Nachfrage nach Investitionsgarantien steigt weiter stetig

2018 hat der Bund Investitionsgarantien von 1,2 Milliarden € übernommen, welche 51 Projekte in 17 Ländern unterstützen und die Schaffung sowie Sicherung von 11.500 Arbeitsplätzen in den Anlageländern ermöglichen; dabei lag der Branchenschwerpunkt in der chemischen und pharmazeutischen Industrie gefolgt von der Energiewirtschaft. 3,3 Milliarden € Gesamtinvestitionsvolumen sind mit den abgesicherten Projekten verbunden. Die Mehrzahl der genehmigten Anträge betraf Projekte in China, im Iran, in Belarus, in Russland und in der Türkei.

56 Länder umfasst der Garantiebestand und dieser entfiel zu 47% auf Asien, 34% auf (Ost-)Europa, 11% auf Afrika und 8% auf Süd- und Mittelamerika. Die Bandbreite bei den übernommenen Garantien lag von 13.000 € bis 191 Millionen €. Ferner entfielen 2018 ganze 37% der genehmigten Anträge auf kleine und mittlere Unternehmen, was der höchste Wert der letzten zehn Jahre ist!

Das Neuantragsvolumen beläuft sich auf 4,0 Milliarden Euro und belegt die hohe Nachfrage nach Investitionsgarantien.

Bei einem Projekt in der Ukraine konnte ein Schadenseintritt vermieden werden. Des Weiteren wurden Unternehmen bei Problemen mit staatlichen Stellen u. a. in Russland, Belarus, Montenegro und China unterstützt. Dies wiederum spiegelt den Erfolg des Bundes bei der Abwendung von Schadensfällen wieder.

Ebenso werden wieder Anträge auf Garantien für Investitionen deutscher Unternehmen in Argentinien und Indien geprüft.

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Ihr Ansprechpartner

Michael Huber-Saffer

Partner, PwC Germany

Tel.: +49 40 6378-2083

michael.huber-saffer@de.pwc.com

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