Kategorie: Veröffentlichungen

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RE Insights Mai 2018 erschienen

Der aktuelle Newsletter – Mai 2018 – ist erschienen. Der Newsletter enthält aktuelle Themenbeiträge aus den Bereichen Steuern, Recht Bilanzierung und Immobilienmarkt.

  • GroKo reloaded – steuerliche Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft
  • Die Grundsteuer muss neu geregelt werden – aber wie?
  • Bilanzierung von Immobilien-Leasingverträgen – Herausforderungen für den Leasinggeber (siehe hierzu auch: RE Blog-Beitrag)
  • Sag mir, wo die Flächen sind: Real-Estate-Reporting für bessere Entscheidungen
  • EuGH: § 50d Abs. 3 EStG ist unionsrechtswidrig
  • PwC Real Estate Investor Survey – Ergebnisse und Trends (vgl. hierzu auch: RE Blog-Beitrag)
  • Umwelthaftung: Grundstücksverkäufer müssen auch über verdächtige Vornutzungen aufklären
  • Keine Treuepflichtverletzung durch Erhöhung des Kaufpreises bei Grundstückskaufverträgen bis zur Beurkundung
  • Schriftformheilungsklausel in Mietverträgen sind unwirksam
  • Von der Bruttoanfangsrendite zum Liegenschaftszinssatz
  • Immobilienmarkt Schweiz: Marktlage und Trends

Den vorherigen Newsletter vom Juli 2017 finden Sie hier.

 

 

 

Immobilien-Mietverträge beim Vermieter – Spannungsfeld IFRS 15 und IFRS 16

Reicht ein Blick allein in den IFRS 16, um Immobilien-Mietverträge in der Gewinn- und Verlustrechnung des Leasinggebers abzubilden? Leasingverträge beinhalten oft mehr als nur das reine Nutzungsrecht an einer Immobilie, da der Vermieter oft weitere Leistungen an den Mieter erbringt. Bilanziell sind Vermieter verpflichtet, die Service- und Leasingkomponenten aus Mietverträgen getrennt voneinander abzubilden – da IFRS 16 ausschließlich auf die Leasingkomponente anzuwenden ist, muss der Vermieter die Servicekomponenten entsprechend IFRS 15 bilanzieren. Insofern ergibt sich für die Vermieter ein Spannungsfeld zwischen IFRS 16 und IFRS 15 hinsichtlich der Aufteilung sowie auch der Beurteilung, ob der Serviceleistungen als Prinzipal oder nur als Agent erbracht werden.

Diesen Herausforderungen geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Immobilien-Mietverträgen beim Leasinggeber – Spannungsfeld zwischen IFRS 15 und IFRS 16“ (Heft 4, April 2018) nach.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.

Praxiserfahrungen mit der AIFMD

Nach Art. 69 AIFMD ist die EU-Kommission aufgerufen, die AIFMD auf ihre Zielerreichung hin zu überprüfen. Die Überprüfung beinhaltet einen allgemeinen Überblick über die Funktionsweise der Bestimmungen der AIFMD und über die bei deren Anwendung gemachten Erfahrungen, einschließlich:

  1. Vertrieb von Nicht-EU-AIF durch EU-AIFM in den Mitgliedstaaten gemäß nationalen Regelungen;
  2. Vertrieb von AIF durch Nicht-EU-AIFM in den Mitgliedstaaten gemäß nationalen Regelungen;
  3. Verwaltung und Vertrieb von AIF in der Union durch nach der AIFMD zugelassenen AIFM im Rahmen der Passregelungen;
  4. Vertrieb von AIF in der Union durch oder im Namen von Personen, die keine AIFM sind;
  5. Anlagen in AIF durch oder im Namen von professionellen Anlegern aus der EU;
  6. Auswirkungen der in Artikel 21 enthaltenen Bestimmungen über Verwahrstellen auf den Verwahrstellenmarkt in der Europäischen Union;
  7. Auswirkungen der Transparenz- und Meldepflichten nach den Artikeln 22 bis 24, 28 und 29 auf die Bewertung der Systemrisiken;
  8. potenzielle negative Auswirkungen auf Kleinanleger;
  9. Auswirkungen der AIFMD auf die Verwaltung und Rentabilität von Private-Equity- und Wagniskapitalfonds;
  10. Auswirkungen der AIFMD auf den Zugang der Anleger in der Union;
  11. Auswirkungen der AIFMD auf Anlagen in oder zugunsten von Entwicklungsländern;
  12. Auswirkungen der AIFMD auf den vorgesehenen Schutz von nicht börsennotierten Unternehmen oder Emittenten sowie auf die Gleichheit der Wettbewerbsbedingungen zwischen AIF und anderen Anlegern nach Erlangung einer Mehrheitsbeteiligung oder eines beherrschenden Einflusses an einem solchen nicht börsennotierten Unternehmen oder Emittenten.

In diesem Rahmen werden u.a. in 15 ausgewählten EU-Mitgliedstaaten Umfragen und Interviews mit Marktteilnehmern wie AIFMs, Verwahrstellen, Investoren, Finanzintermediäre und Asset Manager durchgeführt, um die Erfahrungen, die in der Praxis mit der AIFMD-Anwendung gemacht wurden aufzunehmen.

Die Umfragen werden durch eine evidenzbasierte Studie ergänzt, die untersucht, inwieweit die Regeln der Richtlinie effektiv, effizient, relevant und kohärent für die Erreichung der Ziele der AIFMD sind, und welchen Mehrwert sie für die EU geliefert haben.

Anbei findet sich der Link für die Teilnahme an einer von der EU-Kommission beauftragten Studie zur Auswertung der Praxiserfahrungen mit der AIFMD. Sehr wichtig ist der Input aus der Praxis!

IFRS 9 für Asset Manager und Investment Fonds

IFRS 9 ist seit dem 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwenden. Eine Ausnahme besteht nur für bestimmte Versicherungen, die IFRS 9 zu einem späteren Zeitpunkt anwenden können. Insofern ist es unerlässlich, dass sich auch Asset Manager mit der Thematik IFRS 9 beschäftigt haben.

Die Publikation „IFRS 9 What’s new in financial instruments accounting for asset management“ beschäftigt sich mit Fragestellungen, die sich bei der Anwendung der neuen Regelungen auf Investmentfonds, Private Equity Fonds oder Immobilienfonds ergeben können. Die Fragen betreffen dabei sowohl die Bilanzierung der Investmentvermögen selbst als auch die Bilanzierung auf Ebene des Anlegers. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Anwendungsbereich des IFRS 9 sowie auf den Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von Investmentvermögen. Hinweise zur Umsetzung von Angabepflichten nach IFRS 9 finden Sie in den Illustrative IFRS Financial Statements 2017 – Investment Funds, die in einem Appendix die Angabepflichten auflisten, die ein Investmentfonds zu beachten hat, der IFRS 9 vorzeitig angewendet hat.

Sicherlich werden nicht alle sich hierbei stellenden Fragen adressiert. Der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig auf Spezialfragen der Bilanzierung von Investmentvermögen, daher lohnt der Blick auch in andere Publikationen zum Thema IFRS 9, um Antworten auf allgemeingültige Themen zu finden. Folgende weitere Publikationen können Ihnen helfen, die Anforderungen des IFRS 9 zu analysieren:

A. Klassifizierung und Bewertung:

 

D. Angabepflichten:

Weitere Informationen zu neuen Standards im Jahre 2017 erhalten Sie hier: New IFRSs for 2017

PwC Real Estate Investor Survey für den US-Markt Q3/2017

Der PwC Real Estate Investor Survey enthält Informationen zur Commercial Real Estate Industry und deckt die folgenden vier Hauptsektoren – Büroräume, Einzelhandel, Industrie und Wohnungen ab – basierend auf bzw. zusammengestellt aus Interviews und Fragebögen von über 125 teilnehmenden Investoren aus der Industrie: https://www.pwc.com/us/en/asset-management/real-estate/publications/real-estate-investor-survey-q1-2017.html

Webcast: Disclosure Initiative – Principle of Disclosures

In diesem Webcast zur Disclosure Initiative – Principle of Disclosures gibt Gary Kabureck, ein Mitglied des IASB, und weitere Mitglieder des IASB eine Einführung in das Discussion Paper Disclosure Initiative—Principles of Disclosure und diskutieren dieses.Das Discussion Paper wurde vom IASB im März 2017 veröffentlicht. Der Zeitraum für die Kommentierung endet am 2. Oktober 2017. Anbei finden Sie den Link auf das Discussion Paper. In dem Discussion Paper werden Problempunkte im Kontext der IFRS-Anforderungen für Anhangangaben thematisiert und erörtert, inwiefern neue bzw. verbesserte Prinzipien im IFRS-Regelwerk diese Probleme adressieren können. Die in dem Discussion Paper dargestellten Verbesserungsvorschläge sollen

  • eine Hilfestellung für Abschlussersteller bei der Anwendung der IFRS-Vorgaben bewirken,
  • die Effektivität der Anhangangaben für den Abschlussadressaten im Allgemeinen verbessern sowie
  • den IASB unterstützen, Verbesserungen hinsichtlich der Vorgaben für Anhangangaben im IFRS-Regelwerk umzusetzen.

Einen Snapshot, welcher einen Überblick über das Discussion Paper gibt, finden Sie unter folgendem Link.

Der Webcast umfasst im Wesentlichen die folgenden Themen:

  • den Hintergrund und Ziel des Principles of Disclosures-Projektes;
  • Fragen der Offenlegung, welche vom IASB identifiziert wurden;
  • mögliche Ansatzpunkte, um diese Fragen der Offenlegung zu lösen, wobei die vorläufigen Stellungnahmen des IASB hierbei berücksichtigt werden; und
  • die Fragen, zu welchen das IASB um Rückmeldungen bittet.

Um den Webcast anzusehen, klicken Sie bitte auf folgenden Link.

 

Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors

Die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und deren Auswirkungen auf die Bilanzierung von Investmentvermögen beim Investor führen in der Bilanzierungspraxis regelmäßig zu großem Erstaunen. Insbesondere die Frage, ob es sich bei Anteilen an Investmentvermögen bei Anwendung des IFRS 9 um Eigenkapitalinstrumente oder doch eher um Fremdkapitalinstrumente handelt, wird hoch emotional diskutiert. Dieser Frage geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors“ nach (Heft 1, Januar 2017, http://rsw.beck.de/rsw/upload/IRZ/irz_2017_01_5.pdf).

Warum ist das Thema so interessant für Asset Management Gesellschaften?

Hintergrund der Befürchtungen bzw. Diskussionen ist dabei, dass Anteile an Investmentvermögen, die der langfristigen Vermögensanlage dienen, aufgrund ihrer verpflichtenden Klassifizierung als at fair value through profit or loss zu kurzfristigen Bewertungsänderungen und damit zu einer erhöhten Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung des Investors führen könnten. Befürchtet wird auch ein negativer Effekt auf die Attraktivität von Investmentvermögen im Vergleich zur Direktanlage bzw. auf die Asset Management-Industrie insgesamt.

In dem Beitrag werden zunächst die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Anteilen an Investmentvermögen beim Investor erläutert und den Regelungen des IAS 39 gegenübergestellt. Danach werden Zweifelsfragen der Bilanzierung konsolidierungspflichtiger Investmentvermögen nach IFRS 9 behandelt.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.

 

 

IFRS 10 – Fragen und Antworten zur Anwendung des IFRS 10 im Asset Management

Die Anwendung des IFRS 10 „Konzernabschlüsse“ auf Investmentvermögen und Asset Manager ist nicht immer einfach. Die Publikation „IFRS 10 for asset managers and other related issues“ beantwortet einige der sich hierbei stellenden Fragen.

Inhaltsverzeichnis:

A. Power over the relevant activities
Defining relevant activities
Substantive or protective rights
B. Exposure to variable Returns
C. Ability to affect the Returns
Principal-agent analysis
De facto agent considerations
D. Silos                                                                                                             
E. Investment entities                                                                                     
F. Other related issues                                                                                        
Investments in associates and Joint arrangements
Subsidiaries held for sale

 

 

Illustrative IFRS Financial Statements – Investment Properties 2016

Die Illustrative IFRS Financial Statements für Investment Properties wurden veröffentlicht. Sie basieren auf den Standards und Interpretationen, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und die für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Die Illustrative IFRS Financial Statements konzentrieren sich auf die Standards, die für Immobilienunternehmen relevant sind.

Hier erhalten Sie die Publikation.

PwC Real Estate Insights (Oktober 2016)

Der elektronische Newsletter Real Estate Insights liefert Ihnen in regelmäßigen Abständen wichtige branchenaktuelle Informationen für Ihr operatives Geschäft.

Im Mittelpunkt stehen praxisrelevante Themen, die vor dem Hintergrund unserer umfassenden Expertise eingehend analysiert und kommentiert werden.

In dieser Ausgabe werden die folgenden Themen behandelt:

  • Brexit – so what?
  • Auswirkungen des Brexits auf den Schweizer Immobilienmarkt
  • Fondsbranche hat im Jahrestakt bis 2019 neue regulatorische Themen umzusetzen – KIDs für AIFs sind teilweise schon Ende 2016 fällig
  • Grunderwerbsteuerliche Belastung bei Immobilientransaktionen – Ermittlung des niedrigeren gemeinen Werts
  • Die Auswirkung zweier Aspekte des Steuerreformgesetzes 2015/2016 auf Vorsorgewohnungen
  • Gebäude auf fremden Grund und Boden: Errichtung und Rückfall. Grunderwerbsteuerliche Aspekte
  • Neue Entwicklungen in der Rechtsprechung zur deutschen Grunderwerbsteuer bei Share-Deals und Benennungsrechten
  • BFH gibt Entwarnung für Projektentwickler hinsichtlich der Bemessungsgrundlage für Grunderwerbsteuer beim Erwerb von Baugrundstücke
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