Kategorie: KAGB

Bleiben Sie auf dem Laufenden - der KAGB RSS-Feed

Veröffentlichung: Real Estate Insights – November 2013

Die aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – November 2013 enthält folgende Themenschwerpunkte:

  • Auswirkungen von IFRS 13 in den Halbjahresberichten 2013
  • Corporate Real Estate Management – Mit individuellen Lösungen zum Unternehmenserfolg (hierzu auch weiterführend: Individuelle Lösungen sind gefragt – Trends im internationalen Corporate Real Estate Management)
  • Immobilienfinanzierung: Quo vadis?
  • Entwicklungen und Trends des Wiener Hotelmarkts
  • Immobilientransaktionen: Abzug von Aufwendungen beim Grundstückgewinn
  • Auslagerung von Aufgaben einer KVG als Alternative zur Volllizenz für spezialisierte Assetmanager
  • Grunderwerbsteuer: Deutsche Regeln werden noch komplexer
  • Neue Rechnungslegungsvorschriften nach KAGB für geschlossene Immobilienfonds
  • Neue Regelungen des KAGB – aber noch keine neue Investmentbesteuerung

AIFMD – Bilanzierung zwischen HGB und KAGB

Mit Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) hat sich die Rechnungslegungswelt der Alternative Investment Fonds (AIF) in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft, die nun erstmalig unter den Regelungsrahmen des KAGB fallen, vollständig geändert. Während die Gesellschaften bisher ihren Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften aufzustellen hatten, gilt nun vorrangig das KAGB und die Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und -Bewertungsverordnung (KARBV). Das HGB erfüllt nur noch eine Funktion des Lückenfüllers bzw. ergänzt den investmentrechtlichen Abschluss um einen Lagebericht und die nach HGB erforderlichen Anhangangaben.

Am Augenfälligsten dürften dabei – neben der Bewertung zu Zeitwerten und dem Verzicht auf die Konsolidierung von Tochtergesellschaften – die neuen Gliederungsvorschriften für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sein, aber auch die zahlreichen zusätzlichen Angaben, die nur die investmentrechtliche Rechnungslegung kennt – an vorderster Front, die Vermögensaufstellung. Allerdings hat dieser Paradigmenwechsel auch seine Schattenseiten, denn die Unklarheiten der Rechnungslegung werden nicht weniger und man stolpert manchmal schon über vermeintlich kleine Dinge, wie z.B. die Berechnung des Anteilwertes. Fragt man sich natürlich gleich, wie groß ist denn ein „Anteil“ bei einer Kommanditgesellschaft und wieviele Anteilklassen gibt es? Nicht jeder Gesellschaftsvertrag gibt da einen klaren Hinweis.

In diesem Zusammenhang mag auch die Frage erlaubt sein, welchen Vorteil eine solche aus zwei Rechnungslegungsnormen zusammengemixte Rechnungslegung hat. Den internationalen Vergleich mit anderen Private Equity Fonds, Immobilienfonds oder sonstigen geschlossenen Investmentfonds wird es nicht erleichtern. Hierzu wäre dem Vorbild von UK folgend, der Übergang auf die IFRS ein sinnvollerer Schritt gewesen.

 

 

 

 

AIFMD-Umsetzungsgesetz veröffentlicht

Am 10. Juli 2013 wurde das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz AIFM-UmsG) in der Fassung vom 4. Juli 2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl I, Nr. 35 (2013), S. 1981 – 2164). Wesentlicher Bestandteil des Umsetzungsgesetzes ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), welches das bisher für regulierte Investmentvermögen geltende Investmentgesetz (InvG) ablöst. (Artikel 2a des AIFM-UmsG). Das Gesetz ändert darüber hinaus aber auch weitere 25 Gesetze und 20 Verordnungen.

Damit aber nicht genug. Am 19. Juli 2013 folgte dann die Veröffentlichung weiterer Verordnungen.

Der Gesetzgeber hat damit seine Arbeit getan. Nun ist es an den Unternehmen sich darüber Gedanken zu machen, ob und in welcher Form sie betroffen sein könnten.

 

 

 

 

 

AIFM-Umsetzungsgesetz verändert die Welt der Alternative Investment Funds

Das Gesetz zur Umsetzung der AIFMD (AIFM-UmsG) wurde am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag verabschiedet (Gesetzgebungsverfahren). Mit Veröffentlichung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt am 21. Juli 2013 wird das bisher geltende Investmentgesetz durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) abgelöst. Geschaffen wird hiermit nicht nur ein geschlossenes Regelwerk für alle Investmentfonds; es werden vielmehr auch  die aufsichtsrechtlichen Regulierungen weiterentwickelt und der Anlegerschutz gestärkt. Aber damit nicht genug – geändert werden insgesamt 24 Gesetze und 21 Folgeänderungen betreffen Rechtsverordnungen.

In Überarbeitung befindet sich auch die Rechnungslegungsverordnung, die dann auch von den Alternative Investment Funds anzuwenden sein wird (Entwurf-KARBV)

 

 

 

Entwurf eines Kapitalanlagegesetzbuches zur AIFMD-Umsetzung

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) in deutsches Recht veröffentlicht. Es ist vorgesehen, das bisher geltende Investmentgesetzes (InvG) komplett durch das nunmehr im Entwurf vorliegende Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) zu ersetzen.

Mehr dazu?

 

/* */