Das Thema Sektorkopplung nimmt einen wesentlichen Platz im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ein. Die Transformation der Energiewirtschaft schreitet voran und die Schnittstellen zu anderen Industrien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Haupttreiber hierfür sind die Faktoren Dezentralisierung und Digitalisierung. Der Begriff des Quartiers als Synonym für die neue Rollenverteilung zwischen Energiesektor, Immobilienwirtschaft, Industrie und Verkehr taucht immer häufiger in der Gesetzgebung auf – so auch im kommenden Gebäudeenergiegesetz. Stadtplanung und Planung von Energiekonzepten verzahnen sich immer mehr. Auch im Zusammenspiel mit Telekommunikationsdienstleistungen ergeben sich für alle Marktteilnehmer neue Chancen.

Auf unserem diesjährigen Energieforum am 19. und 20. Juli 2018 in Köln möchten wir daher Vertreter der Energie- und Immobilienwirtschaft zu Wort kommen lassen und mit Ihnen gemeinsam die wesentlichen Aspekte der Sektorkopplung diskutieren. Wir werden aktuelle Entwicklungen und Geschäftschancen in den Bereichen Energie und Telekommunikation näher beleuchten. Dabei werden wir auf den zentralen Erfolgsfaktor Personalmanagement eingehen, insbesondere auf sich verändernde Anforderungsprofile und den allgegenwärtigen Fachkräftemangel, und Ihnen Handlungsempfehlungen zur Personalplanung und Fachkräftegewinnung geben. Das Programm wird durch Praxisberichte von Industrievertretern und Stadtplanern abgerundet. Wir informieren Sie zudem über die Kooperation von PwC mit der Fraunhofer Gesellschaft, aus der über die Initiative open district hub e. V. ein leistungsfähiges Netzwerk zur Entwicklung digitaler Energiemanagementsysteme entstanden ist. Den ersten Veranstaltungstag lassen wir mit einem Abendprogramm ausklingen, bei dem Sie Gelegenheit haben, sich mit den anderen Teilnehmern und den Referenten auszutauschen.