Real Estate Blog

IFRS für Banken mit interessanten Ausführungen auch für Asset Manager und Immobilienunternehmen

Das Praxishandbuch „IFRS für Banken“ ist jetzt in der 6. Auflage im Bank-Verlag erschienen.

Die vollständig überarbeitete Auflage wurde um zahlreiche Anwendungsbeispiele für Asset Manager ergänzt. Diese umfassen die Vorschriften zur Konsolidierung (IFRS 10 bis IFRS 12) ebenso wie die Anwendung des IFRS 15 Umsatzerlöse. Für Immobilienunternehmen sind neben den Ausführungen zur Umsatzrealisierung (IFRS 15) auch die neuen Bilanzierungsvorschriften für Leasingverträge (IFRS 16) relevant.

Zahlreiche Abbildungen und Beispiele erleichtern die Lesbarkeit und erhöhen den Praxisbezug.

Das Buch kann beim Bank-Verlag bestellt werden.

Umfrage der EFRAG zur Anwendung der FV OCI Option auf Eigenkapitalinstrumente

EFRAG hat eine Umfrage veröffentlicht, die die Anwendung der FV OCI Option auf Eigenkapitalinstrumente adressiert:

Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden: Fragebogen

Interessant ist die Umfrage insbesondere im Hinblick auf die Thematik der Klassifizierung von Investmentvermögen nach IFRS 9 als „Fremdkapitalinstrumente“. Für Unternehmen, die die Regelung des IFRS 9.BC5.21 für nicht sachgerecht halten und die ggf. auch hierdurch Änderungen ihrer Asset Allocation diskutieren, bietet sich hiermit eine Gelegenheit die Problematik der EFRAG nahe zu bringen.

Die Umfrage endet am 30. September 2017.

 

 

Änderungen in der KARBV und der KAPrüfBV stehen zur Konsultation

Am 25. Juli 2017 hat die BaFin die Änderungsverordnungen zur Änderung sowohl der KARBV als auch der KAPrüfBV auf ihrer Webseite veröffentlicht. Die Konsultationsfrist endet am 15. August 2017. Es bleibt also nicht viel Zeit sich mit den neuen Regelungen auseinander zu setzen.

Die Änderungsverordnungen ergänzen die KARBV und die KAPrüfBV um Regelungen für die Bilanzierung und Prüfung von Gelddarlehen und setzen EU-Verordnungen um. Darüber hinaus werden auch Anpassungen und Klarstellungen vorgenommen, die Fragestellungen der Praxis adressieren sollen.

Die beiden Verordnungen haben sehr große Bedeutung für die Asset Management Industrie – ein detailliertes Auseinandersetzen mit den Regelungen ist daher unerlässlich.

Die Änderungsverordnungen stehen auf der Webseite der Bafin zum Download zur Verfügung.

Webcast: Disclosure Initiative – Principle of Disclosures

In diesem Webcast zur Disclosure Initiative – Principle of Disclosures gibt Gary Kabureck, ein Mitglied des IASB, und weitere Mitglieder des IASB eine Einführung in das Discussion Paper Disclosure Initiative—Principles of Disclosure und diskutieren dieses.Das Discussion Paper wurde vom IASB im März 2017 veröffentlicht. Der Zeitraum für die Kommentierung endet am 2. Oktober 2017. Anbei finden Sie den Link auf das Discussion Paper. In dem Discussion Paper werden Problempunkte im Kontext der IFRS-Anforderungen für Anhangangaben thematisiert und erörtert, inwiefern neue bzw. verbesserte Prinzipien im IFRS-Regelwerk diese Probleme adressieren können. Die in dem Discussion Paper dargestellten Verbesserungsvorschläge sollen

  • eine Hilfestellung für Abschlussersteller bei der Anwendung der IFRS-Vorgaben bewirken,
  • die Effektivität der Anhangangaben für den Abschlussadressaten im Allgemeinen verbessern sowie
  • den IASB unterstützen, Verbesserungen hinsichtlich der Vorgaben für Anhangangaben im IFRS-Regelwerk umzusetzen.

Einen Snapshot, welcher einen Überblick über das Discussion Paper gibt, finden Sie unter folgendem Link.

Der Webcast umfasst im Wesentlichen die folgenden Themen:

  • den Hintergrund und Ziel des Principles of Disclosures-Projektes;
  • Fragen der Offenlegung, welche vom IASB identifiziert wurden;
  • mögliche Ansatzpunkte, um diese Fragen der Offenlegung zu lösen, wobei die vorläufigen Stellungnahmen des IASB hierbei berücksichtigt werden; und
  • die Fragen, zu welchen das IASB um Rückmeldungen bittet.

Um den Webcast anzusehen, klicken Sie bitte auf folgenden Link.

 

Auswirkungen von IFRS 15 auf die Real Estate Industrie

Mit IFRS 15 werden zum 1.1.2018 die bisher für die Immobilienwirtschaft relevanten Regelungen des IAS 11, IAS 18 und IFRIC 15 abgelöst. Mit IFRS 15 wird nunmehr ein einheitliches Konzept zur Erfassung von Umsatzerlösen eingeführt. Insbesondere die Regelungen des IFRIC 15 zur Unterscheidung, ob der Verkauf von Immobilien aus Transfer eines Gutes oder Erbringung einer Dienstleistung anzusehen ist, entfällt damit.

Vor dem Hintergrund der Besonderheiten verschiedener Industrien wurde nun auch ein Supplement für die Real Estate Industrie veröffentlicht. Dieses Supplement enthält erste Analysen zu Zweifelsfragen im Zusammenhang mit Immobilien und soll Sie dabei unterstützen, die Auswirkungen der Regelungen des IFRS 15 zu analysieren. Das Real Estate Supplement finden Sie hier.

BaFin konsultiert Auslegungsschreiben zu extern verwalteten AIF-Investmentgesellschaften

Die BaFin hat ihren Entwurf eines Auslegungsschreibens zur Konsultation gestellt. In dem Auslegungsschreiben werden die Aufgaben der externen Kapitalverwaltungsgesellschaft diskutiert. Die BaFin geht dabei von der Grundannahme aus, dass sich für die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft einer Investmentgesellschaft nichts anderes ergeben darf wie für die Kapitalverwaltungsgesellschaft eines Sondervermögens. Unberücksichtigt bleibt dabei, dass es sich bei einer Investmentgesellschaft um eine Rechtsform mit eigener Rechtspersönlichkeit handelt, die über gesetzliche Vertreter verfügt, die gesellschaftsrechtlichen Rechten und Pflichten (einschließlich Haftungsregelungen) unterliegen.

Die Branche der geschlossenen Investmentfondsanbieter tut gut daran, sich mit dem Inhalt des Schreibens gründlich auseinander zu setzen und die eigene Einschätzung zu den Regelungen der BaFin mitzuteilen. Noch ist Zeit, denn die BaFin hat die Konsultationsfrist bis zum 3. März 2017 verlängert.

 

Webcast-Serie des IASB zur Implementierung von IFRS 16

Das IASB wird im März im Rahmen seiner Webcast-Serie zur Implementierung von IFRS 16 die nächste Episode zum Thema „Modifikationen für Leasingnehmer“ veröffentlichen. Der Webcast kann auf der IASB Projektseite zu IFRS 16 abgerufen werden.

Auf der Projektseite können Sie auch die bereits verfügbaren Webcasts u.a. zu „Ausnahmen“ und „Bewertung beim Leasingnehmer“ sowie weitere ergänzende Unterlagen, wie z.B. eine Effect Analysis, abrufen.

Veranstaltung: Die Erstellung eines Jahresberichts nach KAGB

Case Study – Die Erstellung eines Jahresberichts- Herausforderungen bei Anwendung der Regelungen des KAGB

Beim bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. findet am 14. März 2017 ein Workshop zum Thema „Die Erstellung eines Jahresberichts – Herausforderungen bei Anwendung der Regelungen des KAGB“ statt. Inhaltlich beschäftigt sich der Workshop mit dem Inhalt und Umfang der Jahresberichte und den Zweifelsfragen der Bilanzierung nach KAGB. Theoretische Erläuterungen werden durch Praxisbeispiele ergänzt. Das Seminar setzt dabei den Schwerpunkt auf die Bilanzierung der geschlossenen Investmentkommanditgesellschaft (InvKG).

Interessiert? Hier gibt es mehr Informationen.

20ter Global CEO Survey 2017 in Davos vorgestellt

Zum 20ten Mal  erscheint in diesem Jahr der PwC Global CEO Survey. Vorgestellt wurde der Survey erneut in Davos. Seit der ersten Ausgabe hat sich viel verändert. Finden Sie mehr heraus in dem 20th Anniversary Special.

Firmenlenker weltweit sehen Deutschland im internationalen Vergleich als drittwichtigste Wachstumsquelle, hinter den USA und China. In diesem Fall unterscheidet sich die Einschätzung der Asset & Wealth Management Industrie nicht wesentlich von denen aller anderen Befragten. Dies ist aber nicht bei allen Fragen der Fall. Einen Industrieblick auf die Antworten erlaubt die Funktion „Explore the data„.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

 

 

Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors

Die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und deren Auswirkungen auf die Bilanzierung von Investmentvermögen beim Investor führen in der Bilanzierungspraxis regelmäßig zu großem Erstaunen. Insbesondere die Frage, ob es sich bei Anteilen an Investmentvermögen bei Anwendung des IFRS 9 um Eigenkapitalinstrumente oder doch eher um Fremdkapitalinstrumente handelt, wird hoch emotional diskutiert. Dieser Frage geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors“ nach (Heft 1, Januar 2017, http://rsw.beck.de/rsw/upload/IRZ/irz_2017_01_5.pdf).

Warum ist das Thema so interessant für Asset Management Gesellschaften?

Hintergrund der Befürchtungen bzw. Diskussionen ist dabei, dass Anteile an Investmentvermögen, die der langfristigen Vermögensanlage dienen, aufgrund ihrer verpflichtenden Klassifizierung als at fair value through profit or loss zu kurzfristigen Bewertungsänderungen und damit zu einer erhöhten Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung des Investors führen könnten. Befürchtet wird auch ein negativer Effekt auf die Attraktivität von Investmentvermögen im Vergleich zur Direktanlage bzw. auf die Asset Management-Industrie insgesamt.

In dem Beitrag werden zunächst die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Anteilen an Investmentvermögen beim Investor erläutert und den Regelungen des IAS 39 gegenübergestellt. Danach werden Zweifelsfragen der Bilanzierung konsolidierungspflichtiger Investmentvermögen nach IFRS 9 behandelt.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.