Finanzierungsverhältnisse kommunaler Versorger und Konzerne

Eine neue PwC-Studie unterzieht 300 kommunale Energie- und Versorgungsunternehmen einer finanzwirtschaftlichen Analyse für  die Jahre 2009 bis 2017. Sie lautet „Krise abgesagt? Finanzierungsverhältnisse kommunaler Versorger und Konzerne“.


Seit 2014 berichtet PwC im jährlichen Rhythmus über die Entwicklung der Finanz- und Ertragslagen kommunaler Energie- und Versorgungsunternehmen (EVU), zuletzt in der im Juni 2017 veröffentlichten Studie „Energieversorger und kommunaler Konzern im Finanzcheck – Belastung oder Rückgrat?“. Die Analyse ausgewählter Finanzkennzahlen soll zum einen als belastbarer Indikator für die finanzwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Energie- und Versorgungswirtschaft dienen, wobei in den Kennzahlen im Mehrjahresvergleich die Entwicklung an den Energie- und Finanzmärkten, der Investitions- und Finanzierungsbedarf der Branche, das Ausschüttungsverhalten der EVU sowie Liquiditätseffekte ablesbar sind; zum anderen eignet sich der Branchenquerschnitt für die Bewertung der eigenen Finanzierungsfähigkeit im Vergleich zur Branche und als Informationsquelle zur Vorbereitung und Umsetzung eigener Finanzierungsvorhaben.

Der Studie zufolge stabilisiert sich die EBITDA-Marge auf dem Niveau der Vorjahre, die Eigenkapitalquote entwickelt sich weiterhin positiv, der dynamische Verschuldungsgrad (Verhältnis von Schulden zum EBITDA) verhält sich relativ stabil. Die solide Ergebnissituation der EVU wirkt sich positiv auf die kommunalen Muttergesellschaften aus. In versorgungsfremden Sparten liegen schlechtere Ergebnisse vor; hier sind maßgeschneiderte, langfristig tragfähige  Finanzierungslösungen gefragt.

Ihr Ansprechpartner

StB Bernd Papenstein
Tel.: +49 211 981-2610
bernd.papenstein@de.pwc.com

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