Kategorie: Risk Management

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Current challenges in market risk: IBOR and FRTB

The Model Risk Management (MRM) function faces significant challenges due to changes in regulation and the industry. The pressure to reduce costs and the tight labor market for quants forces banks to transform their MRM by implementing a holistic framework and increasing the level of automation. The following interconnected challenges need to be addressed in tandem:

  • Develop and implement an integrated “IBOR meets FRTB” strategy to utilize overlapping resources in an optimal way
  • Define an integrated IBOR & FRTB implementation strategy roadmap capturing product changes, pricing and modelling considerations across trading desks, data requirements and IT infrastructure
  • In developing an integrated strategy and plan, enough time needs to be considered for user acceptance testing, validation and potential finding remediation

IBOR Monitor – Alle Monitoringaktivitäten rund um die IBOR-Reform aus einer Hand

Referenzzinssätze – auch als IBORs (Interbank Offered Rates) bekannt – geben an, zu welchem Zinssatz sich Banken unbesichert Geld zu verschiedenen Laufzeiten leihen können. Diese Referenzzinssätze wurden in den letzten Jahren aufgrund der Manipulationen einiger Banken einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Diese Manipulationen waren möglich, weil in der Vergangenheit die zugrunde gelegten Werte nicht auf tatsächlichen Geschäften basierten, sondern auf Mitteilungen der Banken. Auf Basis der EU-Benchmark-Verordnung (EU-BMV) sowie der durch die Märkte getriebenen globalen Reformbemühungen stehen die bekannten Referenzzinssätze größtenteils nun vor der Ablösung. Wir befinden uns damit im letzten Jahr der LIBOR-Ära, in dem nun ein Markt von 350 Billionen USD umgestellt wird. Die bekannten Zinsen werden von einer breiten Zahl von alternativen Zinssätzen abgelöst. Bei diesen alternativen Zinssätzen handelt es sich um risikofreie Referenzzinsen, die sich an tatsächlichen Transaktionen zwischen Banken orientieren und von einzelnen Institutionen währungsspezifisch veröffentlicht werden. Im Bereich der Term Rates etablieren sich darüber hinaus produktabhängig eine Vielzahl von unterschiedlichen Zinsberechnungsmethoden, die auf diesen neuen Referenzzinsen basieren.

Herausforderungen im Risiko-Reporting und wie digitale Lösungen unterstützen können

Die fortschreitende Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt von heute, sondern bietet innovative Möglichkeiten für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Im Rahmen des Risiko-Reportings sind die Anforderungen aufgrund steigender Datenmengen und der Vielzahl neuer regulatorischer Vorgaben gestiegen. In zunehmend kürzeren Zeiträumen müssen immer mehr und komplex strukturierte Daten verarbeitet und analysiert werden. Die Institute sollten in der Lage sein, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und auf dieser Basis Reports adressatengerecht bereitzustellen und zu analysieren, um Veränderungen der Risikosituation schnell zu erfassen sowie agil und ressourceneffizient reagieren zu können. Auch im digitalen Kontext bleibt die grundsätzliche Aufgabe des Reportings dieselbe, nämlich die zielgerichtete Informationsversorgung der Entscheider sicherzustellen. Jedoch zeichnen sich zahlreiche Veränderungen ab, so zum Beispiel hinsichtlich der Reportinginhalte und der Art und Weise wie die Berichte erstellt werden.