Öffentlicher Sektor – Zukunft gestalten

Neue digitale Geschäftsmodelle im Umfeld des intelligenten Messwesens

Durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende wird die Marktrolle des intelligenten Messstellenbetriebs nicht nur als Aufgabe des Netzbetreibers verankert, sondern auch in den Wettbewerb gestellt. Dieser „wettbewerbliche Messstellenbetreiber“ besetzt die Schnittstelle zum Kunden und wird diese dazu nutzen, weitere Produkte und Services anzubieten. Dadurch intensiviert sich der Wettbewerb um die Kunden und die bestehenden Geschäftsmodelle geraten verstärkt unter Druck.

Take Europe to Hearts – Creating a Communications Campaign for the EU

In March the Next Media Accelerator, the European Commission, Spiegel Online, PwC Germany and additional partners brought the hackathon “Take Europe to the Hearts” to Hamburg’s Betahaus. For three days, over 60 young people from 12 countries were asked to develop a communications campaign that highlights the many benefits the European Union (EU) and the European Community offers its citizens.

Energy Data Analytics zeigt Energieversorgern Auswirkungen von E-Mobility

Der Ausbau der Elektromobilität hat auch in Deutschland spürbar an Dynamik gewonnen. Infolgedessen wächst auch die Zahl der Ladestationen, sodass die Stromnetze vor neue Herausforderungen gestellt werden. Insbesondere Verteilnetzbetreiber haben die Aufgabe, die Leistungsbedarfe von Ladestationen bei der Netzplanung und -auslegung auch langfristig angemessen zu berücksichtigen. Entscheidend dabei sind nicht nur eine Differenzierung nach dem Typ der Ladestation und entsprechender Leistung, sondern auch das Anwenderprofil und die mit dem Aufstellungsort zusammenhängende Spannungsebene.

§ 15 Abs. 9 StromStV für nichtig erklärt

Arbeiten im Baugewerbe können nach § 15 Abs. 9 StromStV nicht von Subunternehmen ausgeführt werden, wenn diese Arbeiten für das zuzuordnende Unternehmen Investitionen darstellen. Unternehmen, die eigene Bauwerke von Subunternehmen fertigen lassen, gelten auf Grund dieser Regelung nicht als Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, so dass sie keine strom- und energiesteuerlichen Entlastungen geltend machen können. Das FG Düsseldorf stellte in einem von PwC betreuten Verfahren mit Urteil vom 21. Februar 2018 – 4K 2266/16 VSt – nun die Nichtigkeit von § 15 Abs. 9 StromStV fest.

Regionale „Grünstrom“-Kennzeichnung als neues Vertriebspotenzial

Der Gesetzgeber eröffnete mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zum 1. Januar 2017 den Energieversorgungsunternehmen die Möglichkeit, ihren Letztverbrauchern im Rahmen der Stromkennzeichnung den Anteil des Stroms aus regionalen Anlagen auszuweisen.

Mit der Regelung des § 79a EEG soll ein stärkerer Bezug der Kunden zu den Anlagen und somit die lokale Akzeptanz der Energiewende hergestellt werden. Der Ausweis eines regionalen Anteils soll durch die Einführung von Regionalnachweisen ermöglicht werden. Diese werden in einem elektronischen Register verwaltet, welches das Umweltbundesamt derzeit als Erweiterung des Herkunftsnachweisregisters aufbaut. Ende 2017 wurde der Start des Registers auf den 1. Januar 2019 verschoben, während die einschlägigen Verordnungen zum Thema „Herkunfts- und Regionalnachweis, Durchführungsverordnung und die Herkunfts- und Regionalnachweis-Gebührenverordnung“ im ersten Quartal 2018 in Kraft treten sollen. Den Energieversorgungsunternehmen steht somit ausreichend Zeit zur Verfügung, um eine mögliche Einbindung von Regionalnachweisen in die eigenen Vertriebsaktivitäten strategisch zu prüfen. Mit den neuen Nachweisen kann dann eine lokale oder regionale Ausrichtung des Unternehmens verstärkt für den Vertrieb genutzt werden, indem die ggf. bestehende regionale Prägung von Stromprodukten ausgebaut wird. Neue Vertriebskunden können bei überregionaler Tätigkeit durch den Bezug auf nahegelegene Stromerzeugungsanlagen gewonnen werden.

Zu dem Thema „Regionalnachweise und Regionalnachweisregister“ bieten unsere PwC-Experten einen Workshop an. Hierbei werden Sie über die Änderungen des EEG 2017 in Bezug auf die Einführung von Regionalnachweisen informiert sowie über die Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der Stromversorgung.

Ansprechpartner

Jan Scheipers
Senior Consultant
Tel.: +49 211 981-7314
E-Mail: jan.schneipers@de.pwc.com

Der PwC Public Sector Day – gemeinsam Staat zukunftsfähig machen

Du möchtest Beratung einmal aus nächster Nähe live erleben? Wichtige methodische Skills für deine persönliche Entwicklung an die Hand bekommen? An einem Case der öffentlichen Verwaltung mitarbeiten sowie Insights in den Bereichen Core Government, Public Defense, Public Health und NGOs erhalten?

Energy Data Analytics für Netzbetreiber und Energievertriebe

Die Ziele der Energiewende in der EU sind eindeutig. Um diese zu verwirklichen, postulieren Verbände und Ministerien auf nationaler Ebene jedoch unterschiedliche Wege. Welche Technologien und Anlagen hierbei eingesetzt werden, ist noch völlig offen. Gleichwohl wird sich die Energiewende auch auf sämtliche Infrastrukturen auswirken. Energieversorger müssen dazu eigene Geschäftsmodelle und Versorgungslösungen entwickeln und wirtschaftlich umsetzen.

Stadtwerke 2030: Risiken, Chancen und die Zukunft der integrierten Wertschöpfung

Stadtwerke 2030 ist eine empirische Studie zu den strategischen Perspektiven eines Energieversorgers. Mit Unterstützung des Verbands kommunaler Unternehmen e.V. haben wir für unsere Studie das aktuelle Marktumfeld in der Energiewirtschaft untersucht und dabei insbesondere den Ausblick sowie die strategischen Handlungsoptionen der Marktteilnehmer analysiert. Hierzu haben wir Entscheidungsträger von Energieversorgungsunternehmen zu zentralen Herausforderungen der Energiewirtschaft und der Ableitung strategischer Handlungsoptionen befragt.