Schlagwort: Digitalisierung

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Betrugsbekämpfung im Versicherungsvertrieb: Schlagkraft erhöhen und Schäden reduzieren mit einem ganzheitlichen technologisch-prozessualen Ansatz

Laut PwC’s Global Economic Crime and Fraud Survey 2020 haben 47% der befragten Unternehmen berichtet in den letzten 24 Monaten Opfer von Betrug oder Wirtschaftskriminalität geworden zu sein. Gesamthaft betrug der verursachte Schaden 42 Milliarden US-Dollar. Allerdings hatten auch nur 56% der geschädigten Unternehmen angegeben eine Untersuchung der gravierendsten Betrugsfälle eingeleitet zu haben. Dabei waren in 57% der Fälle interne Mitarbeiter am Betrug beteiligt, in 37% der Fälle sogar als alleinige Täter.

Versicherungen sind traditionell besonders im Vertrieb anf√§llig f√ľr Betrug, weil h√§ufig Vermittler eingesetzt werden, die zwischen der Versicherung und dem Kunden stehen. Hinzu kommt, dass durch die Digitalisierung und Segmentierung von Arbeitsabl√§ufen bei Versicherungen oftmals kein Mensch mehr involviert ist, der den Kunden unmittelbar kennt und dadurch Betrugsf√§lle bemerken k√∂nnte. Mit seinen volumenbasierten Verg√ľtungsstrukturen schafft die Versicherungsbranche au√üerdem Anreize f√ľr Betrug.

DSGVO Compliance РLöschen Sie schon oder speichern Sie noch?

Das L√∂schen von personenbezogenen Daten ist zugleich Schl√ľsselfunktionalit√§t und -Herausforderung zur nachhaltigen Gew√§hrleistung der DSGVO-Compliance.

‚ÄěWenn Unternehmen behaupten, sie seien DSGVO-konform, schauen wir uns einfach ihr L√∂schkonzept an.‚Äú (Leiter einer deutschen Landesdatenschutzbeh√∂rde)

Laut EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Verarbeitung sowie Speicherung personenbezogener Daten nur unter bestimmen Bedingungen zul√§ssig, wie z.B. beim Vorliegen einer Dateneinwilligungserkl√§rung oder zur Erf√ľllung rechtlicher Verpflichtungen. Die DSGVO basiert auf dem Grundprinzip „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“, d.h. die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur solange zul√§ssig, wie eine der in der DSGVO genannten Bedingungen erf√ľllt ist. Entf√§llt dieser „Erlaubnisvorbehalt“ sind die davon betroffenen personenbezogen Daten unverz√ľglich zu l√∂schen.

Der digitale Transformationspfad ‚Äď der Weg zum digitalen Reporting leicht gemacht

Die digitale Transformation bietet Chancen und Möglichkeiten das Reporting zu verbessern und Optimierungspotenziale deutlich zu heben.

Das heutige Reporting ist durch eine Vielzahl von verschiedensten Formaten, Einbindung vieler Mitarbeiter und statischem Design geprägt. Ad hoc Anfragen und auch Auswertungen sind nur mit hohem Ressourcen- und Zeitaufwand möglich. Dabei können moderne Lösungen und als Zielbild ein digitales Reporting an dieser Stelle optimieren und Potenziale heben.

Das Potential von digitaler Prozess Automatisierung in der Compliance von Finanzunternehmen

Die Digitalisierung geht in großen Schritten voran und macht auch vor dem Finanzsektor nicht halt. Aus Kundensicht wird zum Beispiel die Nutzung des Online Bankings mehr und mehr zum Standard und auch die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens oder das Bezahlen per Smartphone etabliert sich zunehmend. Zudem wird aber auch das Verlangen nach neuen Finanzdienstleistungen wie zum Beispiel dem Handel mit virtuellen Währungen oder Crowdfinance-Produkten stetig größer. Das bedeutet, die Finanzbranche muss agiler und innovativer werden, um den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein.

Herausforderungen im Risiko-Reporting und wie digitale L√∂sungen unterst√ľtzen k√∂nnen

Die fortschreitende Digitalisierung ver√§ndert nicht nur die Arbeitswelt von heute, sondern bietet innovative M√∂glichkeiten f√ľr die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Im Rahmen des Risiko-Reportings sind die Anforderungen aufgrund steigender Datenmengen und der Vielzahl neuer regulatorischer Vorgaben gestiegen. In zunehmend k√ľrzeren Zeitr√§umen m√ľssen immer mehr und komplex strukturierte Daten verarbeitet und analysiert werden. Die Institute sollten in der Lage sein, gro√üe Datenmengen schnell zu verarbeiten und auf dieser Basis Reports adressatengerecht bereitzustellen und zu analysieren, um Ver√§nderungen der Risikosituation schnell zu erfassen sowie agil und ressourceneffizient reagieren zu k√∂nnen. Auch im digitalen Kontext bleibt die grunds√§tzliche Aufgabe des Reportings dieselbe, n√§mlich die zielgerichtete Informationsversorgung der Entscheider sicherzustellen. Jedoch zeichnen sich zahlreiche Ver√§nderungen ab, so zum Beispiel hinsichtlich der Reportinginhalte und der Art und Weise wie die Berichte erstellt werden.

6 Fehler in der Digitalisierung von Bank-Kernprozessen

Zu Digitalisierung von Bankprozessen scheint alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Und trotzdem begegnen uns in den Transformationsprojekten immer wieder strukturelle Fehlsteuerungen, die die oft hervorragenden Initiativen am Ende mit geringem Impact oder sogar als Investitionsruine zur√ľcklassen. Hier die sechs wichtigsten:

1. Kein radikaler Umbau der Prozesse: Trotz allen Anstrengungen im Customer Journey Design sind die digitalisierten Prozesse zu oft komplex und wenig nutzerfreundlich. Grund ist die fehlende Radikalit√§t beim Abschneiden alter Z√∂pfe. Sei es in den (vermeintlichen) regulatorischen Vorgaben, den komplexen Entscheidungslogiken oder dem Abbilden auch noch der letzten Produktvariante.