  • St√§rkung des risikobasierten Ansatzes des Geldw√§scherechts

Zuk√ľnftig soll jede Gesch√§ftsbeziehung und Transaktion individuell auf das jeweilige Risiko bzgl. Geldw√§sche und Terrorismusfinanzierung hin gepr√ľft werden. Auf Basis der Ergebnisse sind risikoorientiert ggf. zus√§tzliche Ma√ünahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.

  • Identifizierungsvorschriften im neu gefassten GwG

K√ľnftig sollen Identifizierungsverfahren anerkannt werden, die ein gleichwertiges Sicherheitsniveau bieten wie das klassische Verfahren der Identifizierung anhand von Ausweisdokumenten bei physischer Anwesenheit.

  • Politisch exponierte Personen (PePs)

Hinsichtlich der Sorgfaltspflichten soll es keinen Unterschied mehr zwischen inl√§ndischen und ausl√§ndischen PePs geben. Inl√§ndische PePs werden k√ľnftig wie ausl√§ndische PePs verst√§rkte Sorgfaltspflichten ausl√∂sen.

  • Einrichtung eines Transparenzregisters

Das zentrale elektronische Transparenzregister soll in erster Linie als Portal fungieren, √ľber das Dokumente aus anderen √∂ffentlich zug√§nglichen elektronischen Registern abrufbar sind und soll f√ľr jedermann √∂ffentlich zug√§nglich sein. In dem Transparenzregister werden Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen, bestimmten Gesellschaften, Trusts und trust√§hnlichen Rechtsgestaltungen enthalten sein.

  • Neustrukturierung der Zentralstelle f√ľr Finanztransaktionsuntersuchungen

Die Aufgaben und Kompetenzen der Zentralstelle f√ľr Finanztransaktionsuntersuchungen werden neu konzipiert und erweitert. K√ľnftig soll die Zentralstelle hier koordinativ und administrativ t√§tig sein und in die Generalzolldirektion (Gesch√§ftsbereich des BMF) √ľberf√ľhrt werden (fr√ľher Gesch√§ftsbereich des BMI). Die neuen Aufgaben der Zentralstelle beinhalten die Filterfunktion (Selektion der werthaltigen Meldungen) zur Entlastung der Strafverfolgungsbeh√∂rden sowie die Koordinierungsfunktion mit anderen zust√§ndigen inl√§ndischen Beh√∂rden.

  • Versch√§rfung der Sanktionen

Der Bu√ügeldrahmen f√ľr die Verletzung von geldw√§scherechtlichen Vorschriften soll von bislang max. 100.000 Euro bei schwerwiegenden, wiederholten oder systematischen Versto√üen auf max. 1 Mio. Euro oder das Zweifache des aus dem Versto√ü gezogenen wirtschaftlichen Vorteils, f√ľr Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute 5 Mio. Euro sowie die M√∂glichkeit einer umsatzbezogenen Geldbu√üe (max. 10 % des Gesamtumsatzes) angehoben werden.

  • Drittland-√Ąquivalenzliste

Die bisherige sog. Drittland-√Ąquivalenzliste wird durch eine Negativliste der EU-Kommission mit Staaten ersetzt, bei denen aufgrund struktureller M√§ngel grunds√§tzlich von einem h√∂heren Risiko der Geldw√§sche und Terrorismusfinanzierung auszugehen ist. Bei Vertragspartnern, die in solchen Hochrisikostaaten niedergelassen sind, ist von einem erh√∂hten Risiko auszugehen. Des Weiteren d√ľrfen Verpflichtete in Hochrisikostaaten niedergelassene Dritte nicht zur Erf√ľllung der Sorgfaltspflichten heranziehen.

Institutsverg√ľtungsverordnung – √ľberarbeiteter Entwurf ver√∂ffentlicht

Die BaFin hat am 19. Januar 2017 den finalen Entwurf der neuen Institutsverg√ľtungsverordnung (InstitutsVergV) ver√∂ffentlicht. Die neue Verordnung wird wie im Dezember letzten Jahres angek√ľndigt voraussichtlich am 1.¬†M√§rz 2017 in Kraft treten. Mit der √ľberarbeiteten Fassung wurden im Wesentlichen die Leitlinien f√ľr eine solide Verg√ľtungspolitik der Europ√§ischen Bankenaufsichtsbeh√∂rde EBA umgesetzt. Die Novellierung beinhaltet u.a.:

  • Eine sch√§rfere Konturierung der Verg√ľtungsarten.
  • Eine gr√∂√üere Differenzierung hinsichtlich variabler Verg√ľtung.
  • Spezifizierung der ex post-Risikoadjustierung mit vorgeschriebenen Clawback-Klauseln (M√∂glichkeit zum R√ľckgriff auf bereits ausbezahlte variable Verg√ľtungselemente).

Das Verh√§ltnism√§√üigkeitsprinzip in Form von Schwellenwerten, bei deren Erreichen oder √úberschreiten die besonderen Anforderungen an die Risikoadjustierung der variablen Verg√ľtung von Risikotr√§gern zwingend vorgeschrieben werden, wurde beibehalten. Institute, die das Leasing und das Factoring betreiben, m√ľssen als Nicht-CRR-Institute, sofern sie nicht bedeutend im Sinne der InstitutsVergV sind, weiterhin keine Risikotr√§ger identifizieren und nur die allgemeinen Anforderungen in Abschnitt 2 und ggf. die Anforderungen in Abschnitt¬†4 erf√ľllen. Die Bilanzsummen-Grenze f√ľr bedeutende Institute wurde bei ‚ā¨¬†15¬†Mrd. belassen und nicht wie von der EU Kommission beabsichtigt auf ‚ā¨¬†5¬†Mrd. verringert.

 

Den von der BaFin √ľberarbeiteten Entwurf finden Sie hier.

IFRS 16 maßgeschneidert, das neue PwC-Poster

Mit der Ver√∂ffentlichung des IFRS 16 stehen insbesondere Leasingnehmer k√ľnftig bei dessen Umsetzung vor gro√üen Herausforderungen. Um hierf√ľr gewappnet zu sein, haben wir die wesentlichen Regelungen im Poster ‚ÄěSchnittmuster f√ľr die neue Leasingbilanzierung‚Äú √ľbersichtlich zusammengefasst. Auch Leasinggeber bietet das Poster die Gelegenheit, sich √ľber die neuen Fragestellungen und Anspr√ľche ihrer Kunden zu informieren um m√∂gliche Ma√ünahmen fr√ľhzeitig abzuleiten.

Das Poster ‚ÄěSchnittmuster f√ľr die neue Leasingbilanzierung‚Äú steht Ihnen in unserem PwC-Publikations-Shop zur Bestellung zur Verf√ľgung.

PwC Leasing Team w√ľnscht frohe Weihnachten

Liebe Blogleserinnen und -leser,

die Leasingbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zur√ľck, mit einer Rekordentwicklung im Neugesch√§ft und sehr geringen Ausfallraten. Neben der guten Marktentwicklung war das Jahr aber auch durch vielf√§ltige gesamtwirtschaftliche Ver√§nderungen (z.B. dem Brexit) sowie durch Herausforderungen f√ľr Leasinggesellschaften gepr√§gt. Die Ver√∂ffentlichung des IFRS 16 zur Leasingbilanzierung im Februar 2016, die Konsultationspapiere zur f√ľnften MaRisk-Novelle und die Neuerungen zur Institutsverg√ľtungsverordnung werden die Branche auch in den n√§chsten Jahren besch√§ftigen. Hinzukommen Themen wie Datensicherheit, die fortschreitende Digitalisierung und die sich abzeichnenden weiter versch√§rften aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Leasinggesellschaften.

Mein Leasing-Team und ich ‚Äď an unseren Standorten Frankfurt, D√ľsseldorf, Hamburg, Stuttgart und M√ľnchen ‚Äď m√∂chten uns an dieser Stelle f√ľr Ihr reges Interesse an unserem Blog bedanken und verabschieden uns mit dem Versprechen, Sie auch im kommenden Jahr mit unserem LeasingOnLine-Blog √ľber aktuelle Themen zu informieren.

 

Das PwC Leasing Team w√ľnscht Ihnen und Ihren Familien frohe Feiertage und

einen guten Rutsch in das neue Jahr 2017 !

Update zur neuen Institutsverg√ľtungsverordnung (InstitutsVergV)

Wie die BaFin am 12. Dezember 2016 auf ihrer Homepage mitteilte, wird die neue InstitutsVergV nicht wie geplant Anfang 2017 in Kraft treten sondern erst am 1. März 2017.

Weiter k√ľndigt die BaFin an, dass noch vor Weihnachten ein neuer Entwurf der InstitutsVergV-Novelle ver√∂ffentlicht wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bafin.de

IFRS 16 ‚Äď das Leasingverh√§ltnis

Um ein grundlegendes Verst√§ndnis √ľber den IFRS 16 zu gewinnen, bieten die ‚ÄěPwC-Shortcuts‚Äú eine gute Gelegenheit. Hierbei werden einzelnen Aspekte und Fragestellungen visuell aufgearbeitet und L√∂sungen anschaulich erkl√§rt. In der ersten Folge werden die Besonderheiten und Herausforderungen bei der Identifizierung von Leasingverh√§ltnissen an einem praktischen Beispiel dargestellt.

√úbernahmen von IFRS 9 in EU-Recht

Durch die Ver√∂ffentlichung der Verordnung (EG) Nr. 2016/2067 im EU-Amtsblatt am 29. November 2016 hat die EU Kommission IFRS 9 Finanzinstrumente endg√ľltig in EU-Recht √ľbernommen. Der neue Standard tritt am 1.¬†Januar 2018 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ist zul√§ssig.

Der neue Standard beinhaltet Vorgaben zur Klassifizierung und Bewertung, ein neues Wertminderungsmodell zur Abbildung erwarteter Verluste und neue Regelungen zum Hedge Accounting.

Leasingforderungen sind grunds√§tzlich vom Anwendungsbereich des IFRS 9 ausgenommen. Anzuwenden sind lediglich die Regelungen zum Abgang und zum Impairment. F√ľr die Leasingbranche sind daher insbesondere die √Ąnderungen aufgrund des neuen Wertminderungsmodells bedeutsam, wobei IFRS 9 f√ľr Leasingforderungen ein Wahlrecht enth√§lt. F√ľr Leasingforderungen kann der erwartete Verlust wahlweise in H√∂he des erwarteten 12-Monats-Verlustes (12-month expected loss) oder in H√∂he des √ľber die gesamte Restlaufzeit erwarteten Verlustes (Life-time expected Loss) erfasst werden.

 

Quelle: http://ec.europa.eu/finance/company-reporting/index_de.htm#161125

Leasing OnLine – der neue PwC-Blog

Heute startet der neue PwC Blog Leasing OnLine. Der bei PwC Financial Services f√ľr Leasing verantwortliche Partner Michael Henneberger f√ľhrt hierzu aus:

Warum noch einen Blog bei PwC Financial Services?

Ein Blog ist das ideale Medium, um aktuelle und wichtige Informationen schnellstmöglich zu kommunizieren. Tatsächlich gibt es bereits ein umfangreiches Angebot an Blogs bei PwC. Keiner jedoch wird den spezifischen Besonderheiten des immer komplexer werdenden Leasinggeschäfts gerecht Рdaher widmen wir dem Thema Leasing nun einen gesonderten Blog.

Was soll Inhalt des Blogs sein? Wird sich bei diesem Blog alles nur um die Rechnungslegung drehen?

Nein, √ľberhaupt nicht. Wir wollen einen umfassenden Einblick in die aktuellen Entwicklungen des Leasinggesch√§fts und seines Umfeldes geben. Dies umfasst neben Accounting-Themen beispielsweise auch regulatorische Anforderungen, das Risikomanagement, Herausforderungen im Bereich IT, steuerliche Urteile und Entscheidungen sowie alle weiteren f√ľr die Leasingbranche interessanten Entwicklungen. Digitalisierung w√§re hier als Beispiel zu nennen. Die Vielfalt der Themen wird auch durch die verschiedenen Blogger aus unserem Netzwerk sichergestellt. Der Blog richtet sich daher an alle an dem Thema Leasing Interessierten ‚Äď Leasinggeber, Leasingnehmer, Finanzierungspartner oder auch Studierende.

Dient der Blog der Aus- und Weiterbildung? Macht er Beratungsgespr√§che √ľberfl√ľssig?

Der Blog soll den Leser zeitnah, schnell und pr√§gnant auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam machen, ohne alle Facetten des Themas zu beleuchten. Falls weitere Informationen gew√ľnscht werden, besteht die M√∂glichkeit, direkt √ľber den Blog in Kontakt mit unseren Experten zu treten.

MaRisk 2016 – Herausforderungen f√ľr die Leasingbranche im √úberblick

Zum Jahresbeginn hat die BaFin den Startschuss f√ľr die lang geplante f√ľnfte Novelle der MaRisk gegeben. Die Anpassungen resultieren dabei insbesondere aus Erkenntnissen aus Sonderpr√ľfungen sowie Empfehlungen des Basler Ausschusses f√ľr Bankenaufsicht zu Grunds√§tzen der Aggregation von Risikodaten und Risikoberichterstattung (BCBS 239).

Damit Sie umfassend √ľber den aktuellen Stand informiert sind, m√∂chten wir den folgenden kurzen √úberblick geben und Sie in weiteren Beitr√§gen detaillierte auf die neuen Herausforderungen vorbereiten.

  • Wie ist der aktuelle Stand der Konsultation?

Der Konsultationsprozess ist abgeschlossen. Es sind im Vergleich zum Zwischenentwurf vom 24. Juni 2016 nur redaktionelle Anpassungen und Klarstellungen zu erwarten.

  • Wann werden die MaRisk in finaler Fassung ver√∂ffentlicht?

Wir gehen davon aus, dass die neuen MaRisk noch vor Weihnachten veröffentlicht werden.

  •  Wann sind die MaRisk 2016 umzusetzen?

In Bezug auf die Umsetzungsfrist ist zwischen Neuerungen, √Ąnderungen und Klarstellungen zu differenzieren. Die Klarstellungen konkretisieren bereits bestehende Anforderungen und finden somit unmittelbar Anwendung. Diese Klarstellungen sind somit bereits bei der Jahresabschlusspr√ľfung 2016 vom Wirtschaftspr√ľfer zu beurteilen. Die sollte die Leasinginstitute dazu veranlassen, die konkrete und sachgerechte Umsetzung fr√ľhestm√∂glich zu √ľberpr√ľfen. Die Neuerungen/ √Ąnderungen werden voraussichtlich erst nach einer gewissen Umsetzungsfrist ihre Wirkung entfalten .

  • Welche Neuerungen, √Ąnderungen und Klarstellungen sind zu erwarten?

Neben den Neuerungen zur Risikoberichterstattung, zum Datenmanagement, zu Auslagerungen und zur Risikokultur sind in der f√ľnften Novelle Klarstellungen und teilweise √Ąnderungen zur Risikotragf√§higkeit (RTF) und zum Stresstesting, zum Liquidit√§tsmanagement sowie zu IT-Risiken enthalten. Weitere Neuerungen lassen sich unter die Begriffe Validierung, Neue-Produkte-Prozess (NPP), Cooling-off bei Personalwechsel, Konkretisierungen bei den besonderen Funktionen und der Pr√ľfungsplanung der Internen Revision subsumieren.

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