Veröffentlichung des Digital-Index

Der Digital-Index ist die größte regelmäßige Studie zum Digitalisierungsstand der deutschen Gesellschaft. Durchgeführt von der Initiative D21 und unterstützt von PwC Strategy&, werden jährlich über 20.000 Interviews mit Onlinern und Offlinern ab 14 Jahren durchgeführt, um Entwicklungen und Fortschritte zu identifizieren und Handlungsschlüsse ableiten zu können. Die Erhebung erfolgt über Computergestützte persönlich-mündliche Interviews (CAPI). Das Ergebnis ist der Digitalisierungsgrad der Gesellschaft auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Er umfasst die Subindizes Zugang, Nutzungsverhalten, Kompetenz und Offenheit.

Zentrale Ergebnisse aus dem Jahr 2018:

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Initiative D21 (2019): D21 DIGITAL INDEX 2018/2019. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft, [online] https://initiatived21.de/app/uploads/2019/01/d21_index2018_2019.pdf (23.1.2019), S. 8-9.

Der Digitalisierungsgrad der deutschen Gesellschaft liegt in diesem Jahr mit 55 Punkten bei seinem bisherigen Höchstniveau. Dies ist vor allem auf die technische Ausstattung der Gesellschaft zurückzuführen. Die unterschiedlich gewichteten Subindizes lagen dabei bei 72 (Zugang), 52 (Offenheit), 49 (Kompetenz) und 39 (Nutzungsverhalten).

Die deutsche Gesellschaft lässt sich in drei digitale Hauptgruppen unterteilen: Digitalabseitsstehende (0-40 Punkte), Digital Mithaltende (40-70 Punkte) und Digitale Vorreiter (>70 Punkte) unterteilen. In diesen drei Hauptgruppen befinden sich wiederum sieben verschiedene Nutzertypen. Folgende Grafik beschreibt den Status Quo. Demnach ist der Konservative Gelegenheitsnutzer am häufigsten vertreten. Dieser Typ nutzt das Internet, um sich zu informieren und online zu shoppen. Sein Motto ist „Internet ja – aber nur das Nötigste“.

 

 

 

 

 


Quelle: Initiative D21 (2019): D21 DIGITAL INDEX 2018/2019. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft, [online] https://initiatived21.de/app/uploads/2019/01/d21_index2018_2019.pdf (23.1.2019), S. 36.

Smart-Home und E-Health-Anwendungen gehören zu den neuen digitalen Technologien. Lediglich eine Minderheit hat jedoch mit ihnen bereits persönliche Nutzungserfahrungen gesammelt. Dies liegt an dem aus Sicht der Befragten mangelndem Nutzen sowie Datenschutzbedenken und zu hohen Preisen.

In der Arbeitswelt spielt Digitalisierung weiterhin eine große Rolle. Knapp die Hälfte der Berufstätigen geht davon aus, dass dies zukünftig noch stärker zu spüren ist. Das mobile Arbeiten ist nicht gewachsen. Oft sind die Voraussetzungen, wie ein vom Arbeitgeber gestellter Laptop, dafür nicht gegeben.

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Ihr Ansprechpartner

Frederik Blachetta

Principal, PwC Strategy& (Germany)

Tel.: +49 30 / 88705-819

Email: frederik.blachetta@strategyand.de.pwc.com

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