Kategorie: Kommunen & Cities

Bleiben Sie auf dem laufenden - der Kommunen & Cities RSS-Feed

Das StadtLabor – Digitale Lösungen erlebbar konzipieren

Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine digitale Verwaltung. In der von PwC vor kurzem veröffentlichten Studie Die vernetzte Verwaltung – Digitalisierung aus der Bürgerperspektive bestätigten 91 Prozent der Befragten, dass sie Verwaltungsvorgänge online erledigen möchten. Die Digitalisierung der Verwaltung ist für Kommunen das essentielle Zukunftsthema. Dennoch ist es für viele noch schwer, sich strukturiert den zahllosen Erwartungen zu nähern. PwC stellte daher beim diesjährigen KGSt Forum in Kassel das StadtLabor vor. Dieser besondere Ort mit einer speziellen Systematik und Methodik ermöglicht in jeder Kommune die Planung aller nötigen Schritte in eine ganzheitlich vernetzte Verwaltung.

Untersuchung energetischer Quartierkonzepte

Eine aktuelle Erhebung von PwC zu energetischen Quartierkonzepten erfasst rd. 80 nach dem Förderprogramm KfW 432 – „Energetische Stadtsanierung“ erstellte und veröffentlichte Konzepte für Quartiere in ganz Deutschland.

Auch mehrere Jahre nach Auflegung dieses Förderpro-gramms Ende 2011 ist die Zahl der veröffentlichten Konzepte unverändert hoch. Durchschnittlich leben in den  untersuchten Quartieren rd. 2.300 Einwohner. Bei einer Spannweite zwischen weniger als 100 und mehr als 10.000 Einwohnern pro Quartier kommen die meisten der Unter-suchungsgebiete (rd. 75 %) auf 300 bis 3.500 Einwohner.  Mehr als die Hälfte der analysierten und veröffentlichten Quartierkonzepte stammt aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfahlen.

Energiebilanzen – Herzstück der Energiewirtschaft

Energieversorger sehen sich häufig mit hohen aperiodischen Effekten konfrontiert, die gegenüber Anteilseignern erklärt werden müssen. In vielen Fällen resultieren diese aus einer fehlenden oder unvollständigen Plausibilisierung der Bilanziellen Abgrenzung und marktbedingten Prozessen mit teilweise großem zeitlichem Versatz, wie z.B. die Mehrmindermengenabrechnung, die bis zu 21 Monate nach dem tatsächlichen Liefermonat erstellt wird.

Die vernetzte Verwaltung

In Ländern wie Dänemark, Österreich oder Estland gibt es sie bereits – die digitale Verwaltung, die den Bürgern eine Vielzahl mühevoller Behördengänge erspart. Auch in Deutschland würde sich die große Mehrheit der Menschen diesen Service wünschen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. So zeigen sich 91 Prozent offen für die Idee, zum Beispiel den Antrag auf Kindergeld oder die Ausstellung eines Reisepasses in Zukunft komplett online zu erledigen. Das Alter der Befragten spielt dabei erstaunlicherweise kaum eine Rolle: Selbst bei den Über-64-Jährigen liegt die Zustimmung bei rund 83 Prozent.

Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen

Der Bund gewährt den Ländern Finanzhilfen zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen. Hierfür wurde 2015 ein Sondervermögen „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ mit einem Volumen von 3,5 Mrd. Euro eingerichtet.

Die Fördermittel kommen finanzschwachen Kommunen in den Flächenländern und entsprechenden Gebieten in den Stadtstaaten zugute. Die Verteilung der Finanzhilfen auf die Länder ist im Kommunalinvestitionsförderungsgesetz festgelegt. Bei der Ermittlung der Länderanteile wurden die Kriterien Einwohnerzahl, Kassenkredite und Anzahl der Arbeitslosen zu je einem Drittel in den Verteilungsschlüssel einbezogen. Länder, in denen sich – aufgrund der Strukturschwäche – die finanzschwachen Kommunen konzentrieren, profitieren im Vergleich zur Einwohnerzahl überproportional von dem Förderprogramm (Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland).

Weitere Informationen zur Förderung stehen hier zur Verfügung.

Ansprechpartner

WP RA StB Peter Detemple

Tel.: +49 681 9814-152

E-Mail: peter.detemple@de.pwc.com

9. VKU-NRW-Tagung

Am 20./21. September 2017 findet die 9. VKU-NRW Tagung im Schloss Friedestrom statt. Der VKU und PricewaterhouseCoopers (PwC) geben die Gelegenheit in angenehmer Atmosphäre über wichtige Zukunftsfragen, u.a. „Aktuelle Entwicklungen der Energiewirtschaft in Deutschland“, „Aktuelles zur Cyber Security“, „Zukunft der Kommunalwirtschaft in NRW“, „Vorstellung der Studie „Stadtwerke der Zukunft““ nachzudenken und diese gemeinsam zu diskutieren.

In diesem Jahr wurde wieder ein interessantes Programm zusammengestellt, das Sie dem beigefügten Dokument entnehmen können. Besonders freuen wir uns über die Zusage von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleich-stellung des Landes NRW, sowie der Präsidenten der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes.

Wir freuen wir uns auf interessante Diskussionen und hoffen, Sie in Zons begrüßen zu können.

 

170829_Einladung VKU NRW Tagung

170828_Agenda VKU NRW Tagung Zons 2017

Anmeldebogen

Förderprogramm „Wärmenetze 4.0“

Am 30. Juni 2017 wurde die Förderbekanntmachung zum Modellvorhaben „Wärmenetzsysteme 4.0 (Wärmenetze 4.0)“ veröffentlicht. Das Förderprogramm läuft befristet vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Dezember 2020.

Gefördert werden die Planung und der Bau innovativer und flexibler Wärmenetzsysteme der vierten Generation, soweit sie weitere Anforderungen erfüllen, die eine hocheffiziente und umweltschonende Bereitstellung von Wärme und Kälte sicherstellen. Die vierte Generation der Wärmenetzsysteme zeichnet sich insbesondere durch die Nutzung niedriger Temperaturbereiche aus. Die Förderung erfasst Wärmenetz-systeme, die mit Vorlauftemperaturen im Bereich von 20 bis 95 °C betrieben werden.

Antragsberechtigt sind u.a. Unternehmen, kommunale Betriebe und kommunale Zweckverbände, soweit sie eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, sowie Konsortien aus diesen Personen oder Körperschaften, außerdem Contractoren, die mit ihnen ein Vorhaben im Rahmen eines Contracting-Vertrags durchführen.

Die Förderung wird als Projektförderung in Form der Anteilsfinanzierung als nichtrückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung umfasst zwei unterschiedliche Bereiche: Eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung sowie Vorplanung der technischen Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit neuer Wär-menetzsysteme 4.0 oder der Transformation bestehender Netze zu einem Wärmenetzsystem 4.0 wird mit bis zu 60 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Die Förderung der Realisierung von Wärmenetzsystemen 4.0 setzt sich aus  einer Grundförderung, einer Nachhaltigkeits- und einer  Kosteneffizienzprämie zusammen. Die Grundförderung beträgt bis zu 20 % der förderfähigen Kosten; soweit ein kleines oder mittleres Unternehmen Antragsteller oder Teil eines an-tragstellenden Konsortiums ist, beläuft sich die Grundförderung auf bis zu 30 %. Zusätzlich können eine Nachhaltigkeitsprämie für hohe Anteile erneuerbarer Energien und Abwärme sowie eine Kosteneffizienzprämie für besonders niedrige Wärmelieferpreise die Förderquote um jeweils weitere 10 % erhöhen. Außerdem können Einzelkomponenten, die der industriellen Forschung entstammen, separat gefördert werden; hierbei beträgt die Förderquote 65 % oder bei einer Beteiligung kleiner oder mittlerer Unternehmen 75 %.

Der Antrag ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu stellen. Im Rahmen der Auszahlung der Förderung sind die Projektkosten z.B. in Form einer Kostenrechnung von einem Wirtschaftsprüfer zu testieren.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Rolf Miljes

Tel.: +49 211 981-4499

E-Mail: rolf.miljes@de.pwc.com

Öffentlicher Nahverkehr: Evolution in kleinen Schritten

Die Städte sind im Wandel von der analogen in die digitale Welt. Dieser Wandel beeinflusst alle urbanen Lebensbereiche, wie wir wohnen, lernen, arbeiten, einkaufen, uns erholen oder uns fortbewegen. Im Rahmen unserer Studie „Digital mobil in Deutschlands Städten“ möchten wir Ihnen heute den digitalen Entwicklungsstand im Öffentlichen Nahverkehr vorstellen.

Digitalisierung eröffnet große Chancen für den ÖPNV
Digitale Technologien erlauben es, in den Bereichen Angebot und Betrieb völlig neue Wege zu gehen und so die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der öffentlichen Verkehrsunternehmen und -verbünde zu steigern. Die Digitalisierung ermöglicht vor allem individuellere Lösungen: Das Angebot kann bedarfsgerecht auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten werden. Fahrplaninformation in Echtzeit, dynamische Routenvorschläge und Fahrpläne, neue flexible Tarifstrukturen mit Best-Preis-Garantien sowie vielfältige mobile Bezahlmöglichkeiten steigern den Kundennutzen und damit auch die Kundenzufriedenheit.

Die Auswertung von Fahrgastdaten mit Hilfe von Big Data Analytics kann zur Optimierung der Fahrzeugauslastung und einem effizienterem Personaleinsatz genutzt werden. Darüber hinaus können Wartezeiten reduziert, Überfüllung vermieden und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden.

Smart Cities – Eine Chance für die deutsche Wirtschaft im Ausland?

„Smart Cities“ – ein Schlagwort, das gerade für eine Vielfalt an Maßnahmen und Projekten auf kommunaler Ebene benutzt wird. Dabei bezeichnet der Begriff allgemein die Bestrebungen, neue Technologien auch im innovativen Zusammenspiel zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand einzusetzen, um den Herausforderungen wachsender Metropolen oder auch schrumpfender Kommunen zu begegnen und so optimale Zukunftsaussichten für Bürger, Kommunen und Wirtschaft zu schaffen. Der Wirkungsbereich ist dabei breit: er berührt beispielsweise konkrete Quartiersentwicklungen, die agile Aufstellung der öffentlichen Verwaltung, die Energieversorgung, die Vernetzung, innovative Mobilitäts- und Wohnungskonzepte sowie die Entsorgung.

In einer „Smart City“ unterstützt vernetzte und damit intelligente Technologie unseren Alltag. Diese effiziente Organisation macht das Leben in einer „Smart City“ einfacher und komfortabler. Der Behördenbesuch wird durch den echten digitalen Zugang ersetzt. Im Verkehrswesen gewährleisten u.a. Sharing-Konzepte eine immer größere Unabhängigkeit vom eigenen Kraftfahrzeug und schonen in Kombination mit intelligenten Nahverkehrsnetzen – Nahverkehr nach Bedarf – die Umwelt. Smarte Stromnetze tragen dazu bei, dass Energie in Folge der Energiewende zunehmend auch dezentral erzeugt wird und eine kapazitätsorientierte Steuerung auch des Bedarfs erfolgen kann. Straßenbeleuchtungen können sich vollautomatisch und nur in Anwesenheit eines Verkehrsteilnehmers einschalten. Zudem erfolgt die Steuerung der Entsorgungswirtschaft einer „Smart City“ effizient auf Basis von Echtzeitdaten. Urban Gardening für das lokale Klima und es ließen sich sicher noch eine Vielzahl von Maßnahmen aufzählen.