Kategorie: Aktuelles

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PwC’s Real Estate Institute – Eine Quelle für aktuelle Entwicklungen in der Real Estate Industry

Das PwC Real Estate Institute ist ein Kompetenzcenter, welches die Analysen und Sichtweisen der Wissenschaft mit der Erfahrung der Business-Welt zusammenbringt. Ergebnis dieses fruchtbaren Zusammenwirkens sind interessante Studien aus den Bereichen Bilanzierung, Steuern und Recht.

Hier einige Beispiele:

 

Publikation „Worldwide Real Estate Investment Trust (REIT) Regimes“ veröffentlicht

Die aktuelle Ausgabe der Publikation „Worldwide Real Estate Investment Trust (REIT) Regimes – Compare and contrast“ wurde im Oktober 2019 veröffentlicht. Die Publikation vergleicht die REIT Regime von 29 Ländern im Hinblick auf die rechtlichen Regularien, die Eigenkapitalanforderungen sowie in Bezug auf die Beschränkungen für Anleger und Investments. Darüber hinaus werden auch die verschiedenen Steuersysteme miteinander verglichen.

Zur Publikation.

Illustrative Fund Financial Statements 2019 erschienen

Auch in diesem Jahr wurden die Illustrative Financial Statements 2019 für Investmentfonds wieder überarbeitet. Die aktuelle Ausgabe in der berücksichtigt alle ab 1. Januar 2019 anzuwendenden IFRS. Eine der wesentlichsten Änderungen betrifft dabei die Angaben zu IFRIC 23.

Die Illustrative Financial Statements für Private Equity Fonds und Real Estate Entities befinden sich ebenfalls in der Überarbeitung. Diese erscheinen voraussichtlich im Dezember.

 

 

 

Real Estate Insights November 2019 erschienen

Die Real Estate Insights – November 2019 beschäftigen sich mit aktuellen Themen rund um die Immobilie, darunter die Grundsteuerreform und die Nachhaltigkeitsrisiken. Die aktuelle Ausgabe sieht folgende Themen vor:

  • Grundsteuerreform – Gewinner und Verlierer
  • Bilanzierung von Erbbaurechten in Immobilienleasingverträgen nach IFRS 16
  • Update Nachhaltigkeit: Die Vorschläge zur EU-Taxonomie betreffen die gesamte Value Chain von Real-Estate-Assetmanager
  • ESG – vertragliche Sicherung von Nachhaltigkeitsrisiken
  • EuGH erklärt Mindest- und Höchstsätze der HOAI für europarechtswidrig
  • Kündigung des Mietvertrags bei Flächenabweichung von weniger als 10%
  • Möglichkeiten und Grenzen von Online-Immobilienbewertungstools

Wie immer enthält der Newsletter auch Einblicke in Themen der Immobilienmärkte Österreichs und der Schweiz.

Frühere Ausgaben finden Sie hier.

Emerging Trends in Real Estate®: Europe 2020

Am 11. November 2019 wurde die Studie Emerging Trends in Real Estate®: Europe 2020 in Frankfurt präsentiert. Die gemeinsame Studie von PwC und dem Urban Land Institute blickt zum 17ten Mal in die Zukunft der europäischen Immobilienbranche. Das Motto der Studie in diesem Jahr ist auch Programm: Climate of change.

Angesprochen werden neben der Umnutzung von Immobilien und den Entwicklungen im Bereich bezahlbarer Wohnraum insbesondere auch die Effekte, die der Klimawandel auf die Bewertung von Immobilien haben wird. Ebenfalls von hohem Interesse, wie in jedem Jahr, der City Report. Dieser sieht in diesem Jahr – nach einer Verbesserung der Analysemethode –  Paris vor Berlin, Frankfurt und London in der Pole Position. Unter den zehn führenden Citys finden sich auch noch München und Hamburg.

Abgerundet wurde die Präsentation der Studienergebnisse durch eine sehr interessante und fachlich kompetente Diskussion eines interdisziplinär zusammengestellten Panels. Die offene Diskussion gab tiefe Einblicke in die Gedankenwelten von Investoren, Banken und auch der Wissenschaft.

Zum Download.

 

Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ende September das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt. Die Konsultationsfrist zur Konsultation 16/2019 endet am 3. November 2019. Die BaFin möchte mit diesem Merkblatt den Unternehmen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, sich dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken zu nähern. Die BaFin sieht in dem Merkblatt ein Kompendium von Good-Practices, das „unter Berücksichtigung des Proportionalitätsprinzips in den beaufsichtigten Unternehmen Anwendung finden soll.“ Sie weist explizit darauf hin, dass verbindliche gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Vorgaben durch das Merkblatt nicht abgeschwächt oder erweitert werden sollen. Das Merkblatt greift auch den Entwicklungen auf europäischer Ebene nicht vor.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich hierbei lediglich um ein „nice to have“ handelt, wird überrascht sein. Nicht nur, dass die von der BaFin gestellten Fragen und Beispiele eine hohe Berechtigung haben, so führt die Tatsache, dass die Bafin davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen und gesonderten Risiken darstellen, sondern integraler Bestandteil der bestehenden Risiken sind, dazu, dass sich die Unternehmen mit den Nachhaltigkeitsrisiken bereits heute auseinandersetzen müssen.

Die BaFin erwartet, dass die Unternehmen eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Risiken sicherstellen und dies in angemessener Weise dokumentieren.

Das Merkblatt richtet sich an alle beaufsichtigten Sektoren der Finanzwirtschaft und betrifft neben Kreditinstituten und Versicherungen insbesondere auch die Kapitalverwaltungsgesellschaften und wird damit auch Auswirkungen auf die Risikoberichterstattung in den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten Investmentvermögen haben (Lagebericht/Tätigkeitsbericht).

Für die Investmentbranche ist insofern wichtig, sich mit dem Merkblatt auseinander zu setzen – sei es, um noch im Konsultationsprozess Einfluss auf die Aussagen im Merkblatt auszuüben – sei es, um sich auf mit dem eigenen Risikomanagement auseinander zu setzen.

Weitere Informationen und Meinungen der BaFin, die Sie interessieren könnte:

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit

 

Unternehmen für ihre Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Der Building Public Trust Award 2019von PwC ging in diesem Jahr an die Deutsche Bahn, EnBW, BASF, SAP, Palfinger und SGS. Ausgezeichnet wurde die vorbildliche Berichterstattung zu Aspekten der Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung für den am besten integrierten Bericht ging an die Deutsche Bahn. Hervorgehoben wurde „die Verknüpfung von wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen mit steuerungsrelevanten Kennzahlen“ sowie „das gute Zusammenspiel aus qualitativen und quantitativen Angaben“.

Der im Jahr 2016 erstmals verliehene Award prämiert Unternehmen, die sich durch besonders transparente und glaubwürdige Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten hervortun.

Weitere Informationen zum Thema:

BaFin veröffentlicht die KAIT

Am 2. Oktober 2019 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Anforderungen an die Informationstechnik von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAIT) veröffentlicht. Die BaFin setzt damit ihre Reihe der Anforderungen an die IT-Landschaft im Finanzsektor fort. Bereits zuvor wurden die BAIT (Rundschreiben 10/2017) und VAIT (Rundschreiben 10/2018) für Banken und Versicherungen veröffentlicht.

Die KAIT tritt rückwirkend zum 1. Oktober 2019 in Kraft. Da die KAIT lediglich die Regelungen des KAGB, der KAVerOV und der AIFM-VO sowie der KAMaRisk konkretisiert, verzichtet die BaFin in dem Rundschreiben – wie bereits bei Einführung der BAIT und VAIT –  auf eine Übergangsfrist.

Das Rundschreiben 11/2019 ist anwendbar auf alle Kapitalverwaltungsgesellschaften i.S.d. § 17 KAGB, die über eine Erlaubnis nach § 20 Abs. 1 KAGB verfügen. Damit ist das Rundschreiben nicht anwendbar auf lediglich registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaften. Im Falle extern verwalteter Investmentgesellschaften sieht die BaFin die Verantwortung für die Umsetzung der KAIT bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft – räumt aber ein, dass die Geschäftsführung der fremdverwalteten Investmentgesellschaft zu konsultieren ist.

Die Inhalte der jetzt veröffentlichten Fassung sind mit denen aus der Entwurfsfassung weitgehend identisch. Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelles aus der Immobilienwirtschaft und die Ergebnisse des 22. CEO Surveys

Gespaltene Erwartungshaltung bei den Immobilienprofis – unter diesem Titel ist ein Artikel in der ImmobilienZeitung erschienen. Der Artikel bezieht sich dabei auf die Ergebnisse des 22. CEO Surveys. An der jährlichen Befragung beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder Topmanager aus 91 Ländern, darunter auch zahlreiche Immobilienprofis.

Mit Blick auf die Weltkonjunktur zeigen sich auch die CEOs der Immobilienbranche eher pessimistisch: Von einem Wachstum der Weltwirtschaft gehen nur 34% der Befragten aus, ebenso viele erwarten, dass die Konjunktur gleichbleibt. Ein anderes Bild ergibt sich jedoch mit Blick auf das jeweils eigene Unternehmen. Hier rechnen 8 von 10 der Top-Entscheider mit wachsenden Umsätzen des eigenen Unternehmens. Gründe für das Wachstum sind dabei organisches Wachstum, Effizienzsteigerung und Übernahmen.

Weniger optimistisch der Gesamtblick aller CEOs. Waren im Vorjahr noch 57% von einem gegenüber dem Vorjahr stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft ausgegangen, so sind es in diesem Jahr nur noch 42%. Auch die Zahl der Skeptiker steigt (29% erwarten in den kommenden 12 Monaten einen Rückgang des Weltwirtschaftswachstums).

Zur globalen Studie geht es hier: Globale Studie

Zu weiteren Reaktionen in der Presse (Auswahl):

Webcast: LIBOR’s End: An opportunity for asset management emerges

Am 27. Juni 2019 (15.00 Uhr deutscher Zeit) findet ein Webcast statt, der sich mit den Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen rund um das IBOR-Projekt beschäftigt. Der Call findet in englischer Sprache statt. Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Inhalte des Calls:

„PwC’s AWM practice will be hosting a webcast on Thursday, June 27th at 9:00 am (ET / 2:00pm GMT) on what the end of LIBOR means for asset managers worldwide.

Presented by members of PwC’s Global AWM LIBOR team, this webcast will provide an update on the current state of reference rate reform and what it means for asset managers in the Asia Pacific, Europe, the UK and US. We will cover:

  • Updates on the market & currency by territory
  • View from sell-side and buy-side
  • The impact of the transition from LIBOR on the asset management industry including:
    • asset owners, third party service providers, fund structures, investment strategies valuation, risk and operations considerations operations
    • investment product impact updates

Who should attend? Asset manager executives and others who oversee divisions, business units and teams in portfolio management, finance, investment operations, investor relations, legal and compliance, and fund reporting as well as those who provide service to the asset management industry and may be impacted by the change from LIBOR.“

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