Mit Energy Data Analytics die „Wärmewende“ effizient planen und umsetzen

Die Energiewende im Wärmebereich bzw. die „Wärmewende“ nimmt weiter Fahrt auf. Bislang wurde Energieeffizienz und Einsatz von Erneuerbaren Energien vor allem im Neubaubereich politisch gefordert, gefördert und gesteigert. Nun rücken zunehmend bestehende Gebäude und Heizungsanlagen in den Fokus der Politik und der Unternehmen, die die Wärmewende mit Versorgungslösungen oder Energiedienstleistungen vorantreiben wollen.

Dabei gilt es, zwischen einer Vielzahl von möglichen Maßnahmen abzuwägen, z.B.:

  • Reduzierung des Wärmebedarfs (Dämmung oder Verhaltensänderung)
  • Steigende Energieeffizienz durch Ersatz alter Heiztechnik
  • Umstieg auf andere Energieträger für Wärme (z.B. von Öl auf Erdgas)
  • Verteilung in kleinen (Nahwärme) oder großen (Fernwärme) Wärmenetzen
  • Speicherung von Wärme
  • Einsatz von Erneuerbaren Energien und/oder Strom im Wärmebereich

Für Energievertriebe bedeutet dies, Potenziale für Dienstleistungsangebote im Bereich der Objektversorgung (z.B. Contracting) möglichst genau zu kennen und entsprechende Produkte zu entwickeln und zu vertreiben. Netzbetreiber stehen vor der Aufgabe, redundante Infrastrukturen zu vermeiden und die Errichtung neuer bzw. den Ausbau oder Rückbau bestehender Infrastrukturen sorgsam zu planen. Dabei ist eine Analyse der aktuellen und künftigen Wärmebedarfe im Stadtgebiet auf Straßen- und Gebäudeebene erforderlich, um Absatzpotentiale auch über langfristige Zeiträume analysieren und damit die Wirtschaftlichkeit von Investitionen gewährleisten zu können.

 

 

 

 

 

 

Mit gebäudescharfen Daten lässt sich die Wärmewende detailliert planen

Unter dem Titel „Energy Data Analytics“ fasst PwC Modelle, Konzepte und Kompetenzen für die Planung und Optimierung der Energie- und Wärmewende für ein Gebiet unter Nutzung von gebäudescharfen Daten zusammen.

Je nach Einsatzbereich werde dabei Daten aus verschiedenen Quellen (z.B. Verbrauchsdaten, vorhandene Wärmeatlanten, Gebäudedaten, soziodemografische Daten) verknüpft und in ein Geoinformationssystem importiert. Dabei ist die Analyse des Status Quo, also die Identifikation von nicht leitungsgebundenen Energieverbräuchen, Wärmesenken und Synergien in Bezug auf neue Versorgungslösungen jedoch nur ein Aspekt. Die gebäudescharfe Simulation zukünftiger Entwicklungen (z.B. von Sanierungstätigkeiten oder Energieträgerwechseln) ermöglicht auch die Berücksichtigung zukünftiger Bedarfsveränderungen bei der Planung von Infrastrukturen. Ebenfalls eine wichtige Rolle bei unseren Lösungen spielt die flexible Anpassbarkeit an neue Entwicklungen und die Eignung für partizipative Prozesse.

Die Wärmewende ist nicht durch einen Akteur alleine planbar. Die Anwendungsfelder für Energy Data Analytics zur Umsetzung der Wärmewende liegen daher bei Energieversorgern sowohl im Netzbereich (Planung effizienter Gas-, Wärme- und Stromnetze) als auch im Vertriebsbereich (Bewertung von Potenzialen für Energiedienstleistungen und zielgerichteter Vertrieb). Zudem setzten wir unsere Lösungen bei Gemeinden und Städten im Rahmen von Klimaschutz- und Quartiersprojekten ein.

Gerne stehen Ihnen unsere Experten zur Verfügung, um Ideen und individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen zu entwickeln.

Ihre Ansprechpartner

Julian Brockmeyer
Manager
Tel.: +49 211 981-4331
E-Mail: julian.brockmeyer@de.pwc.com
Christian Linden
Manager
Tel.: +49 211 981-4433
E-Mail: christian.linden@de.pwc.com

 

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