Aufnahme des Breitbandausbaus in den Querverbund

Kommunale Versorger können beim Breitbandausbau, bei dem Deutschland im internationalen Vergleich immer noch hinterherhinkt, eine zentrale Rolle spielen. Zumal die Glasfaserversorgung abseits der Ballungsgebiete ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der politischen Digitalisierungsagenda.

Nicht nur aus strukturpolitischen Erwägungen, sondern als Bestandteil der elementaren Daseinsvorsorge ist die öffentliche Hand hier wie bei Strom, Gas, Wasser und Abwasser in der Pflicht. Wir haben eine Argumentation entwickelt, die eine Aufnahme des Breitbandausbaus in den steuerlichen Querverbund schon heute ermöglicht und somit den Versorgern eine interessante und zukunftsgerichtete Positionierung eröffnet. Hierzu haben wir den steuerlichen Aspekt mit vier weiteren Dimensionen in einem interdisziplinären Projektansatz zusammengeführt, wodurch sich alle rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Vorteile des Breitbandausbaus nutzen lassen. Die möglichen Steuervorteile aus dem Querverbund, die Anpassung des § 77i TKG sowie aktuelle Fördermöglichkeiten bieten Kommunen, Kreisen, Stadtwerken und Versorgern eine einmalige – finanzielle – Chance, die Infrastruktur
für die Schlüsseltechnologie der Zukunft für Generationen zu errichten und zu sichern. Hier zu zögern bringt allenfalls anderen
Akteuren die Chance, Einfluss auf die Infrastruktur der Daseinsvorsorge zu nehmen.

Ihr Ansprechpartner

RA StB Arnulf Starck
Tel.: +49 511 5357-5745
E-Mail: arnulf.starck@de.pwc.com

 

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