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Institutsverg√ľtungsverordnung – √ľberarbeiteter Entwurf ver√∂ffentlicht

Die BaFin hat am 19. Januar 2017 den finalen Entwurf der neuen Institutsverg√ľtungsverordnung (InstitutsVergV) ver√∂ffentlicht. Die neue Verordnung wird wie im Dezember letzten Jahres angek√ľndigt voraussichtlich am 1.¬†M√§rz 2017 in Kraft treten. Mit der √ľberarbeiteten Fassung wurden im Wesentlichen die Leitlinien f√ľr eine solide Verg√ľtungspolitik der Europ√§ischen Bankenaufsichtsbeh√∂rde EBA umgesetzt. Die Novellierung beinhaltet u.a.:

  • Eine sch√§rfere Konturierung der Verg√ľtungsarten.
  • Eine gr√∂√üere Differenzierung hinsichtlich variabler Verg√ľtung.
  • Spezifizierung der ex post-Risikoadjustierung mit vorgeschriebenen Clawback-Klauseln (M√∂glichkeit zum R√ľckgriff auf bereits ausbezahlte variable Verg√ľtungselemente).

Das Verh√§ltnism√§√üigkeitsprinzip in Form von Schwellenwerten, bei deren Erreichen oder √úberschreiten die besonderen Anforderungen an die Risikoadjustierung der variablen Verg√ľtung von Risikotr√§gern zwingend vorgeschrieben werden, wurde beibehalten. Institute, die das Leasing und das Factoring betreiben, m√ľssen als Nicht-CRR-Institute, sofern sie nicht bedeutend im Sinne der InstitutsVergV sind, weiterhin keine Risikotr√§ger identifizieren und nur die allgemeinen Anforderungen in Abschnitt 2 und ggf. die Anforderungen in Abschnitt¬†4 erf√ľllen. Die Bilanzsummen-Grenze f√ľr bedeutende Institute wurde bei ‚ā¨¬†15¬†Mrd. belassen und nicht wie von der EU Kommission beabsichtigt auf ‚ā¨¬†5¬†Mrd. verringert.

 

Den von der BaFin √ľberarbeiteten Entwurf finden Sie hier.

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