AIFMD – Neue Herausforderungen im Asset Management

Nach nunmehr fast anderthalb Jahren Debatten, Lobbying und politischen Diskussionen hat das Europaparlament am 11. November 2010 die abgestimmte Richtlinie zur Regulierung von Managern alternativer Investmentfonds („AIFMD“) mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Bestimmungen der AIFMD müssen nun bis zum Jahresbeginn 2013 in das nationale Recht umgesetzt werden. Dann muss auch die neue Zulassung beantragt werden. Zur Umsetzung verbleiben gerade einmal zwei Jahre – das ist nicht viel für umwälzende Neuerungen.

Die Konsequenzen der AIFMD werden letztlich im Detail von der nationalen Umsetzung und von der weiteren Konkretisierung durch eine Vielzahl so genannter „delegierter Rechtsakte“ abhängen, die von der Kommission und der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA als „Level 2 Maßnahmen“ zu erlassen sind.

Durch die Verabschiedung der Richtlinie rückt die Harmonisierung des Marktes der Alternativen Assets nunmehr ein ganzes Stück näher. Die AIFMD wird die Marktteilnehmer aufgrund einmaliger und höherer laufender Kosten dazu zwingen, ihr Geschäftsmodell und die Businessplanung zu überprüfen. Aus deutscher Sicht sind davon zunächst die Manager sämtlicher Spezialfonds und (offener und geschlossener) Immobilienfonds betroffen. Daneben werden insbesondere auch die Manager von Hedgefonds, Private Equity Fonds, Rohstoff-Fonds, Infrastrukturfonds und andere geschlossenen Fonds von der neuen Regulierung erfasst.

Weiterführende Informationen:

Aktuelle Kommentare und Analysen aus dem globalen PwC-Netzwerk rund ums Thema finden Sie in den AIFMD News Edition 7 im internationalen Web-Angebot von PwC und unter AIFMD – Neue Herausforderungen im Asset Management.

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