Schlagwort: Asset Management

Bleiben Sie auf dem Laufenden - der Asset Management RSS-Feed

Covid-19 Accounting implications – Asset and Wealth Management im Focus

Die Covid-19 Pandemie hinterlässt immer mehr ihre Spuren. Höhere Volatilität an den Märkten ist dabei nur ein Thema, welches die Asset and Wealth Management-Industrie derzeit bewegt:

FĂĽr die Asset and Wealth Management-Industrie ergeben sich im Hinblick auf die Bilanzierung nicht nur Auswirkungen auf die eigenen Jahresberichte (ESMA sets out supervisory expectations on publication of investment funds periodic reports), sondern ganz besonders auch im Hinblick auf die Analyse der Jahresberichte und Halbjahresberichte ihrer aktuellen und potentiellen Investments.

Ganz besonders im Fokus dabei die Frage, bestehen Zweifel am Fortbestand des Unternehmens. Über Ereignisse, die auf den Fortbestand des Unternehmens einen negativen Einfluss haben können, können die Angabepflichten zu subsequent events Auskunft geben:

Nicht weniger wichtig ist es aber auch, zu verstehen, welche Bilanzierungsfragen (Accounting implications of coronavirus: PwC In brief INT2020-04; Accounting implications of the effects of coronavirus: PwC In depth INT2020-02) sich in den verschiedenen Industriezweigen stellen und wie diese beantwortet werden:

 

Covid-19 – IFRS Accounting Implications – Things to consider in Real Estate and Alternatives

The COVID-19 outbreak has developed rapidly in 2020, with a significant number of infections. Measures taken to contain the virus have affected economic activity, which in turn has implications for financial reporting of real estate funds, alternative investment funds and asset managers.

The implications are broad and may include the accounting for non-financial assets, financial instruments, lease agreements, revenue recognition and last but not least the going concern premises.

The following publications – written with a general background – may help to assess the impact also for real estate and alternative funds and managers:

 

 

Even though the publication „In the Spotlight – A banking industry focus on IFRS 9 expected credit losses“ has been written with the banking industry in view, the issues raised nevertheless may also be applicable to real estate or alternative investment funds:

COVID 19 Top 5 IFRS Accounting Issues for Banks

 

To stay informed: What’s coming up – Breaking issues (including COVID-19)

Ergebnisse des 23. PwC Global CEO Survey in Davos präsentiert

Wie bereits in den Vorjahren wurde auch in diesem Jahr wieder auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos der Global CEO Survey vorgestellt. An der größten Studie von PwC beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder weltweit über 1.500 Firmenlenker aus 83 Ländern. Den 23. Global CEO Survey zum Download und eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus deutscher Sicht finden Sie hier:

  • 68 % der deutschen CEOs rechnen mit einem RĂĽckgang des Wirtschaftswachstums.
  • 81 % der deutschen CEOs bereiten Handelskonflikte und Cyber-Attacken Sorgen.
  • 59 % der deutschen CEOs: unternehmenseigene Digital Upskilling-Programme nur mäßig effektiv.
  • 41 % der deutschen CEOs: Internet wird zunehmend als Plattform gesehen werden, die Menschen spaltet.

Ob sich die Ergebnisse für Deutschland mit denen anderer Länder decken oder ob die Asset Manager einen anderen Blick auf die Welt haben, als die Vertreter anderer Industriezweige können, Sie hier erfahren: Global CEO Survey Homepage.

Zu Ergebnissen frĂĽherer Jahre gelangen Sie hier.

Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt fĂĽr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ende September das Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken zur Konsultation gestellt. Die Konsultationsfrist zur Konsultation 16/2019 endet am 3. November 2019. Die BaFin möchte mit diesem Merkblatt den Unternehmen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, sich dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken zu nähern. Die BaFin sieht in dem Merkblatt ein Kompendium von Good-Practices, das „unter BerĂĽcksichtigung des Proportionalitätsprinzips in den beaufsichtigten Unternehmen Anwendung finden soll.“ Sie weist explizit darauf hin, dass verbindliche gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Vorgaben durch das Merkblatt nicht abgeschwächt oder erweitert werden sollen. Das Merkblatt greift auch den Entwicklungen auf europäischer Ebene nicht vor.

Wer jetzt aber denkt, dass es sich hierbei lediglich um ein „nice to have“ handelt, wird ĂĽberrascht sein. Nicht nur, dass die von der BaFin gestellten Fragen und Beispiele eine hohe Berechtigung haben, so fĂĽhrt die Tatsache, dass die Bafin davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen und gesonderten Risiken darstellen, sondern integraler Bestandteil der bestehenden Risiken sind, dazu, dass sich die Unternehmen mit den Nachhaltigkeitsrisiken bereits heute auseinandersetzen mĂĽssen.

Die BaFin erwartet, dass die Unternehmen eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Risiken sicherstellen und dies in angemessener Weise dokumentieren.

Das Merkblatt richtet sich an alle beaufsichtigten Sektoren der Finanzwirtschaft und betrifft neben Kreditinstituten und Versicherungen insbesondere auch die Kapitalverwaltungsgesellschaften und wird damit auch Auswirkungen auf die Risikoberichterstattung in den von der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten Investmentvermögen haben (Lagebericht/Tätigkeitsbericht).

FĂĽr die Investmentbranche ist insofern wichtig, sich mit dem Merkblatt auseinander zu setzen – sei es, um noch im Konsultationsprozess Einfluss auf die Aussagen im Merkblatt auszuĂĽben – sei es, um sich auf mit dem eigenen Risikomanagement auseinander zu setzen.

Weitere Informationen und Meinungen der BaFin, die Sie interessieren könnte:

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit

 

Webcast: LIBOR’s End: An opportunity for asset management emerges

Am 27. Juni 2019 (15.00 Uhr deutscher Zeit) findet ein Webcast statt, der sich mit den Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen rund um das IBOR-Projekt beschäftigt. Der Call findet in englischer Sprache statt. Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Inhalte des Calls:

„PwC’s AWM practice will be hosting a webcast on Thursday, June 27th at 9:00 am (ET / 2:00pm GMT) on what the end of LIBOR means for asset managers worldwide.

Presented by members of PwC’s Global AWM LIBOR team, this webcast will provide an update on the current state of reference rate reform and what it means for asset managers in the Asia Pacific, Europe, the UK and US. We will cover:

  • Updates on the market & currency by territory
  • View from sell-side and buy-side
  • The impact of the transition from LIBOR on the asset management industry including:
    • asset owners, third party service providers, fund structures, investment strategies valuation, risk and operations considerations operations
    • investment product impact updates

Who should attend? Asset manager executives and others who oversee divisions, business units and teams in portfolio management, finance, investment operations, investor relations, legal and compliance, and fund reporting as well as those who provide service to the asset management industry and may be impacted by the change from LIBOR.“

REGISTER HERE

Once you have registered, you will receive a confirmation notice with complete webcast access instructions.

Veröffentlichungshinweis: Investmentvermögen registrierungspflichtiger Kapitalverwaltungsgesellschaften

In Heft 11 der WPg (Erscheinungsdatum 1.6.2019) ist der erste Teil des Artikels „Investmentvermögen registrierungspflichtiger Kapitalverwaltungsgesellschaften“ erschienen. Teil I des Beitrags beschäftigt sich mit den „Zweifelsfragen der Rechnungslegung, Bewertung und PrĂĽfung bei Registrierung nach § 2 Abs. 5 KAGB“ (ab S. 622). In einem Folgebeitrag, der voraussichtlich in Heft 12 der WPg erscheinen wird, liegt der Schwerpunkt dann auf den „Zweifelsfragen der Rechnungslegung, Bewertung und PrĂĽfung bei Anwendung der Ausnahmevorschriften des § 2 Abs. 4 KAGB“.

Die Ausnahmeregelungen des KAGB sollen kleine Kapitalverwaltungsgesellschaften von der vollständigen Anwendung investmentrechtlicher Rechnungslegungs-, Bewertungs- und PrĂĽfungsvorschriften – soweit dies unter BerĂĽcksichtigung der europarechtlichen Regelungen möglich ist – befreien. Aufgrund der hierbei jedoch zur Anwendung kommenden komplexen Verweisregelungen ergeben sich jedoch unterschiedliche Anwendungsumfänge des KAGB. Die grundsätzliche Ausnahme wird insbesondere im Hinblick auf die investmentrechtliche Rechnungslegung und Bewertung durch verschiedene Einzelregelungen durchbrochen, so dass es auch bei bestehender Registrierungspflicht zur Anwendung investmentrechtlicher Rechnungslegung kommt. Beispielhaft seien an dieser Stelle genannt:

  • Publikums-Investmentvermögen einer nach § 2 Abs. 5 KAGB registrierten KVG;
  • Spezial-Investmentvermögen einer nach § 2 Abs. 4 KAGB registrierten KVG, sofern fĂĽr Rechnung des Investmentvermögens Gelddarlehen begeben werden (thematisch in Teil II des Beitrags behandelt);
  • Spezial-Investmentvermögen einer nach § 2 Abs. 4 KAGB registrierten KVG, sofern diese als Investmentkommanditgesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft firmiert (thematisch in Teil II des Beitrags behandelt).

Der Beitrag diskutiert in Teil I darüber hinaus auch Zweifelsfragen bei der Berechnung der Schwellenwerte und die Folge der Überschreitung der Schwellenwerte im Geschäftsjahr.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Betrag an dieser Stelle leider nicht zur Verfügung stellen.

Zu WPg online geht es hier.

 

Ein frĂĽherer Beitrag dieses Blogs zum Thema findet sich hier.

 

Publikationshinweis: Asset und Wealth Management im Blickpunkt – Aktuelle Entwicklungen der kollektiven Vermögensverwaltung im Jahr 2018

Auslegungsschreiben und Verlautbarungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sind ebenso von Relevanz für das Asset und Wealth Management wie die aktuellen Entwicklungen auf EU-Ebene. Der folgende Beitrag stellt ausgewählte aufsichtsrechtliche und prüfungsrelevante Themen des Jahres 2018 mit Auswirkungen auf Kapitalverwaltungsgesellschaften und alternative Investmentvermögen (AIF) komprimiert dar. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der am 09.04.2018 von der BaFin veröffentlichten Auslegungsentscheidung zur Erwerbbarkeit eines AIF als Immobilien-Gesellschaft für Immobilien-Sondervermögen nach §§ 230ff. KAGB und offene Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen nach § 284 KAGB. Weitere Themen im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die Verlautbarungen zu Geldmarktfonds, zu Muster-Kostenbausteinen, zu den Millionenkreditmeldungen nach § 14 KWG, zum Beschwerdemanagement sowie die Änderungen der KAVerOV und der Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und weitere Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten (MaComp).

Der Artikel ist erschienen in der WPg Heft 09/2019.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel hier nicht zur Verfügung stellen.

Die Autorinnen:

WP/StB Anita Dietrich, PwC GmbH WPG, Frankfurt am Main

WP/StB Annette Malsch, PwC GmbH WPG, Frankfurt am Main

/* */