Veränderte Anforderungen an die Aufzeichnungspflichten aus der EnergieStV und StromStV

Anmeldepflichtige haben zur Ermittlung der Strom- und Energiesteuer und der Grundlage ihrer Berechnung Aufzeichnung zu führen. Der Umfang der Aufzeichnungen wurde durch die zum 1. Januar 2018 in Kraft getretene Dritte Verordnung zur Änderung der EnergieStV und StromStV neu gefasst. In der Regel erfolgen die Aufzeichnungen in den Unternehmen in elektronischer Form, wofür die Anforderungen nun erheblich gestiegen sind.

Bis spätestens 30. März 2019 müssen grundsätzlich alle Energieversorger ein „Muster-Datenextrakt“ sowie eine Verfahrensdokumentation im Sinne der GoBD zur Verfügung stellen. Des Weiteren müssen die erforderlichen Daten für die meisten Geschäftsvorfälle bis zum 1. Juli 2019, im Übrigen bis zum 1. Januar 2020 für zurückliegende Zeiträume ab dem 1. Januar 2018 in Form eines Datenextraktes bereitgestellt werden können.

 

Dieses Thema betrifft nicht alleine die steuerlichen Ansprechpartner, sondern vor allem das Rechnungswesen sowie die IT-Abteilung in den Unternehmen. Aufgrund der knappen Umsetzungsfristen sind viele Betroffene auch personell nicht in der Lage, ein solches Projekt fristgemäß umzusetzen. Hinzu kommt, dass sich kleinere Energieversorger aufgrund fehlender Fachabteilungen oft schwertun, ohne externe Unterstützung die neuen Anforderungen zu erfüllen.

 

PwC – vertreten durch ein Team aus Tax & Legal und Risk Assurance – bietet Mandantenworkshops und begleitende Prüfungen an, um Sie zu unterstützen.

 

Ihr Ansprechpartner

Marco Galioto

Partner Risk Assurance

Tel.: +49 211 981-1607

marco.galioto@de.pwc.com

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