Öffentlicher Sektor – Zukunft gestalten

Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) – Organisationssicherheit und Effizienz für Energie und Wasserversorger

Das Technische Sicherheitsmanagement (kurz: TSM) ist ein Managementsystem für Strom-, Erdgas-, Trinkwasser- und Fernwärmeversorger. Diese Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, die technischen Regeln der Verbände VDE, DVGW und AGFW einzuhalten und ein TSM zu implementieren. Darüber hinaus ist auf freiwilliger Basis eine Überprüfung (Zertifizierung) des TSM durch die Verbände möglich.

Das Gütesiegel „TSM-geprüft“ ist ein wertvoller Beitrag zum Unternehmensimage. Konzessionsbewerbungen oder Neugründungen von Stadtwerken sind heute ohne geprüftes TSM nicht mehr vorstellbar. Bei schwerwiegenden Störungen oder Unfällen kann mithilfe des geprüften TSM ein Organisationsverschulden durch die verantwortlichen Personen in der Regel ausgeschlossen werden, sodass eine Haftung des Unternehmens und/oder die strafrechtliche Verfolgung der Unternehmensleitung von vornherein vom Tisch sind.

Eine nachhaltig TSM-konforme Aufbau und Ablauforganisation ist heute der Benchmark für gute Unternehmensführung im Versorgungsunternehmen. Sie hält alle gesetzlichen Anforderungen ein und schafft gleichzeitig Transparenz über die Prozesse, welche eine Grundvoraussetzung für die wirksame Steuerung der Netzkosten und damit des Netzergebnisses ist.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier: Technisches_Sicherheitsmanagement

Ansprechpartner:

Henry Otto
Partner
Tel.: +49 211 981 2023
E-Mail: henry.otto@de.pwc.com

Dr.-Ing. Thomas Hiller
Manager
Tel.: +49 89 5790 5161
E-Mail: thomas.hiller@de.pwc.com

Spannende Beiträge zum Thema Energy finden Sie hier.

 

E-Mobility und Versorgungswirtschaft

Am 1. März 2017 findet unser Business Breakfast zum Thema E-Mobility und Versorgungswirtschaft statt.

Im Rahmen unseres Business Breakfast möchten wir auf ausgewählte Sachverhalte eingehen und mit Ihnen zu folgenden Themen ins Gespräch kommen: Welche Rolle kann die Energiewirtschaft beim Markterfolg der Elektromobilität einnehmen? Welche Geschäftsmodelle bieten sich an? Was bedeutet der Erfolg der Elektromobilität für die Versorgungsinfrastruktur, das Investitionsverhalten und die Planungsgrundsätze?

Schauen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!

E-Mobility und Versorgungswirtschaft

Globale Megatrends und ihre Auswirkungen auf Sicherheit und Verteidigung

Die Unternehmensberatung PwC Strategy& hat fünf globale Megatrends identifiziert, die sich mittel- bis langfristig als maßgebliche Treiber gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Veränderungen manifestieren. Diese bilden auch bei der strategischen Ausrichtung von Regierungsinstitutionen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen wichtige Leitplanken, deren Berücksichtigung zum Prüfstein erfolgreichen Managements wird.

Auch der Bereich Sicherheit und Verteidigung und seine privatwirtschaftlichen und insbesondere staatlichen Organe werden von diesen Megatrends maßgeblich beeinflusst, sowohl global als auch national. Im Ergebnis heißt das: Die Bedrohungen werden komplexer, damit steigen die Herausforderungen an Sicherheitssysteme hinsichtlich Effektivität und Agilität.

Weitere Informationen finden Sie hier: ES&T_02_2017_PwC_FINAL

Ansprechpartner:

Dr. Rainer Bernnat
Tel.: +49 69 97167-414
E-Mail: rainer.bernnat@strategyand.de.pwc.com

Dr. Germar Schröder
Tel.: +49 69 97167-426
E-Mail: germar.schroeder@strategyand.de.pwc.com

Dr. Jan Wille
Tel.: +49 40 6378-1989
E-Mail: jan.h.wille@strategyand.de.pwc.com

Neue Finanzierungsinstrumente im ÖPNV

Die Entwicklung des ÖPNV in den letzten Jahrzehnten kann mit steigenden Fahrgastzahlen und zunehmender Kostendeckung als Erfolgsstory bezeichnet werden. Ein hochwertiges ÖPNV-Angebot leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Mobilität der Menschen in Städten und Regionen zu sichern, sowie die angestrebten Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Um dieses Angebot aufrechtzuerhalten bzw. weiter auszubauen, bedarf es zukünftig neben klassischen auch neue Finanzierungsinstrumente, welche bereits diskutiert oder bereits im In- und Ausland umgesetzt sind. Dies macht demnach deutlich, dass als Ergänzung zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten eine große Bandbreite an neuen und innovativen Finanzierungsmöglichkeiten besteht, die vor allem im Ausland zum Teil bereits dauerhaft oder temporär, insbesondere in urbanen Räumen, umgesetzt worden sind. Angesichts des Bedarfs an umfangreichen finanziellen Mitteln für die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots sollten demnach künftig vermehrt neue Finanzierungsinstrumente eingesetzt werden.

Ansprechpartner:

Hansjörg Arnold
Partner
Tel.: +49 69 9585-5611
E-Mail: hansjoerg.arnold@de.pwc.com

Christiane Heinrich-Köhler
Senior Manager
Tel.: +49 211 981-4251
E-Mail: christiane.henrich-koehler@de.pwc.com

PwC Kirchenleitungsdialog 2017

Demografischer Wandel, Haushaltskonsolidierung oder Pfarrermangel – wie können Kirchenverwaltungen diese und andere Herausforderungen politisch wie organisatorisch meistern? Wie kann es kirchlichen Entscheidungsträgern gelingen, notwendige Modernisierungsprozesse wie die Einführung der doppelten Buchführung effizient und transparent umzusetzen und dabei „die Kirche im Dorf zu lassen“? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des PwC Kirchenleitungsdialogs, der am 3.Juli in Stuttgart stattfinden wird. Impulsvorträge hochrangiger Kirchenvertreter und zahlreiche Möglichkeiten zur Begegnung bieten Führungskräften der deutschen Kirchen ein ideales Forum zum Erfahrungsaustausch.

Bei Interesse an einer Teilnahme und weiteren Fragen steht Ihnen das Team der PwC-Kirchenberatung um Herrn Dr. Florian Kaufmann (florian.kristof.kaufmann@de.pwc.com) gerne zur Verfügung.

Die STADTWERKE MALL und erstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft Stadtwerke 4.0

Am 14. Februar 2017 findet in Berlin das erste Treffen der Arbeitsgemeinschaft Stadtwerke 4.0 statt.

Diese „Arbeitsgemeinschaft Stadtwerke 4.0“ bietet Ihnen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Hier kommen Nutzer und Kunden der STADTWERKE MALL offline und persönlich zusammen, um über aktuelle Marktentwicklungen, neue Geschäftsfelder, mögliche Produkte oder Aktivitäten und natürlich über die STADTWERKE MALL zu sprechen. Weitere Informationen erhalten Sie in der angehängten Einladungskarte.

Schauen Sie doch einfach bei einem der ersten Termine vorbei und diskutieren Sie mit!

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Trendbarometer – Was treibt den ÖPNV aktuell und in Zukunft?

Der ÖPNV ist im Umbruch: Digitalisierung, Eigenwirtschaftlichkeit, Direktvergaben und einiges mehr beherrschen den ÖPNV und alle Marktteilnehmer.

Wie die Trends eingeschätzt werden sowie was den Markt am meisten bewegt, gehen wir mit unserem Trendbarometer nach. Im Rahmen der diesjährigen Roadshow ÖPNV in den Monaten November und Dezember haben wir insgesamt 159 Teilnehmer schriftlich und anonym nach ihrer Einschätzung zur gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung aktueller Trends im ÖPNV befragt. Die Ergebnisse haben keinen Anspruch auf Repräsentativität, sondern sollen lediglich ein aktuelles Meinungsbild wiedergeben. Zusammenfassend ist dabei festzustellen, dass die Umfrageteilnehmer eine Vielzahl an Trends sehen, welche die ÖPNV-Branche bereits heute und in der Zukunft bedeutend beeinflussen. Eine hervorgehobene Rolle spielen gemäß den Einschätzungen die Themen Digitalisierung und alternative Antriebsformen, denen sowohl gegenwärtig als auch für die Zukunft eine hohe Bedeutsamkeit zugemessen wird.

Ansprechpartner:

Hansjörg Arnold
Partner
Tel.: +49 69 9585-5611
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Christiane Heinrich-Köhler
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Querverbund 2.0 – 2 Teil

Buswerbung als eigene Sparte

Der steuerliche Querverbund ist die bedeutsamste Besonderheit bei der Besteuerung von kommunalen Unternehmen. Seit seiner erstmaligen ausführlichen Verankerung im Körperschaftsteuergesetz Ende 2008 haben sich in diesem Themenbereich die Kontroversen mit der Finanzverwaltung vermehrt. Vertreter der Finanzverwaltung sind oftmals bereit, die neuen gesetzlichen Regelungen als Anlass dafür zu nutzen, den steuerlichen Querverbund gegenüber der bisherigen Praxis einzuschränken.

In letzter Zeit häufen sich die Versuche von Betriebsprüfern, Einnahmen von kommunalen Verkehrsunternehmen aus der Anbringung von Werbung auf Bussen und anderen Fahrzeugen als eigene Sparte zu behandeln. Bei Verkehrsunternehmen ergäbe sich auf diese Weise trotz einer generellen Dauerverlustsituation eine Ertragsteuerbelastung alleine aus dieser Buswerbung heraus. Entsprechendes gälte, wenn ein Querverbundunternehmen oder –konzern, zu dem ein Verkehrsbetrieb gehört, überschießende Verluste erwirtschaftet. Fragwürdig ist dabei einerseits der Widerspruch der künstlichen Trennung von Buswerbung und eigentlicher Beförderungstätigkeit der Verwaltungsauffassung zu der Parallelsituation bei Betrieben gewerblicher Art (BgA). Andererseits sind nach Auffassung des BFH gewerbliche Betätigungen „nicht nur dann gleichartig, wenn sie im gleichen Gewerbezweig ausgeübt werden, sondern auch dann, wenn sie sich unterscheiden, aber einander ergänzen“. „Gleichartigkeit“ bedeutet aber steuerliche Zusammenfassung zu einem Betrieb (§ 4 Abs. 6 KStG) bzw. zu einer Sparte (§ 8 Abs. 9 i.V.m. § 4 Abs. 6 KStG).

Schließlich müssten selbst bei einer anzunehmenden Separierung der Buswerbung in der Spartenrechnung die Kosten des Unternehmens den Sparten „in sachgerechter Weise rechnerisch“ zugeordnet werden (vgl. BMF-Schreiben vom 12.11.2009, Rn. 80), wobei die Abschreibungen auf die Busse sowie die Kosten für Personal und Dieselkraftstoff anteilig auf Buswerbung und Beförderungstätigkeit aufzuteilen wären. Ein signifikanter Einnahmenüberschuss aus der Buswerbung würde so vermutlich eliminiert.

Spartenmäßige Zuordnung von Beteiligungen im Organkreis

Bei der Zuordnung von (nichtorganschaftlichen) Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften und den diesbezüglichen Erträgen (insbesondere Dividenden) in der Spartenrechnung eines ertragsteuerlichen Organkreises, könnte – nach vertretener Auffassung Finanzverwaltung – eine künstliche Separierung im Rahmen der Spartenrechnung zu ertragsteuerlichen Belastungen in kommunalen Unternehmen führen. Es soll angeblich darauf ankommen, in welcher Gesellschaft des Organkreises die betreffende Beteiligung liegt.

Die erstmalig ausführliche gesetzliche Regelung des steuerlichen Querverbundes durch das Jahressteuergesetz 2009 verleitet die Finanzverwaltung dazu, steuerliche Ergebnisverrechnungen an vielen Stellen einzuschränken. Dies ist insoweit erstaunlich, als die Finanzverwaltung sich regelmäßig dann auf den gesetzgeberischen Willen zur bloßen Kodifizierung der vorherigen bewährten Verwaltungspraxis beruft, wenn die Steuerpflichtigen die neuen gesetzlichen Bestimmung in Richtung einer Erweiterung solcher Ergebnisverrechnungsmöglichkeiten nutzen wollen.

Mehr Informationen sowie verdeutlichende Beispiele zu diesem Thema finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Michael Prechtl
Rechtanwalt/Steuerberater
Tel.: +49 221 981-4775
E-Mail: michael.prechtl@de.pwc.com

Jörg Bittscheidt
Rechtsanwalt
Tel.: +49 211 981-7302
E-Mail: joerg.bittscheidt@de.pwc.com

Roadshow ÖPNV 2016: Eigenwirtschaftlichkeit als Top-Thema

Das Top-Thema Eigenwirtschaftlichkeit war das Schwerpunktthema der diesjährigen Roadshow ÖPNV unter dem Titel „Der Vorrang der Eigenwirtschaftlichkeit im PBefG – wie ein gesetzliches Instrument die ÖPNV-Landschaft verändert“.

Die Gastreferenten, welche die unterschiedlichen Akteure aus der ÖPNV-Branche repräsentierten (kommunale und private Verkehrsunternehmen, Gesellschafter, Aufgabenträger, Behörden und Verbände) zeigten durch ihre Vorträge und Statements sowie in der anschließenden Diskussion die vielen Facetten und Kontroversen des Themas Eigenwirtschaftlichkeit auf. Ein Konsens herrschte bei allen Beteiligten in Bezug auf das für den ÖPNV in Zukunft relevante Tarifvertragsniveau. Alle Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass die Eigenwirtschaftlichkeit im ÖPNV nicht zu Lasten der Angestellten im ÖPNV gehen darf und die Schaffung von klaren Tarifvorgaben ein dringend zu konkretisierendes Erfordernis darstellt.

Ansprechpartner:

Hansjörg Arnold
Partner
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Christiane Heinrich-Köhler
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Urban Eco-Mobility – Mobilität in der integrierten Stadt

Der Verkehrssektor ist in Deutschland für rund 25% der CO2-Emissionen der EU verantwortlich, und noch weit von den Zielen der Energiewende entfernt. Zur Erfüllung der Klimaschutzziele und Vereinbarungen von Paris sind gerade im Verkehrssektor massive Anstrengungen erforderlich. Der Verkehrsbereich muss einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Energiekonzepts der Bundesregierung leisten („Verkehrswende“). Eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Erreichen der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele der Bundesregierung ist die Umstellung der Energiebasis des Verkehrs auf alternative Energieträger in Verbindung mit innovativen Antriebstechnologien.

Unterschiedlichste Marktteilnehmer wie beispielsweise Netzbetreiber, Mobilitäts-Service Provider, Ladeinfrastrukturbetreiber, Fahrzeughersteller und Start Ups aus dem Mobilitätsumfeld suchen in der Verkehrswende neue Lösungen und Geschäftsmodelle. PwC und die BDEW haben nun eine Internetseite zur Erfassung und Bewertung von Projekten zum Thema „Verkehrswende“ in Deutschland aufgebaut. Diese soll einen umfassenden Überblick der bereits realisierten oder geplanten Projekte für die Mobilität der Zukunft bereitstellen. Zusätzlich soll zwischen den involvierten Branchen und weiteren Stakeholdern aus Politik und Gesellschaft ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch vorangetrieben werden.

Beteiligen Sie sich und stellen Sie Ihre Projekte ein! www.eco-mobility.org

Ansprechpartner:

Dr. Volker Breisig
Energy – PwC GmbH WPG
Tel.: +49 211 981-4428
E-Mail: volker.breisig@de.pwc.com

Eric Ahlers
Energienetze, Regulierung, Mobilität – BEDW e.V.
Tel.: +49 030 300199-1650
E-Mail: eric.ahlers@bdew.de

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