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Betrugsbekämpfung im Versicherungsvertrieb: Schlagkraft erhöhen und Schäden reduzieren mit einem ganzheitlichen technologisch-prozessualen Ansatz

Laut PwC’s Global Economic Crime and Fraud Survey 2020 haben 47% der befragten Unternehmen berichtet in den letzten 24 Monaten Opfer von Betrug oder Wirtschaftskriminalität geworden zu sein. Gesamthaft betrug der verursachte Schaden 42 Milliarden US-Dollar. Allerdings hatten auch nur 56% der geschädigten Unternehmen angegeben eine Untersuchung der gravierendsten Betrugsfälle eingeleitet zu haben. Dabei waren in 57% der Fälle interne Mitarbeiter am Betrug beteiligt, in 37% der Fälle sogar als alleinige Täter.

Versicherungen sind traditionell besonders im Vertrieb anfällig für Betrug, weil häufig Vermittler eingesetzt werden, die zwischen der Versicherung und dem Kunden stehen. Hinzu kommt, dass durch die Digitalisierung und Segmentierung von Arbeitsabläufen bei Versicherungen oftmals kein Mensch mehr involviert ist, der den Kunden unmittelbar kennt und dadurch Betrugsfälle bemerken könnte. Mit seinen volumenbasierten Vergütungsstrukturen schafft die Versicherungsbranche außerdem Anreize für Betrug.

Sustainable Finance Strategie der EU-Kommission – der zweite EU-Aktionsplan

Mit der am 06. Juli 2021 veröffentlichten, überarbeiteten Sustainable Finance Strategie macht die EU-Kommission den Europäischen Fahrplan zur Erreichung der gesetzten Nachhaltigkeitsziele transparent. Im Jahr 2050 will die EU der erste klimaneutrale Kontinent werden, bis 2030 sollen die Emissionen um mindestens 55% gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Ebenfalls soll der Verlust der biologischen Vielfalt und die allgemeine Verschlechterung der Umwelt umgekehrt werden.

Aus Sicht der EU-Kommission ist die Rolle des Finanzsektors entscheidend zur Erreichung dieser Ziele. Schätzungsweise 350 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen sind in diesem Jahrzehnt pro Jahr notwendig, um allein im Energiebereich das Reduktionsziel zu erreichen. Weitere 130 Milliarden sind pro Jahr für die Erreichung anderer Umweltziele notwendig.

Einschätzung der Europäischen Zentralbank zu klima- und umweltbezogenen Risiken der Banken

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Europäischen Bank fĂĽr Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) am 16. Juni 2021 zum Thema „Emerging climate-related risk supervision and implications for financial institutions“, gab Frank Elderson, Mitglied des EZB-Direktoriums, Einblicke in einige vorläufige Erkenntnisse der EZB aus der initiierten Selbsteinschätzung der Banken.

Im heutigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen die Einschätzung der EZB vor, inwieweit die Banken ihre Erwartungen an das Management und die Offenlegung von klima- und umweltbezogenen Risiken erfĂĽllen. 

Den vollständigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen im kostenfreien Registrierbereich von PwCPlus zur Verfügung: Link zum Beitrag in PwCPlus.

Wegweiser der neuen CSRD-Richtlinie – transparenter und kohärenter

Die EU-Kommission hat am 21. April 2021 einen neuen Vorschlag für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen präsentiert. Die sogenannte Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) soll die Transparenz über die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen erhöhen. Darin wird der Inhalt und Umfang für die nichtfinanziellen Berichtspflichten verbindlich neu abgesteckt.

Die neue CSRD-Richtlinie soll künftig für alle großen und börsennotierten Unternehmen in Europa gelten und schon bis Ende 2022 in nationales Recht umgesetzt werden. Die Änderungen sind eine Überarbeitung der Non-Financial Reporting Directive (NFRD). Für Deutschland gelten diese Anforderungen bisher im Rahmen der CSR-Richtlinie.

Leistung statt Langeweile – Wie Sie Effizienz und Tempo Ihrer Testaktivitäten erhöhen

Viele Unternehmen stehen im Rahmen der Aktualisierung zentraler Applikationen vor ähnlichen Herausforderungen. Wertvolle Fachressourcen sind aufgrund mehrerer Softwarereleases pro Jahr regelmäßig in manuelle und wiederkehrende Testaktivitäten eingebunden. Mit dem zunehmenden Einsatz von cloudbasierten Applikationen erhöhen sich diese Release-Zyklen unter Umständen sogar noch weiter. Die Folge in Bezug auf die Mitarbeiter ist der Verlust der Motivation mit Auswirkungen auf die Qualität der entsprechenden Anwendung. Zudem ist der regelmäßige Einsatz der Experten im Testing kosten- und zeitintensiv und erfordert für jeden Testzyklus eine eigene Testorganisation.

Potenzial zur Digitalisierung im Kunden Onboarding – kennst du deine Kunden?

Regulatorische Herausforderungen, Kostendruck und die Digitalisierung – drei Schlagwörter, mit denen Banken und Finanzdienstleister seit Jahren zu kämpfen haben. All das trifft auch auf die MaĂźnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu. Leider beobachten wir im Markt, dass Banken in den letzten Jahren vor allem im Bereich Know Your Client (KYC) kostenintensive und oftmals manuelle Prozesse eingefĂĽhrt haben um auf die regulatorischen Herausforderungen zu reagieren. Die Digitalisierung wurde dabei häufig vernachlässigt, bietet jedoch im Bereich KYC groĂźes Potenzial fĂĽr signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Kundenzufriedenheit.

DSGVO Compliance – Löschen Sie schon oder speichern Sie noch?

Das Löschen von personenbezogenen Daten ist zugleich Schlüsselfunktionalität und -Herausforderung zur nachhaltigen Gewährleistung der DSGVO-Compliance.

„Wenn Unternehmen behaupten, sie seien DSGVO-konform, schauen wir uns einfach ihr Löschkonzept an.“ (Leiter einer deutschen Landesdatenschutzbehörde)

Laut EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Verarbeitung sowie Speicherung personenbezogener Daten nur unter bestimmen Bedingungen zulässig, wie z.B. beim Vorliegen einer Dateneinwilligungserklärung oder zur ErfĂĽllung rechtlicher Verpflichtungen. Die DSGVO basiert auf dem Grundprinzip „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“, d.h. die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur solange zulässig, wie eine der in der DSGVO genannten Bedingungen erfĂĽllt ist. Entfällt dieser „Erlaubnisvorbehalt“ sind die davon betroffenen personenbezogen Daten unverzĂĽglich zu löschen.

Current challenges in market risk: IBOR and FRTB

The Model Risk Management (MRM) function faces significant challenges due to changes in regulation and the industry. The pressure to reduce costs and the tight labor market for quants forces banks to transform their MRM by implementing a holistic framework and increasing the level of automation. The following interconnected challenges need to be addressed in tandem:

  • Develop and implement an integrated “IBOR meets FRTB” strategy to utilize overlapping resources in an optimal way
  • Define an integrated IBOR & FRTB implementation strategy roadmap capturing product changes, pricing and modelling considerations across trading desks, data requirements and IT infrastructure
  • In developing an integrated strategy and plan, enough time needs to be considered for user acceptance testing, validation and potential finding remediation

MarktĂĽbersicht KYC Anbieter

Regulatorische Landschaft und aktuelle Herausforderungen

Die steigenden Compliance Anforderungen an Finanzinstitute und insbesondere Ihre Sorgfaltspflichten hinsichtlich Know-Your-Customer (KYC) im Rahmen des Geldwäschegesetz (GwG), führen zu erheblichen Herausforderungen bei allen Finanzinstituten.

Die Komplexität spiegelt sich hauptsächlich in mangelnder Datenqualität, aufwändigen manuellen Prozessen und steigenden Personalkosten wider. Vor allem die Kombination der beiden erstgenannten Aspekte hat direkten Einfluss auf die Customer Journey und gefährdet damit die Gewinnung von Neukunden und die Zufriedenheit von Bestandskunden, welches langfristig wiederum zu Ertragseinbußen führen kann.

IBOR Monitor – Alle Monitoringaktivitäten rund um die IBOR-Reform aus einer Hand

Referenzzinssätze – auch als IBORs (Interbank Offered Rates) bekannt – geben an, zu welchem Zinssatz sich Banken unbesichert Geld zu verschiedenen Laufzeiten leihen können. Diese Referenzzinssätze wurden in den letzten Jahren aufgrund der Manipulationen einiger Banken einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Diese Manipulationen waren möglich, weil in der Vergangenheit die zugrunde gelegten Werte nicht auf tatsächlichen Geschäften basierten, sondern auf Mitteilungen der Banken. Auf Basis der EU-Benchmark-Verordnung (EU-BMV) sowie der durch die Märkte getriebenen globalen Reformbemühungen stehen die bekannten Referenzzinssätze größtenteils nun vor der Ablösung. Wir befinden uns damit im letzten Jahr der LIBOR-Ära, in dem nun ein Markt von 350 Billionen USD umgestellt wird. Die bekannten Zinsen werden von einer breiten Zahl von alternativen Zinssätzen abgelöst. Bei diesen alternativen Zinssätzen handelt es sich um risikofreie Referenzzinsen, die sich an tatsächlichen Transaktionen zwischen Banken orientieren und von einzelnen Institutionen währungsspezifisch veröffentlicht werden. Im Bereich der Term Rates etablieren sich darüber hinaus produktabhängig eine Vielzahl von unterschiedlichen Zinsberechnungsmethoden, die auf diesen neuen Referenzzinsen basieren.