Öffentlicher Sektor – Zukunft gestalten

Zustimmungsvorbehalt des Aufsichtsrats

Legen die Satzung oder der Aufsichtsrat fest, dass bestimmte Arten von Geschäften nur mit seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen, hat der Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrats grundsätzlich vor der Durchführung des Geschäfts einzuholen, so das BGH-Urteil vom 10. Juli 2018 – II ZR 24/17 – (www.bundesgerichtshof.de unter Entscheidungen).

Aufnahme des Breitbandausbaus im Querverbund: Stadtwerke und Versorger als Impulsgeber des Breitbandausbaus und der Digitalisierung

Beim flächendeckenden Breitbandausbau hinkt Deutschland noch immer im internationalen Vergleich hinterher. Dabei ist die Versorgung der Fläche mit Glasfaser eine integrale Voraussetzung bei der Umsetzung der Digitalisierungsagenda – für die Bürger, für Unternehmen aber auch für die Umsetzung zukunftsgerichteter Entwicklungen, wie z. B. 5G Ausbau oder autonomes Fahren.

Fehler beim Energiemanagement vermeiden

Das Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um die geforderte Leistung mit geringem Energieeinsatz und minimalen Energiekosten sicherzustellen. Einen Königsweg beim Energiemanagement gibt es freilich nicht; dafür sind Unternehmen in der Struktur, im Abnahmeverhalten und in den Anforderungen viel zu unterschiedlich. In diesem Beitrag stellen wir zehn wesentliche sowohl unternehmens- als auch branchenübergreifende Schwachstellen vor, die wir in unserer Beratungspraxis im Rahmen des Energiemanagements identifiziert haben.

Case Study: Innovative Wirtschaftsverkehrkonzepte

Paket- und Kurierdienste, Entsorgung, Belieferung, interbetriebliche Logistik – das und noch mehr trifft täglich aufeinander. Kunden und Stadt erhöhen ihre Ansprüche an Wirtschaftsverkehre und regulatorische, bauliche und finanzielle Rahmenbedingungen müssen eingehalten werden. Zusätzlich bestimmen Diskussionen und Pläne zu Dieselfahrverboten den öffentlichen Diskurs. Für einen effizienten und stadtverträglichen Verkehr erfordern innerstädtische Wirtschaftsverkehre daher neue und vor allem innovative Konzepte.

Nutzung von Bewegungsdaten

Der ÖPNV muss neue Wege gehen – Richtung Betriebspotenziale, Fahrkomfort, Zufriedenheit und Sicherheit. Warum? Dafür gibt es drei wesentliche Gründe:

  1. Die Städte wachsen und damit auch die Anzahl der Fahrgastzahlen.
  2. Neue Marktteilnehmer entwickeln neue Mobilitätsformen, Elektromobilität und Vernetzung gewinnen an Bedeutung.
  3. Die Kundenerwartungen im Hinblick auf Qualität, Preis, Leistung und Zeit verändern sich bedingt durch den digitalen Wandel.

Digitale Transformation im Öffentlichen Sektor

Das E-Government-Gesetz – kurz EGovG – fördert die elektronische Kommunikation und Digitalisierung in den öffentlich-rechtlichen Verwaltungsprozessen. Im August 2013 in Kraft getreten, verpflichtet es Behörden unter anderem zu einem elektronischen Zugang zur Verwaltung, der Möglichkeit elektronischer Nachweiserbringungen und Bezahlmöglichkeiten sowie der elektronischen Aktenführung in Verwaltungsverfahren. In 2017 erfolgte eine Erweiterung des EGovG um verbindliche Anforderungen zur elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen, die schrittweise bis 2020 umzusetzen sind.