Kategorie: Accounting

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UK Brexit und die Auswirkungen auf die Bilanzierung

Die Frage des UK Brexits ist aktuell in aller Munde. Welche Auswirkungen ergeben sich jedoch in Bezug auf die Bilanzierung zum Jahresende? Dieser Frage geht die Publikation Accounting implications of the UK’s Brexit decision for December 2018 period ends nach.

 

Weitere Informationen zum Thema:

IFRS 13 European Real Estate Survey – 2018

Die aktualisierte Fassung des IFRS 13 European real estate survey wurde veröffentlicht. Das Update 2018 widmet sich der Weiterentwicklung der Angabepflichten zu IFRS 13 und vergleicht diese mit den Ergebnissen des Jahres 2016. Grundlage für den Survey bildeten die veröffentlichten IFRS-Abschlüsse von 50 Unternehmen aus den UK, Deutschland, Frankreich, Schweden, Holland, Belgien, Italien, Norwegen und der Schweiz.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Qualität der Angaben zu IFRS 13 bei Immobilienunternehmen stetig weiterentwickelt hat. Die Anzahl der dargestellten nicht beobachtbaren Inputfaktoren hat sich weiter erhöht und auch die Zahl der Sensitivitätstests entwickelt sich weiter positiv.

Zu den Auswertungen der Jahre 2014 und 2016 geht es hier.

Illustrative Financial Statements 2018 für Real Estate veröffentlicht

Pünktlich zum Jahreswechsel sind die aktuellen Fassungen der Illustrative IFRS consolidated financial statements – Investment property 2018 veröffentlicht worden. Die Aktualisierung betrifft insbesondere die erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15.

Weitere Illustratives, die Sie interessieren könnten sind:

IFRS 9 für die Real Estate Industrie

Die Publikation „IFRS 9 Impact on the real estate industry“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen des IFRS auf die bei Real Estate Unternehmen typischerweise auftretenden Transaktionen. Hierzu zählen neben den Forderungen und Verbindlichkeiten aus der operativen Tätigkeit, wie z.B. Leasingforderungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, auch die sich bei Sicherungsgeschäften oder bei der Anlage von freier Liquidität ergebenden Finanzinstrumente.

Weitere Publikationen zum Thema IFRS 9 finden Sie hier.

Hilfestellungen in Bezug auf die Erstanwendung des IFRS 9 gibt auch:

Auswirkungen des IFRS 16 für Banken und Finanzdienstleister

Der neue Leasingstandard IFRS 16 ist verpflichtend ab dem 1.1.2019 anzuwenden und bringt – insbesondere auf Seiten der Leasingnehmer – viele Neuerungen und Herausforderungen mit sich.

Die vorliegende Publikation widmet sich Bereichen, wie z.B. Definition eines Leasinvertrags, konzerinterne Verhältnisse, in denen Banken und Finanzdienstleister auf Herausforderungen stossen könnten.

Implikationen des IFRS 16 für Leasinggeber im RE Sektor

Auf den ersten Blick bleiben die Regelungen in IFRS 16, der ab dem 1.1.2019 verpflichtend anzuwenden ist, für Leasinggeber im Wesentlich unverändert gegenüber den bisherigen Regelungen des IAS 17.

Leasinggeber müssen die Leasingverhältnisse weiterhin in Finance- und Operate Lease Verträge unterscheiden und auch die Bilanzierung erscheint auf den ersten Blick ähnlich zu IAS 17. Nichtsdestotrotz enthält IFRS 16 einige Regelungen, die sich sowohl auf den Leasingnehmer als auch den Leasinggeber auswirken – dazu zählen z.B. die Abgrenzung der Leasingzahlungen, die Identifizierung von Leasingkomponenten, Subleases oder auch Modifikationen.

Die vorliegende Publikation beleuchtet die Bereiche des IFRS 16, die insbesondere Auswirkungen auf die Bilanzierung von Leasingverträgen beim Leasinggeber haben werden.

Interim Reporting – Wie umgehen mit den Angabepflichten zu den neuen Standards

Der 30. Juni kommt heran und für den ein oder anderen stellt sich die Frage, was nur in den Halbjahresfinanzberichten angeben im Hinblick auf die erstmalige Anwendung des IFRS 9 ‚Finanzinstrumente‘ und des IFRS 15 ‚Umsatzerlöse‘. Insbesondere auch für Asset Manager, die für Investoren ein IFRS- Package erstellen müssen, ist es nun Zeit, sich auf die Anforderungen vorzubereiten. In zwei In Brief wurden die jeweiligen Anforderungen kurz zusammengefasst.

Einen speziellen Blick auf Banken wirft die folgende Publikation:

Weitere Hilfestellungen zu Angabepflichten können aus den Illustrative Financial statements oder auch anderen Publikationen gezogen werden:

 

 

 

BaFin veröffentlicht Auslegungsentscheidung zur Erwerbarkeit von AIF als Immobilien-Gesellschaft

Am 9. April 2018 hat die BaFin ihre Auslegungsentscheidung zur Erwerbbarkeit eines Alternativen Investmentfonds (AIF) für Immobilien-Sondervermögen veröffentlicht (WA 42-QB 4100-2016/005).

Hintergrund der Auslegungsentscheidung ist die Frage, ob ein Immobilien-AIF (z.B. eine geschlossene InvKG mit Investments ausschließlich in Immobilien) als Beteiligung an einer Immobilien-Gesellschaft gewertet werden kann und insofern auch für ein Immobilien-Sondervermögen erwerbbar ist. Die Frage stellt sich insofern, da die Liste der erwerbbaren Vermögensgegenstände nach §§ 231 ff. KAGB Investmentanteile nicht direkt benennt. Dies gilt analog auch für die offenen Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen nach § 284 KAGB.

In ihrem Auslegungsschreiben vertritt die BaFin folgende Rechtsauffassung (high level Zusammenfassung):

  • Der Begriff der Immobilien-Gesellschaft, wie dieser in § 1 Abs. 19 Nr. 22 KAGB definiert wird, schließt nicht aus, dass es sich bei einer Immobilien-Gesellschaft nicht gleichzeitig auch um einen AIF handeln kann.
  • Der Erwerb ist nur dann zulässig, wenn es sich bei dem AIF um einen AIF in Gesellschaftsform handelt (z.B. InvKG oder InvAG; nicht aber Sondervermögen) und wenn die (Mehrheits-)Beteiligung an dem AIF mitgliedschaftliche Rechte einräumt (bestimmte Vermögens- und Verwaltungsrechte, die die BaFin im Auslegungsschreiben weiter detailliert).
  • Darüber hinaus müssen die übrigen Erwerbsvoraussetzungen des KAGB für Immobilien-Gesellschaften beachtete werden.
Liegt insbesondere die Voraussetzung einer satzungsändernden Stimm- und Kapitalmehrheit im Sinne des Auslegungsschreibens nicht vor, ist ein Erwerb des Immobilien-AIF allenfalls unter der Anlagegrenze für Minderheitsbeteiligungen möglich.
Der Erwerb ist jedoch nur dann zulässig, wenn dieser mit den übrigen einschlägigen Vorschriften des KAGB im Einklang steht. Hier weist die BaFin ausdrücklich darauf hin, dass der Erwerb im besten Interesse der Anleger erfolgen muss, die Kapitalverwaltungsgesellschaft sicherstellen muss, dass der Erwerb mit dem Liquiditätsprofil und den Rücknahmegrundsätzen des Fonds im Einklang steht.

Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass die in dem Auslegungsschreiben aufgestellten Grundsätze nicht abschließend oder vollständig sind und dass weitere Konkretisierungen und Anpassungen bzw. Änderungen der Grundsätze vorbehalten bleiben. Keine Berücksichtigung fanden Fragen der versicherungsaufsichtsrechtlichen Zulässigkeit (Anlageverordnung) eines solchen Erwerbs.

Die Auslegung der BaFin gilt dabei nicht nur für inländische Investmentvermögen, sondern auch für ausländische Investmentvermögen – unabhängig davon, ob diese nach dem Recht des Heimatstaates offen oder geschlossen bzw. reguliert oder nicht reguliert sind. Klargestellt wird durch die BaFin auch, dass die Qualifikation des AIF als Immobilien-Gesellschaft nicht dazu führt, dass der inländische AIF kein AIF mehr ist und insofern keiner Erlaubnis oder Vertriebsanzeige mehr bedürfen würde.

Leider nicht geklärt wird die Frage, ob Mehrheitsbeteiligungen an inländischen AIF überhaupt in der dargestellten Form möglich sind, oder ob nicht die Regelungen des KAGB und die Rechte und Pflichten der KVG diesen Regelungen widersprechen. Ebenfalls nicht geklärt wird die Frage, wann eine Immobilien-Gesellschaft, die bisher als Immobilien-Gesellschaft angesehen wurde, in Wahrheit nicht doch ein AIF ist. Hier gibt es in der Praxis immer wieder interessante Fallkonstellationen, bei denen der Übergang von der Objektgesellschaft zum AIF fließend ist.

Immobilien-Mietverträge beim Vermieter – Spannungsfeld IFRS 15 und IFRS 16

Reicht ein Blick allein in den IFRS 16, um Immobilien-Mietverträge in der Gewinn- und Verlustrechnung des Leasinggebers abzubilden? Leasingverträge beinhalten oft mehr als nur das reine Nutzungsrecht an einer Immobilie, da der Vermieter oft weitere Leistungen an den Mieter erbringt. Bilanziell sind Vermieter verpflichtet, die Service- und Leasingkomponenten aus Mietverträgen getrennt voneinander abzubilden – da IFRS 16 ausschließlich auf die Leasingkomponente anzuwenden ist, muss der Vermieter die Servicekomponenten entsprechend IFRS 15 bilanzieren. Insofern ergibt sich für die Vermieter ein Spannungsfeld zwischen IFRS 16 und IFRS 15 hinsichtlich der Aufteilung sowie auch der Beurteilung, ob der Serviceleistungen als Prinzipal oder nur als Agent erbracht werden.

Diesen Herausforderungen geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Immobilien-Mietverträgen beim Leasinggeber – Spannungsfeld zwischen IFRS 15 und IFRS 16“ (Heft 4, April 2018) nach.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.

IFRS IC trifft Entscheidung zur Bilanzierung von Zinserträgen

Das IFRS IC hat am 23. März 2018 eine Agenda Entscheidung zum Ausweis von Zinserträgen unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der GuV veröffentlicht hat. 

Bisher wurde ein solcher separater Ausweis als Zinsertrag zwar an die Anwendung der Effektivzinsmethode geknüpft, aber es wurde als möglich angesehen, dass in den Posten auch Zinserträge aus Finanzinstrumenten einbezogen werden, die ergebniswirksam zum fair value bewertet werden – vorausgesetzt, der Zinsertrag wurde unter freiwilliger Anwendung der Effektivzinsmethode ermittelt. Von dieser Möglichkeit wurde nicht nur von Banken, sondern auch sehr verbreitet von Investmentvermögen, die nach IFRS bilanzieren, Gebrauch gemacht.

Neu ist nun, dass das IFRS IC den Ausweis des Zinsertrags als separater GuV-Posten auf Zinserträge beschränkt, die aus Finanzinstrumenten stammen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC) oder GuV-neutral zum Fair Value (FVOCI) bewertet werden. 

Weitere Details zur Entscheidung und zur Möglichkeit eines gesonderten Ausweises in einem anderen GuV-Posten vgl.: In Brief.