Kategorie: Data Intelligence

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DSGVO Compliance – Löschen Sie schon oder speichern Sie noch?

Das Löschen von personenbezogenen Daten ist zugleich Schlüsselfunktionalität und -Herausforderung zur nachhaltigen Gewährleistung der DSGVO-Compliance.

„Wenn Unternehmen behaupten, sie seien DSGVO-konform, schauen wir uns einfach ihr Löschkonzept an.“ (Leiter einer deutschen Landesdatenschutzbehörde)

Laut EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Verarbeitung sowie Speicherung personenbezogener Daten nur unter bestimmen Bedingungen zulässig, wie z.B. beim Vorliegen einer Dateneinwilligungserklärung oder zur ErfĂĽllung rechtlicher Verpflichtungen. Die DSGVO basiert auf dem Grundprinzip „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“, d.h. die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur solange zulässig, wie eine der in der DSGVO genannten Bedingungen erfĂĽllt ist. Entfällt dieser „Erlaubnisvorbehalt“ sind die davon betroffenen personenbezogen Daten unverzĂĽglich zu löschen.

IBOR Monitor – Alle Monitoringaktivitäten rund um die IBOR-Reform aus einer Hand

Referenzzinssätze – auch als IBORs (Interbank Offered Rates) bekannt – geben an, zu welchem Zinssatz sich Banken unbesichert Geld zu verschiedenen Laufzeiten leihen können. Diese Referenzzinssätze wurden in den letzten Jahren aufgrund der Manipulationen einiger Banken einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Diese Manipulationen waren möglich, weil in der Vergangenheit die zugrunde gelegten Werte nicht auf tatsächlichen Geschäften basierten, sondern auf Mitteilungen der Banken. Auf Basis der EU-Benchmark-Verordnung (EU-BMV) sowie der durch die Märkte getriebenen globalen Reformbemühungen stehen die bekannten Referenzzinssätze größtenteils nun vor der Ablösung. Wir befinden uns damit im letzten Jahr der LIBOR-Ära, in dem nun ein Markt von 350 Billionen USD umgestellt wird. Die bekannten Zinsen werden von einer breiten Zahl von alternativen Zinssätzen abgelöst. Bei diesen alternativen Zinssätzen handelt es sich um risikofreie Referenzzinsen, die sich an tatsächlichen Transaktionen zwischen Banken orientieren und von einzelnen Institutionen währungsspezifisch veröffentlicht werden. Im Bereich der Term Rates etablieren sich darüber hinaus produktabhängig eine Vielzahl von unterschiedlichen Zinsberechnungsmethoden, die auf diesen neuen Referenzzinsen basieren.

Vertrauen und Sicherheit beim Einsatz kĂĽnstlicher Intelligenz

Vielschichtige Chancen und Risiken

Künstliche Intelligenz (KI) besitzt das Potenzial unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt von Grund auf zu verändern. Als Folge der angestrebten Autonomie und Entscheidungskraft computergesteuerter Systeme müssen Unternehmen zwangsläufig vermehrt Verantwortung aus der Hand geben.

Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von KI im Business-Kontext birgt viele technologische Chancen, vor allem hinsichtlich erhöhter Effizienz, Genauigkeit, Schnelligkeit und Convenience für komplexe, bisher hauptsächlich manuell ausgeführte Aufgaben. Langfristig soll die Technologie grundlegende menschliche Fähigkeiten wie Autonomie, logisches Denken oder Kreativität reproduzieren oder gar übertreffen. So können Computer beispielsweise durch den Einsatz von Machine Learning Algorithmen lernen, Aufgaben eigenständig und „intelligent“ zu lösen. Durch das Erkennen von Mustern in bestehenden Datensätzen werden Systeme in die Lage versetzt den Lösungsansatz auf weitere, bisher unbekannte Probleme anzuwenden, um zu einem Ergebnis zu kommen.

Der digitale Transformationspfad – der Weg zum digitalen Reporting leicht gemacht

Die digitale Transformation bietet Chancen und Möglichkeiten das Reporting zu verbessern und Optimierungspotenziale deutlich zu heben.

Das heutige Reporting ist durch eine Vielzahl von verschiedensten Formaten, Einbindung vieler Mitarbeiter und statischem Design geprägt. Ad hoc Anfragen und auch Auswertungen sind nur mit hohem Ressourcen- und Zeitaufwand möglich. Dabei können moderne Lösungen und als Zielbild ein digitales Reporting an dieser Stelle optimieren und Potenziale heben.

Herausforderungen im Risiko-Reporting und wie digitale Lösungen unterstützen können

Die fortschreitende Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt von heute, sondern bietet innovative Möglichkeiten für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Im Rahmen des Risiko-Reportings sind die Anforderungen aufgrund steigender Datenmengen und der Vielzahl neuer regulatorischer Vorgaben gestiegen. In zunehmend kürzeren Zeiträumen müssen immer mehr und komplex strukturierte Daten verarbeitet und analysiert werden. Die Institute sollten in der Lage sein, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und auf dieser Basis Reports adressatengerecht bereitzustellen und zu analysieren, um Veränderungen der Risikosituation schnell zu erfassen sowie agil und ressourceneffizient reagieren zu können. Auch im digitalen Kontext bleibt die grundsätzliche Aufgabe des Reportings dieselbe, nämlich die zielgerichtete Informationsversorgung der Entscheider sicherzustellen. Jedoch zeichnen sich zahlreiche Veränderungen ab, so zum Beispiel hinsichtlich der Reportinginhalte und der Art und Weise wie die Berichte erstellt werden.

Finanzdienstleistungen – Leitlinien zur Transformation

Die Covid-19-Pandemie und das anhaltende Niedrigzinsumfeld stellen Finanzdienstleister vor ebenso große Herausforderungen wie die globalen Megatrends Klimawandel und Globalisierung. Zudem gibt die rasch fortschreitende Digitalisierung das Tempo und die Richtung für Veränderungen in der Branche vor.

Um mit den rasanten Entwicklungen Schritt zu halten und die neu entstehenden, komplexen Anforderungen des digitalen Zeitalters erfüllen zu können, sind Reaktionsschnelligkeit, Innovationskraft und der Einsatz innovativer Technologien wichtiger denn je.

Die CEOs von Finanzdienstleistern haben bereits erkannt, dass eine erfolgreiche digitale Transformation wesentlich zum Geschäftserfolg beiträgt und wollen diese zeitnah vorantreiben. (Zu diesem Ergebnis kommt auch der aktuelle 24. Global CEO Survey von PwC.)