Kategorie: Nachhaltigkeit

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BMF veröffentlicht Referentenentwurf zum Fondsstandortgesetz

Am 1. Dezember 2020 hat das Bundesministerium der Finanzen den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Fondsstandorts in Deutschland und zur Umsetzung von verschiedenen EU-Richtlinien veröffentlicht. Das sog. Fondsstandortgesetz (FoG) ändert neben dem KAGB auch das WpHG und das VAG sowie diverse Verordnungen. Darüber hinaus ergeben sich Änderungen im Umsatzsteuergesetz und im Einkommensteuergesetz.

Die Änderungen im KAGB lassen sich in fünf Themenblöcke einteilen

  • Umsetzung der Anforderungen aus der EU-TaxonomieVO und der EU-OffenlegungsVO im Hinblick auf erweiterte PrĂĽfungs- wie Angabepflichten;
  • EinfĂĽhrung neuer Fondsprodukte (Infrastruktur-Sondervermögen, geschlossenes Sondervermögen, geschlossener Master-Feeder-Fonds) und Erweiterung der Anlagemöglichkeiten der offenen Investmentkommanditgesellschaft;
  • Ă„nderungen der Vertriebsvorschriften insb. bezĂĽglich des grenzĂĽberschreitenden Vertriebs sowie EinfĂĽgung von konkreten Bestimmungen zum Pre-Marketing;
  • Erleichterungen im Hinblick auf die Digitalisierung (u.a. Verzicht auf Schriftformerfordernis) und die Verpflichtung zur elektronischen Kommunikation mit der BaFin;
  • Ă„nderungen in Bezug auf die PrĂĽfung von Kapitalverwaltungsgesellschaften und ihrer Investmentvermögen.

Das FoG ist grundsätzlich am Tag nach der VerkĂĽndung im Bundesanzeiger erstmalig anzuwenden. Ausgenommen hiervon sind die steuerlichen Vorschriften, die am 1. Juli 2021 in Kraft treten und die Vorschriften zur elektronischen Kommunikation mit der BaFin, die am 1. April 2023 in Kraft treten.

Darüber hinaus enthält das FoG spezifische Übergangsregelungen für die Umsetzung der EU-Verordnungen. Die Vorschriften, die der Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/1160 dienen – dies betrifft insbesondere die Vertriebsvorschriften zum grenzüberschreitenden Vertrieb und die Vorschriften zum Pre-Marketing – sind ab dem 2. August 2021 erstmalig anzuwenden. Die Änderungen aufgrund der EU-TaxonomieVO und der EU-OffenlegungsVO sind abhängig vom verfolgten Umweltziel entweder am 1. Januar 2022 oder am 1. Januar 2023 erstmalig anzuwenden.

Aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – November 2020

Die Real Estate Insights – November 2020 befasst sich erneut mit aktuellen Themen rund um die Immobilie. Dabei liegt einer der Schwerpunkte auf den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie und damit verwandten Themen, aber auch andere Themen aktueller Art werden angesprochen, wie z.B. Green Leases.

Aus dem Inhalt:  

  • AuĂźerordentliche Nachbewertung von Immobilien im Zuge der Coronavirus-Pandemie
  • Das Ende der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung bei VOB/B-Verträgen
  • Auswirkungen der ATAD-Gesetzgebung auf Immobilieninvestitionen
  • BegrĂĽndung einer Betriebsstätte bei GrundstĂĽcksverwaltung durch eine inländische Managementgesellschaft
  • Vermeidung von Umsatzsteuerrisiken in Bezug auf Leerstandsflächen
  • Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Einzelhandelsmietverträge
  • Ă„nderungen in IFRS 16: Bilanzierung von Mietzugeständnissen im Kontext der Covid-19-Pandemie
  • Warenhäuser im Wandel – Analyse von Nutzungskonzepten
  • Steuerliche MaĂźnahmen zur Belebung der Wirtschaft als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie (Ă–sterreich)
  • Green Leases – Ziele, Grundlagen und Vertragsgestaltung nachhaltiger Mietverträge (Ă–sterreich)
  • Der Schweizer Immobilienmarkt: Aktuelle Lage und Ausblick (Schweiz)

Investmentforum 2020 – eine virtuelle Veranstaltungsreihe

Der aktuellen Situation geschuldet fand in diesem Jahr das jährliche PwC-Investmentforum nicht als Präsenzveranstaltung statt, sondern wurde durch eine virtuelle Veranstaltungsreihe ersetzt. Experten von PwC informieren Sie in den Webcasts zu aktuellen Themen und Entwicklungen in der Asset & Wealth Management Branche und beantworten Ihre Fragen.

Von Blockchain, Crypto-Custody bis hin zu IT-Sicherheit in Zeiten von Covid-19 wurden viele spannende Themen vorgestellt. Die Aufzeichnungen und Präsentationsunterlagen finden sie auf der Homepage des Investmentforums 2020.

Real Estate Insights – Mai 2020

Die aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – Mai 2020 ist erschienen. Die aktuelle Ausgabe behandelt zu aller erst aktuelle Themen zur COVID-19-Pandemie:

  • MaĂźnahmen zur Abmilderung wirtschaftlicher Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz
  • Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das gewerbliche Mietrecht – Status quo und offene Fragen
  • Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Immobilienkredite

Weitere Informationen zu COVID-19 finden sie hier.

 

Aber auch andere Themen kommen zu Wort:

  • Bewertung von Pflegeheimen im Rahmen der internationalen Finanzberichterstattung (IFRS)
  • Bilanzierung von BaukostenzuschĂĽssen – auf die Details kommt es an
  • Neues zur Schriftform bei Mietverträgen – geplante Einschränkung der KĂĽndigungsmöglichkeiten
  • Kein gewohnheitsrechtliches Wegerecht aufgrund Duldung durch den Nachbarn
  • Die Umsetzung der fĂĽnften Geldwäscherichtlinie als HĂĽrde fĂĽr Immobilienerwerbe
  • BFH bestätigt SteuerbegĂĽnstigung fĂĽr Umwandlung im Konzern nach § 6a GrEStG
  • EPRA Best Practice Recommendation Guidelines
  • Nachhaltigkeitswende bei Immobilien? ESG-Faktoren, Grean Leases und Right to Plug
  • Aktuelle Strukturierungsthemen bei Immobilieninvestitionen im Ausland

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe: Mai 2020

FrĂĽhere Ausgaben finden sie hier.

 

COVID-19 Impact on Real Estate – Wöchentliche PwC Expert Session – 13. Mai, 2020

In der heutigen PwC Expert Session (via WebCast) gaben internationale Referenten einen Ăśberblick ĂĽber folgende Themen:

  • Scenarios Real Estate – INTERNATIONAL OUTLOOK
  • Markets Global & UK (English)
  • Markets Asia (English)
  • Markets China (English)
  • Markets Europe
  • Tax / Legal Update Europe

Alle Dokumente und die Aufzeichnung sind hier zum Download verfĂĽgbar:

20200513_PwC_RE_COVID19_WebCast_Deutsch

Replay des WebCasts

To get the English version of the presentation:

20200513_PwC_RE_COVID19_WebCast_English

Die nächste PwC Expert Session ist am 20. Mai 2020 um 10 Uhr geplant. Möchten Sie sich anmelden? Zur Anmeldung geht es hier.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme und wieder viele interessante Fragen, die Sie uns auch vorab über die E-Mail: de_covid19_pwc_real_estate@pwc.com zukommen lassen können.

Allen Teilnehmern an der heutigen Veranstaltung ein herzliches Dankeschön.

COVID-19 Impact on Real Estate – Wöchentliche PwC Expert Session – April 22, 2020

In der heutigen PwC Expert Session (via WebCast) gaben die Referenten einen Ăśberblick ĂĽber folgende Themen:
  • Szenarien Real Estate – heute: Markets, Assets, Players
  • COVID-19 als Katalysator fĂĽr ESG
  • Regulatory Update
  • Tax Update

Zur Präsentation:PwC_RE_COVID19_WebCast_22.04.2020_Deutsch

Zum Replay: Link

 

Die nächste PwC Expert Session ist am 29. April 2020 um 10 Uhr geplant. Möchten Sie sich anmelden? Zur Anmeldung geht es hier.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme und wieder viele interessante Fragen, die Sie uns auch vorab über die eMail: de_covid19_pwc_real_estate@pwc.com zukommen lassen können.

Allen Teilnehmern an der heutigen Veranstaltung ein herzliches Dankeschön.

 

To view the English translation of the presentation: PwC_RE_COVID19_WebCast_22.04.2020_English

Ergänzung der bisherigen Strategie für eine nachhaltige Finanzwirtschaft

BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Die BaFin hat das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken am 20. Dezember 2019 (zuletzt geändert am 2.1.2020) veröffentlicht. Auch wenn das Merkblatt nach Aussagen der BaFin keine Prüfungsanforderungen formuliert und auch lediglich eine Orientierungshilfe geben soll, sollte der Hinweis der BaFin nicht ungehört verhallen, denn die BaFin sieht ihr Merkblatt als

„Kompendium unverbindlicher Verfahrensweisen (GoodPractice-Ansätze)“

an. Die von der BaFin in dem Merkblatt gestellten Fragen und dargelegten Beispiele machen es auch schnell deutlich, dass Unternehmen bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsorganisation und eines angemessenes Risikomanagementsystems Fragen des Umgangs mit Nachhaltigkeitsrisiken nicht länger ignorieren können.

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Real Estate Insights November 2019 erschienen

Die Real Estate Insights – November 2019 beschäftigen sich mit aktuellen Themen rund um die Immobilie, darunter die Grundsteuerreform und die Nachhaltigkeitsrisiken. Die aktuelle Ausgabe sieht folgende Themen vor:

  • Grundsteuerreform – Gewinner und Verlierer
  • Bilanzierung von Erbbaurechten in Immobilienleasingverträgen nach IFRS 16
  • Update Nachhaltigkeit: Die Vorschläge zur EU-Taxonomie betreffen die gesamte Value Chain von Real-Estate-Assetmanager
  • ESG – vertragliche Sicherung von Nachhaltigkeitsrisiken
  • EuGH erklärt Mindest- und Höchstsätze der HOAI fĂĽr europarechtswidrig
  • KĂĽndigung des Mietvertrags bei Flächenabweichung von weniger als 10%
  • Möglichkeiten und Grenzen von Online-Immobilienbewertungstools

Wie immer enthält der Newsletter auch Einblicke in Themen der Immobilienmärkte Österreichs und der Schweiz.

FrĂĽhere Ausgaben finden Sie hier.

Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt fĂĽr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ende September das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt. Die Konsultationsfrist zur Konsultation 16/2019 endet am 3. November 2019. Die BaFin möchte mit diesem Merkblatt den Unternehmen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, sich dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken zu nähern. Die BaFin sieht in dem Merkblatt ein Kompendium von Good-Practices, das „unter BerĂĽcksichtigung des Proportionalitätsprinzips in den beaufsichtigten Unternehmen Anwendung finden soll.“ Sie weist explizit darauf hin, dass verbindliche gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Vorgaben durch das Merkblatt nicht abgeschwächt oder erweitert werden sollen. Das Merkblatt greift auch den Entwicklungen auf europäischer Ebene nicht vor.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich hierbei lediglich um ein „nice to have“ handelt, wird ĂĽberrascht sein. Nicht nur, dass die von der BaFin gestellten Fragen und Beispiele eine hohe Berechtigung haben, so fĂĽhrt die Tatsache, dass die Bafin davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen und gesonderten Risiken darstellen, sondern integraler Bestandteil der bestehenden Risiken sind, dazu, dass sich die Unternehmen mit den Nachhaltigkeitsrisiken bereits heute auseinandersetzen mĂĽssen.

Die BaFin erwartet, dass die Unternehmen eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Risiken sicherstellen und dies in angemessener Weise dokumentieren.

Das Merkblatt richtet sich an alle beaufsichtigten Sektoren der Finanzwirtschaft und betrifft neben Kreditinstituten und Versicherungen insbesondere auch die Kapitalverwaltungsgesellschaften und wird damit auch Auswirkungen auf die Risikoberichterstattung in den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten Investmentvermögen haben (Lagebericht/Tätigkeitsbericht).

FĂĽr die Investmentbranche ist insofern wichtig, sich mit dem Merkblatt auseinander zu setzen – sei es, um noch im Konsultationsprozess Einfluss auf die Aussagen im Merkblatt auszuĂĽben – sei es, um sich auf mit dem eigenen Risikomanagement auseinander zu setzen.

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