Frauen ins Rampenlicht – Women in Tech Report

MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Technik) haben sehr mit Vorurteilen zu kämpfen: Mathematik ist langweilig, Programmierer sind Nerds und Technik ist nichts für Frauen. Aber genau diese Berufe sind kreativ, zukunftsfähig und werden im Rahmen der Digitalisierung an Schulen und Universitäten immer wichtiger. Der rasante Wandel der Technologie fordert mehr qualifizierte MINT-Absolventinnen und Absolventen, sodass händeringend nach Fachkräften gesucht wird. Betrachtet man den Frauenanteil in den MINT-Berufen, so ist dieser zwar langsam angestiegen, jedoch liegt er noch unter dem Durchschnitt. Dieser Mangel an Frauen in MINT-Fächer beginnt bereits an den Schulen. Doch woran liegt das? PwC hat hierzu mehr als 2.000 junge Menschen an deutschen Schulen und Hochschulen befragt, um die Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in MINT-Berufen zu analysieren.

Der „Women in Tech Report“ zeigt, dass das Potenzial an vielen Schulen für MINT zwar vorhanden ist, jedoch ist vielen Schülerinnen und Schülern die Zukunftsfähigkeit dieser Fächer nicht bewusst. Vor allem der Mangel an Vorbildern sowie die Unterrichtsinhalte spielen hier eine große Rolle. Gerade Mädchen sind zurückhaltend, wenn es darum geht ein MINT-Fach für das Abitur zu belegen. Nur je 8 Prozent der Schülerinnen entscheiden sich dabei für Informatik oder Physik. Kein Spaß, keine Neigung, zu wenig Informationen sind die Hauptgründe die gegen eine Entscheidung für MINT-Berufe sprechen.

Gründe, weshalb ein MINT-Fach nicht gewählt wurde.

 

 

Vor allem 80 Prozent der befragten Studentinnen ziehen eine Karriere im MINT-Bereich auf Grund des nicht vorhandenen Interesses und dem Mangel an Begeisterung nicht in Betracht. Vielen Schülerinnen, Schülern und Studierenden fehlen klare Ziele für ihren späteren Beruf aber auch mehr Informationen über den MINT-Bereich und dessen Chancen.

Gerade weibliche Führungskräfte in der Technologiebranche können in diesem Zusammenhang ihre Vorbildfunktion stärker nutzen und weibliche Talente für die MINT-Fächer begeistern. Denn weibliche Fach- und Führungskräfte verfügen über ein hohes Potenzial für die Technologie-branche und den Standort in Deutschland. Dieses Potenzial sollte von Schulen, Hochschulen und Unternehmen deutlich stärker gefördert und genutzt werden. Deshalb sollte bereits bei Schülerinnen die Neugier und das Interesse für die Potenziale neuer Technologien und MINT-Berufen geweckt werden.

Lesen Sie dazu mehr in „Women in Tech Report“.

 

Ihre Ansprechpartner

Petra Justenhoven
Mitglied der Geschäftsführung von PwC
Tel.: +49 89 5790-5409
E-Mail: petra.justenhoven@pwc.com
Susanne Arnoldy
Partnerin,
Leiterin Digital Technologies
Tel.: +49 211 981-7412
E-Mail: susanne.arnoldy@pwc.com
Dagmar Schadbach
Prokuristin Business Development & Innovation,
Thought Leadership
Tel.: +49 69 9585 5612
E-Mail: dagmar.schadbach@pwc.com

 

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