Real Estate Blog

PwC Real Estate Investor Survey 2011

Der PwC Real Estate Investor Survey ist allgemein anerkannt als eine verlässliche Quelle für Kapitalausstattung, Diskontierungszinsen, Cash Flow Annahmen und ein aktueller Maßstab für aktive Investoren jeglicher Nutzungsarten. Der quartalweise erscheinende Survey beinhaltet:

  • nationale Highlights aus dem Immobilien(investitions)Markt
  • Handelsmarktberichte für verschiedene Nutzungsarten
  • einen Überblick über die verschiedenen nationalen Teilmärkte
  • Nachrichten aus der Wirtschaft
  • Ausschüttungen- und Rendite-Vergleiche
  • Cash Flow Annahmen, am Markt beobachtete Zinssätze und sonstige bewertungsrelevante Sachverhalte und Informationen.

Mehr Informationen bzw. den gesamten Survey erhalten Sie über den folgenden link PwC Real Estate Investor Survey

Veranstaltung – Immobilieninvestitionen in Großbritannien

Die Veranstaltung bietet Ihnen einen Überblick über die gegenwärtige Entwicklung des britischen Immobilienmarktes. Daneben werden aktuelle Steuerrechtsänderungen, die steuerliche Behandlung deutscher Immobilieninvestitionen in Großbritannien sowie mögliche Gestaltungsalternativen thematisiert.

Weiter Infomation bzw. die Anmeldung erhalten Sie über den folgenden link Immobilieninvestitionen in Großbritannien

Leasing – Auch im März wieder ein Thema!

Das IASB und das FASB beraten erneut über die zukünftige Ausgestaltung der Leasing-Bilanzierung nach IFRS.

 

Gleich dreimal stand Leasing im März auf der Agenda des IASB. Themen waren dabei u.a.:

  • die Bilanzierung von Leasingverträgen mit einer Laufzeit von maximal 12 Monaten beim Leasinggeber,
  • die Abgrenzung von Leasingverhältnissen von Kauf- bzw. Verkauftransaktionen sowie die Bilanzierung von Sale and Lease Back-Transaktionen,
  • die Bilanzierung von Kaufoptionen und
  • die Bilanzierung von Verträgen, die eine Leasingvereinbarung enthalten.

Darüber hinaus wurden auch Fragen der Bewertung von Leasingverhältnissen diskutiert. Vorläufige Entscheidungen betreffen dabei u.a. die Behandlung von Zahlungen vor Beginn des Leasingvertrages, die Verwendung des Diskontierungssatzes des Leasinggebers sowie die Abbildung von direkt zurechenbaren Transaktionskosten.

Detaillierte Informationen zu den vorläufigen Entscheidungen des IASB erhalten Sie in unseren Straight away Bulletin:  

Eine Zusammenfassung des Diskussionsstandes erhalten Sie ferner auch auf der IASB-Webseite.  

 

Auch wenn das IASB mit Hochdruck an der Finalisierung des Leasing-Standards arbeitet, sieht der aktualisierte Workplan des IASB (Stand 28. März 2011) eine finale Veröffentlichung erst in der zweiten Jahreshälfte 2011 vor. Unabhängig von dem finalen Veröffentlichungsstichtag hält das IASB jedoch unverändert am Plan fest, über die Standardregelungen noch im Juni 2011 und damit in der "alten Besetzung" zu entscheiden.

Leasing – Die Diskussion geht weiter!

Das IASB und FASB haben im Februar in einem gemeinsamen Meeting weiter an der Verbesserung des Leasing-Standards gearbeitet – die Veröffentlichung bis spätestens Ende Juni 2011 fest im Blick.

In Reaktion auf einige zentrale Kritikpunkte zum veröffentlichten Standard-Entwurf hat das IASB seine bisherige Sichtweise nochmals überdacht und einige vorläufige Agenda-Entscheidungen getroffen, die die bisherigen Regelungen des Standard-Entwurfs wesentlich verändern. Das IASB reagiert damit auf die Kritik sowohl von Seiten der Bilanzierer aber auch von Seiten der Bilanzadressaten.

Analysiert man die getroffenen vorläufigen Agenda-Entscheidungen, wird schnell klar, der Weg geht in die richtige Richtung. Die Komplexität einzelner Regelungen wird reduziert, die Möglichkeiten für Strukturierungen werden reduziert und das eigentliche Ziel – alle Leasinggegenstände zurück auf die Bilanz zu bringen – wird nicht aus den Augen verloren.

Man könnte sich fragen, warum nicht gleich so?

 

Wenn Sie sich über die vorläufigen Agenda-Entscheidungen zur Definition des Begriffs "lease term", zur Bilanzierung von variablen Mietzahlungen, zur Erfassung der Ergebnisse aus Leasingverträgen nach dem sogenannten "dual lease model" oder zur Leasing-Bilanzierung des Leasinggebers informieren wollen, empfehle ich Ihnen unsere kurzen Zusammenfassungen der wichtigsten Entscheidungen:

Unter dem Titel "Leasing: better late than never?" finden Sie im PwC IFRS Blog die Gedanken unseres Kollegen John Hitchins zu den neuesten Entwicklungen.

Aktuelle Informationen zu diesem und weiteren aktuell diskutierten IFRS-Themen finden Sie in der März-Ausgabe der IFRS News.

 

Real Estate Insights – Ein Querschnitt aus aktuellen Immobilienthemen!

Die Immobilienwirtschaft muss sich neuen Herausforderungen stellen, die Anforderungen sind so hoch wie nie zuvor. Mit dem alle vier Monate erscheinenden deutschsprachigen Newsletter „Real Estate Insights“ berichtet PwC regelmäßig über Aktuelles und Wissenswertes rund um die Immobilie.

Die „Real Estate Insights“ sind aktuell, informativ und bieten einen Querschnitt aus Immobilienthemen unterschiedlicher Bereiche. Neben Informationen aus Deutschland erhalten Sie mit der Ausgabe Februar 2011 erstmalig auch Informationen über den Immobilienmarkt unserer deutschsprachigen Nachbarländer Österreich und Schweiz.

Informieren Sie sich in der Ausgabe Februar 2011 über:

  • Grunderwerbsteuerliche Konzernklausel: Gesetzesänderung und Finanzverwaltungserlass
  • Änderungen durch AIFMD / Solvency 2
  • Eine Branche im Wandel: Neuregulierung geschlossener Fonds
  • Der Schweizer Immobilienmarkt
  • Änderungen der Immobilienbesteuerung in Frankreich
  • Bewertung nachhaltiger Immobilien und Auswirkungen auf den Immobilienbestand
  • Notleidende Kredite – aktuelle Entwicklungen
  • Die Anlageverordnung – Auswirkungen auf Immobilieninvestitionen
  • Der deutsche REIT: Tücken der Bilanzierung nach IFRS

Der vollständige Newsletter steht für Sie zum Download bereit.

Möchten Sie den elektronischen Newsletter abonnieren oder sind Sie an älteren Ausgaben interessiert, dann folgen Sie diesem Link: Real Estate Insights.

Veranstaltung: Regionale Beschäftigungsentwicklung als Treiber für die Immobilienmärkte

Die zukünftige Entwicklung der lokalen Beschäftigungssituation beeinflusst die Entwicklung der regionalen Immobilienmärkte in hohem Maße.

In einem einführenden Vortrag werden Ihnen die Ergebnisse der von PwC in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsinsitut erstellten Studie zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2020 vorgestellt. Diskutieren Sie im Anschluss an den Vortrag mit hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung über die Chancen und Herausforderungen, die die zu erwartende Entwicklung an den Immobilienmärkten mit sich bringt.

Interessiert?    

Mehr Informationen zur Veranstaltung und wie man sich anmeldet, finden Sie hier: "Talk & Drinks – Deutschland 2020: Regionale Beschäftigungsentwicklung als Treiber für die Immobilienmärkte" am 17. März 2011

European Real Estate Fund Regimes: October 2010 update

Die Finanzmarktkrise hat die Auflegung neuer Immobilienfonds europaweit zum Erliegen gebracht. 

Wie die Immobilienwirtschaft auf diese Herausforderung reagiert und wie die Immobilienfonds der Zunkunft ausgestaltet sein werden, adressiert die von PwC kürzlich veröffentlichte Publikation. Verglichen werden 30 verschiedene Fondstypen.

Eine Möglichkeit zum Download der Publikation finden Sie hier: European Real Estate Fund Regimes

Die Kluft zwischen Europas Immobilienmärkten wird größer

PwC veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Urban Land Institute Germany jährlich die Studie „Emerging Trends“, in der aktuelle Entwicklungen auf den Immobilienmärkten in Europa beleuchtet werden. Die Studie gibt einen hervorragenden Einblick, was die internationalen Investoren bewegt und wie die europäischen Märkte von Experten eingeschätzt werden.

Auch 2011 ist eine vollständige Erholung zurück zur alten Stärke für den europäischen Immobilienmarkt nicht zu erkennen, obgleich eine Besserung gegenüber dem Jahr 2010 deutlich ersichtlich ist. Die 600 befragten europäischen Immobilienexperten bewerten die europaweiten Renditechancen von Immobilieninvestitionen (bestehende Portfolios und Zukäufe) mit der Durchschnittsnote 5,09 auf einer Skala von neun („hervorragend“) bis eins („katastrophal“). Damit fällt die Einschätzung der Ertragsperspektiven leicht positiv aus. Im Jahr 2010 lag der Durchschnittswert mit 4,74 Punkten niedriger.

Die risikoaverse Haltung der Kapitalgeber wird weiterhin dazu führen, dass Top-Standorte mit einer robusten Nachfrage in der Investorengunst bevorzugt werden. Dagegen rutschen insbesondere die Städte in den südeuropäischen Ländern und in Irland ab; so finden sich Dublin und Athen in diesem Jahr auf den letzten Plätzen des Rankings wieder.

Equity Investoren werden im kommenden Jahr verstärkt am Markt präsent sein, da eine Beimischung von Real Estate Investments ein wichtiger Baustein jedes gut ausbalancierten Portfolios ist. Diese Gegenbewegung zum Rückzug der Investoren in den letzten Jahren wird nach Einschätzung der Experten einhergehen mit hohen Anforderungen der Investoren an Auswahl und Qualität der Objekte.

Die Studie können Sie unter dem folgenden Link abrufen: www.pwc.de/real-estate-trends-2011.

Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie Emerging Trends 2011 finden Sie hier.

Der Einfluss der Finanzmärkte auf die Bewertung von Immobilienportfolios

Die Bewertung von Immobilienportfolios für unterschiedliche Anlässe und Adressaten und damit für unterschiedliche Zwecke erfordert eine dezidierte Wahl des geeigneten Bewertungsverfahrens. Zudem entfaltet der Kapitalmarkt zunehmend Einfluss auf den Wert von Immobilienportfolien. Der vorliegende Beitrag analysiert die verschiedenen Bewertungsverfahren und setzt sich mit den Einflüssen des Kapitalmarktes auf die Bewertung auseinander.

Bewertungsanlässe

Ein konkreter Anlass für die Bewertung – sowohl aus Verkäufer- als auch aus Käufersicht – kann die beabsichtigte Transaktion eines Portfolios sein. Kreditinstitute wiederum benötigen zur adäquaten Risikoeinschätzung Informationen über den Wert des Portfolios, womit eine Bewertung aufgrund der geplanten Finanzierungen verbunden ist. Daneben erfordern Verbriefungen, die Bilanzierungspflicht nach HGB oder IFRS sowie die kaufmännische Steuerung des Portfolios Informationen über den Wert der Immobilien respektive des Portfolios.

Grundsätzlich nehmen Detaillierungsgrad und Qualität, aber auch die Kosten der Bewertung vom pauschalierten Verfahren über das strukturierte Verfahren zur Einzelbewertung hin zu. Die Wahl des Verfahrens ist eine Entscheidung, die nur im Einzelfall getroffen werden kann, und hängt vom Zweck der Bewertung und der Art des Portfolios ab.

Strukturierung der Immobiliendaten

In der Bewertung von Immobilienportfolien sieht sich der Sachverständige regelmäßig mit der Notwendigkeit der Analyse von großen Datenbeständen konfrontiert. Die Erfassung der hier notwendigen Bewertungsinformationen geht mit einer Strukturierung des Portfolios und einer Kategorisierung der enthaltenen Objekte einher. Als Strukturierungsmerkmale können Eigenschaften wie Nutzungsart, Makro- und Mikrolage oder Objekttyp dienen. Die Art der Strukturierung ist abhängig vom jeweiligen Portfolio, dem Bewertungsziel und dem verwendeten Bewertungsverfahren.

Besonderheit: Portfoliobewertung

Hervorzuheben ist, dass der Begriff Portfoliobewertung eine Interpretation des Bewertungsgegenstands zulässt. Es ist daher zu definieren, ob der Wert des Portfolios (als ein Bewertungsobjekt) inklusive der damit verbundenen Verbundeffekte und Paketzu- oder -abschläge oder die Summe der Einzelwerte innerhalb eines Portfolios zu ermitteln ist.

Zwischen den aggregierten Einzelwerten und dem Portfoliowert besteht dabei nur zufällig Wertidentität. Während die Werte einzelner Immobilien im Wesentlichen durch den regionalen Markt beeinflusst werden, entfalten Anlagedruck der Investoren in Niedrigzinsphasen, subjektive Preisvorstellungen des Käufers, Synergieerwartungen, Hoffnung auf zukünftig steigende Immobilienwerte und Ähnliches Einfluss auf den Wert von Immobilienportfolien. Die sich von der Finanzierung der Einzelimmobilien unterscheidenden Finanzierungsmöglichkeiten von Portfolios werden ebenfalls als wertbeeinflussend erkannt. Insbesondere hohe Fremdkapitalfinanzierungsmöglichkeiten können durch den Leverage-Effekt Ertragsperspektiven für bestimmte Investorengruppen generieren. Am Finanzmarkt gehandelte Portfolien reagieren aus den genannten Gründen möglicherweise volatiler auf wirtschaftliche Veränderungen, so dass Kapitalmarktbewegungen zu Wertänderungen führen, die nicht auf einer unmittelbaren Änderung des zu Grunde liegenden (Einzel-)Immobilienwertes basieren.

Die Zuverlässigkeit der Portfoliobewertung resultiert letztlich immer aus der Erfahrung des Sachverständigen und der professionellen Einschätzung des Marktes.

Analyse verschiedener Bewertungsverfahren

Dr. Helmut Trappmann und Dr. Daniel Ranker stellen in ihrem Fachartikel „Einfluss der Finanzmärkte: Bewertung von Immobilienportfolios“, erschienen in der Fachzeitschrift Grundstücksmarkt und Grundstückswert (GuG) Nr. 2008 (S. 65-75), verschiedene Bewertungsverfahren und deren Anwendungsbereiche vor und analysieren sie. Die Autoren gehen auf pauschalierte Verfahren, stichprobenbasierte, strukturierte Verfahren, strukturierte Verfahren mit Bewertung auf Einzelbasis und schließlich auf die (klassische) Einzelbewertung ein.

Der Beitrag kann hier in voller Länge heruntergeladen werden Download.

Veranstaltung: Immobilienwirtschaftliche Analyse bei Finanzierungen

Das für Fach- und Führungskräfte der Bereiche Immobilienfinanzierung, Beteiligung, Work-out, Controlling, Immobilienbewertung, Interne Revision, Grundsatzfragen konzipierte Seminar befasst sich u.a. mit der immobilienwirtschaftlichen Analyse im Rahmen von Finanzierungen, Immobilienbeteiligungen und Rettungserwerben, mit Fragen der Risikoeinschätzung bei Immobilienengagements und mit der risikoorientierten Betrachtung von Immobiliensicherheiten unter Beachtung von Frühwarnindikatoren im Immobiliengeschäft.

Die Seminarinhalte werden dabei an praxisorientierten Beispielen erläutert.

Interessiert?    Mehr erfahren sie hier: Immobilienwirtschaftlich Analyse bei Finanzierungen

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