Apps in der öffentlichen Verwaltung

Apps – ein Baustein der Digitalisierung

Mittlerweile erledigen wir alle unsere Alltagsgeschäfte immer mehr online und ortsunabhängig. Unser Anspruch an die Service Qualität steigt demnach auch an die öffentliche Verwaltung weiter an.

Mobile Geräte haben derweil unsere Gesellschaft erreicht. Apps haben eine enorme Verbreitung und Akzeptanz bei den Bürgern erfahren. Für 54 % der deutschen Bevölkerung sind Angebote wie Car-Sharing, mobiles Banking sowie standortgenaue Lotsendienste im Alltag selbstverständlich. Nun ist auch die Verwaltung gefragt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Zahlreiche Städte haben bereits eine App im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs entwickelt. Aber auch die Bundes- und Landesbehörden haben einen Schritt nach vorne gemacht und bieten eine Vielfalt von Apps an. Die Bereitschaft der Verwaltungen, Ersatzinvestitionen im Bereich der Mobile Government zu planen stieg in den letzten beide Jahren von 25 auf 40 %. Jedoch gibt es noch regionale Unterschiede bezüglich der Akzeptanz der neuen mobilen Möglichkeiten.

Es gibt vielerorts noch Nachholbedarf, da viele Behörden-Apps durch ihre mangelnde Benutzerfreundlichkeit negativ auffallen. Viele Behörden nutzen die Apps auch nur zur Präsenzdemonstration, ohne echten Inhalt zu bieten. Um aber auch den Bürgern einen Mehrwert bieten zu können, muss eine App über relevante Funktionen verfügen, die die typischen Erwartungshaltungen an Apps erfüllen. Viele Nutzer wünschen sich eine App die z.B. die An- bzw. Ummeldung von Wohnsitz oder Fahrzeug mobil ermöglicht. Die Realisierung einer solchen Behörden-App ist weniger eine technische Herausforderung sondern eher eine organisatorische.

Das Verfahren

Im Rahmen unseres Beratungsportfolios bieten wir Ihnen an, einen sinnvollen Einsatz von Apps als komplementären Bestandteil des Digitalisierungsprozesses zu überprüfen. Wir identifizieren gemeinsam geeignete Anwendungsgebiete für mobile Bürgerangebote in Ihrem Zuständigkeitsbereich und begleiten Sie von der Konzeption bis zum Roll-Out einer App. Zudem achten wir darauf, dass Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

Unser Beratungsansatz legt den Schwerpunkt insbesondere auf die Sicherstellung der organisatorischen Rahmenbedingungen in der Verwaltung, um Inhalte für mobile Endgeräte „aus einer Hand“ anbieten zu können. Um den Mehrwert, den eine Bürger-App im Kontext eines digitalen Transformationsprojektes in der öffentlichen Verwaltung schaffen kann, zu beurteilen, hat PwC ein zweidimensionales Kriterien-Raster entwickelt. Die Faktoren „Zusatznutzen durch die mobile Anwendung“ und die „Umsetzbarkeit des Projektes“ sind hierbei entscheidende Faktoren.

Der Zusatznutzen durch die mobile Anwendung kann in einem verbesserten Komfort und mehr Funktionalitäten für Bürger und Unternehmen bestehen. Bei der Umsetzbarkeit ist die Benutzerfreundlichkeit der App das Erfolgskriterium. Eine Verwaltungs-App, die das bestehende Web-Angebot möglichst umfangreich ergänzt, sollte höchste Aktualität garantieren. Apps, die in beiden Dimensionen hervorragend punkten, werden Ihnen zur Realisierung vorgeschlagen.

Unsere PwC-Experten werden Sie bei Ihrem Projektvorgehen individuell beraten und unterstützen. Durch den ganzheitlichen Beratungsansatz erhalten Sie ein funktionierendes Gesamtverfahren in dem alle notwendigen Dimensionen, die zu dem Erfolg eines Mobile App-Projekts führen, beachtet werden.

Für weitere Informationen bezüglich der Planung und Weiterentwicklung von Behörden-Apps stehen Ihnen unsere Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Unsere Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Zink
Partner Advisory
Tel.: +49 40 6378 2237
E-Mail: wolfgang.zink@de.pwc.com

Dr. -Ing Malte Philipp Armbruster
Manager Advisory
Tel.: +49 30 2636 4814
E-Mail: malte.armbruster@de.pwc.com

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