Kategorie: Nachhaltigkeit

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Real Estate Insights November 2019 erschienen

Die Real Estate Insights – November 2019 beschäftigen sich mit aktuellen Themen rund um die Immobilie, darunter die Grundsteuerreform und die Nachhaltigkeitsrisiken. Die aktuelle Ausgabe sieht folgende Themen vor:

  • Grundsteuerreform – Gewinner und Verlierer
  • Bilanzierung von Erbbaurechten in Immobilienleasingverträgen nach IFRS 16
  • Update Nachhaltigkeit: Die Vorschläge zur EU-Taxonomie betreffen die gesamte Value Chain von Real-Estate-Assetmanager
  • ESG – vertragliche Sicherung von Nachhaltigkeitsrisiken
  • EuGH erklärt Mindest- und Höchstsätze der HOAI für europarechtswidrig
  • Kündigung des Mietvertrags bei Flächenabweichung von weniger als 10%
  • Möglichkeiten und Grenzen von Online-Immobilienbewertungstools

Wie immer enthält der Newsletter auch Einblicke in Themen der Immobilienmärkte Österreichs und der Schweiz.

Frühere Ausgaben finden Sie hier.

Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ende September das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt. Die Konsultationsfrist zur Konsultation 16/2019 endet am 3. November 2019. Die BaFin möchte mit diesem Merkblatt den Unternehmen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, sich dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken zu nähern. Die BaFin sieht in dem Merkblatt ein Kompendium von Good-Practices, das „unter Berücksichtigung des Proportionalitätsprinzips in den beaufsichtigten Unternehmen Anwendung finden soll.“ Sie weist explizit darauf hin, dass verbindliche gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Vorgaben durch das Merkblatt nicht abgeschwächt oder erweitert werden sollen. Das Merkblatt greift auch den Entwicklungen auf europäischer Ebene nicht vor.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich hierbei lediglich um ein „nice to have“ handelt, wird überrascht sein. Nicht nur, dass die von der BaFin gestellten Fragen und Beispiele eine hohe Berechtigung haben, so führt die Tatsache, dass die Bafin davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen und gesonderten Risiken darstellen, sondern integraler Bestandteil der bestehenden Risiken sind, dazu, dass sich die Unternehmen mit den Nachhaltigkeitsrisiken bereits heute auseinandersetzen müssen.

Die BaFin erwartet, dass die Unternehmen eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Risiken sicherstellen und dies in angemessener Weise dokumentieren.

Das Merkblatt richtet sich an alle beaufsichtigten Sektoren der Finanzwirtschaft und betrifft neben Kreditinstituten und Versicherungen insbesondere auch die Kapitalverwaltungsgesellschaften und wird damit auch Auswirkungen auf die Risikoberichterstattung in den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten Investmentvermögen haben (Lagebericht/Tätigkeitsbericht).

Für die Investmentbranche ist insofern wichtig, sich mit dem Merkblatt auseinander zu setzen – sei es, um noch im Konsultationsprozess Einfluss auf die Aussagen im Merkblatt auszuüben – sei es, um sich auf mit dem eigenen Risikomanagement auseinander zu setzen.

Weitere Informationen und Meinungen der BaFin, die Sie interessieren könnte:

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit

 

Unternehmen für ihre Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Der Building Public Trust Award 2019von PwC ging in diesem Jahr an die Deutsche Bahn, EnBW, BASF, SAP, Palfinger und SGS. Ausgezeichnet wurde die vorbildliche Berichterstattung zu Aspekten der Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung für den am besten integrierten Bericht ging an die Deutsche Bahn. Hervorgehoben wurde „die Verknüpfung von wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen mit steuerungsrelevanten Kennzahlen“ sowie „das gute Zusammenspiel aus qualitativen und quantitativen Angaben“.

Der im Jahr 2016 erstmals verliehene Award prämiert Unternehmen, die sich durch besonders transparente und glaubwürdige Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten hervortun.

Weitere Informationen zum Thema:

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