Schlagwort: Fair Value Measurement

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IFRS 13 European Real Estate Survey – 2018

Die aktualisierte Fassung des IFRS 13 European real estate survey wurde veröffentlicht. Das Update 2018 widmet sich der Weiterentwicklung der Angabepflichten zu IFRS 13 und vergleicht diese mit den Ergebnissen des Jahres 2016. Grundlage für den Survey bildeten die veröffentlichten IFRS-Abschlüsse von 50 Unternehmen aus den UK, Deutschland, Frankreich, Schweden, Holland, Belgien, Italien, Norwegen und der Schweiz.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Qualität der Angaben zu IFRS 13 bei Immobilienunternehmen stetig weiterentwickelt hat. Die Anzahl der dargestellten nicht beobachtbaren Inputfaktoren hat sich weiter erhöht und auch die Zahl der Sensitivitätstests entwickelt sich weiter positiv.

Zu den Auswertungen der Jahre 2014 und 2016 geht es hier.

Neu – einmalig – informativ: Ein neuer Guide zur Bilanzierung von Immobilien nach IFRS

Der interaktive Guide „Applying IFRS for the real estate industry“ fasst erstmals Fragen und Antworten der Real Estate Industrie zu den unterschiedlichsten Themen zusammen. Der Fokus liegt auf Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich auf die Errichtung und Vermietung bzw. langfristige Nutzung von Immobilien konzentriert.

Auf knapp 100 Seiten beantwortet der Guide erstmalig typische Fragestellungen rund um die Immobilienbilanzierung nach IFRS. Die Antworten basieren auf den praktischen Erfahrungen von unseren weltweiten IFRS-Real Estate Experten.

Zum Download klicken Sie auf den Link zur Publikation und öffnen sie diesen in einen neuen Tab.

 

IFRS 13 Survey für Immobilienunternehmen – Update 2016

Mit der Einführung des IFRS 13 in 2013 wurden die Angabepflichten insb. zu quantitativen und qualitativen Informationen über getroffene Annahmen und Methoden bei der Fair Value Ermittlung ausgeweitet. In 2014 hat PwC bereits einen Survey veröffentlicht, in dem ausgewertet wurde, wie eine Stichprobe von verschiedenen Immobilienunternehmen in Europa mit diesen neuen Angabepflichten für Investment Properties – insb. in Bezug auf quantitative Angaben zu wesentlichen nicht beobachtbaren Inputparametern und Sensitivitätsanalysen – umgegangen ist.

Jetzt in 2016 wurde der Survey erneut durchgeführt, um beurteilen zu können, wie sich die Angaben im Lauf der letzten zwei Jahre entwickelt haben. Dabei wurde eine Stichprobe von insgesamt 42 gelisteten Immobilienunternehmen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Niederlanden, Schweden, Belgien und Italien zugrunde gelegt.

Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack zu geben – z.B. konnte in Bezug auf die Anzahl der angegebenen Inputs eine relativ große Spanne (1 bis 9 Parameter) identifiziert werden, wobei jedoch die meisten Unternehmen 2 Parameter (Zins (yield) und Ergebnis (income)) angegeben haben. Dieses Ergebnis deckt sich z.B. mit dem Ergebnis des Surveys aus 2014. In Bezug auf die Darstellung quantitativer Angaben zu Sensitivitäten konnte festgestellt werden, dass 67 % der untersuchten Unternehmen diese Angaben in den Abschluss aufgenommen haben. Dies ist ein leichter Anstieg im Vergleich zu den Ergebnissen des 2014er Surveys (62 %).

Wenn Sie neugierig geworden sind, dann finden Sie den vollständigen Survey aus 2016 hier.

ESMA hat IFRS 13-Angaben im Visier

Die ESMA hat kürzlich ihre Prüfungsschwerpunkte 2015 veröffentlicht. Für die Asset Management Industrie ist der Schwerpunkt „Fair value Bewertung und dazugehörigen Angaben (IFRS 13)“ von großer Bedeutung, da die ESMA insbesondere in Bezug auf die nicht-finanziellen Vermögenswerte ein wesentliches Verbesserungspotential sieht.

Schwerpunkte, die von der ESMA veröffentlicht werden, gelten EU-weit und damit auch für die DPR in Deutschland. Die DPR wird diese um eigene nationale Schwerpunkte erweitern. Die Veröffentlichung der DPR-Schwerpunkte wird bis Ende November erwartet.

Das vollständige Dokument der ESMA zu ihren Prüfungsschwerpunkten finden Sie hier.

Publikation zu IFRS 7 und IFRS 13 für die Asset Management Branche

Diese Ausgabe der In Depth (ehemals: Practical Guide) widmet sich den Anhangangaben des IFRS 7 und IFRS 13 für Investmentfonds, Private Equity Fonds, Immobilienfonds und Investment Manager, die in Finanzinstrumente investieren.

Die Publikation enthält Fragen und Antworten zu einer Vielzahl von Angabepflichten und will dadurch Hilfestellung geben, wie diese Angaben in der Praxis umgesetzt werden können. Sie können die Publikation hier herunterladen.

Veröffentlichung: Real Estate Insights – November 2013

Die aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – November 2013 enthält folgende Themenschwerpunkte:

  • Auswirkungen von IFRS 13 in den Halbjahresberichten 2013
  • Corporate Real Estate Management – Mit individuellen Lösungen zum Unternehmenserfolg (hierzu auch weiterführend: Individuelle Lösungen sind gefragt – Trends im internationalen Corporate Real Estate Management)
  • Immobilienfinanzierung: Quo vadis?
  • Entwicklungen und Trends des Wiener Hotelmarkts
  • Immobilientransaktionen: Abzug von Aufwendungen beim Grundstückgewinn
  • Auslagerung von Aufgaben einer KVG als Alternative zur Volllizenz für spezialisierte Assetmanager
  • Grunderwerbsteuer: Deutsche Regeln werden noch komplexer
  • Neue Rechnungslegungsvorschriften nach KAGB für geschlossene Immobilienfonds
  • Neue Regelungen des KAGB – aber noch keine neue Investmentbesteuerung

ESMA veröffentlich Enforcement Plan für 2013

Am 11. November 2013 hat die European Securities and Markets Authority (ESMA) ihre Prioritäten für 2013 veröffentlicht. Ziel der Enforcement Initiative der ESMA ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die von in der EU ansässigen kapitalmarktorientierten Unternehmen veröffentlichten IFRS Financial Statements eine konsistente Anwendung der IFRS gewährleisten. Die European Common Enforcement Priorities (Priorities) für 2013 sehen folgende Schwerpunkte vor:

  • Impairment nicht finanzieller Vermögenswerte (IAS 36)
  • Bewertung und Angabepflichten von Altersvorsorgeplänen (IAS 19)
  • Fair value Bewertung und Angabepflichten (IFRS 13)
  • Angaben zu wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Schätzungen und Schätzungsänderungen (IAS 8)
  • Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Angaben zu den mit den Finanzinstrumenten verbundenen Risiken (IAS 39/IFRS 13/IFRS 7)

Mehr hierzu finden sie in dem Public Statement.

Ähnliche Schwerpunkte hat auch die DPR für ihren Review 2014 gesetzt.

Für nach IFRS bilanzierende kapitalmarktorientierte Immobilienunternehmen sind insbesondere die Themen Impairment nicht finanzieller Vermögenswerte, Fair value Bewertung und Angabepflichten sowie Schätzungen und Schätzungsänderungen interessant.

In diesem Zusammenhang auch interessant: ESMA – Financial institutions must improve financial statement disclosures.

Fair Value Measurement: IDW veröffentlicht Verlautbarungsentwurf zu IFRS 13

Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat am 13. März 2013 ERS HFA 47 „Einzelfragen zur Ermittlung des Fair Value nach IFRS 13“ veröffentlicht.Der Entwurf einer Stellungnahme befasst sich mit Zweifelsfragen bei der Auslegung von IFRS 13 „Fair Value Measurement“ und liefert ergänzende Hinweise für dessen Anwendung.

IFRS 13 regelt die Fair-Value-Ermittlung erstmals standardübergreifend. Er enthält neben einer einheitlichen Fair-Value-Definition und einheitlichen Bewertungsvorschriften und Angaben auch weiterführende Anwendungsleitlinien.

Der nun vom IDW publizierte Verlautbarungsentwurf widmet sich unter anderem der Bestimmung des Hauptmarkts bzw. vorteilhaftesten Markts, der Auswahl geeigneter Bewertungsverfahren, der Anwendung des neu eingeführten Konzepts des highest and best use sowie der Kategorisierung von Bewertungsobjekten entsprechend der neu konzipierten Fair-Value-Hierarchie.

Obgleich die Stellungnahme mit einem gesonderten Abschnitt einen Schwerpunkt auf Besonderheiten bei der Fair-Value-Ermittlung von Derivaten legt, liefert sie auch wesentliche Hinweise für die Bewertung nicht-finanzieller Vermögenswerte und damit von Immobilienvermögen.

IFRS 13 ist für Berichtsperioden ab dem 1. Januar 2013 anzuwenden. Das EU-Endorsement erfolgte im Dezember 2012.

Der neue Fair Value Measurement Standard ist veröffentlicht – Was ändert sich für die Real Estate Industry?

Das IASB hat mit IFRS 13 einen neuen Standard zur Fair Value Bewertung veröffentlicht. Der neue Standard definiert den Fair Value erstmals übergreifend und schafft so ein einheitliches Framework zur Fair Value Bewertung. Gleichzeitig werden neue Anforderungen an die erläuternden Angaben im Anhang geschaffen, insbesondere wenn die Bewertung nicht auf am Markt beobachtbaren Daten beruht. Mit dem neuen Standard einher geht eine deutliche Angleichung der Regelungen zur Fair Value Ermittlung zwischen den großen internationalen Rechnungslegungsnormen IFRS und US-GAAP.
IFRS 13 hat allein mehr als 100 Seiten Text, zählt man noch die Erläuterungen dazu, so kommt man schnell auf mehrere hundert Seiten. Dabei trifft nur ein Teil des Standards die Immobilienbewertung direkt, andere Teile befassen sich mit Fragen der Bewertung von Verbindlichkeiten oder anderen Finanzinstrumenten. In jedem Falle umfassend gilt die neue Fair Value Definition, die sich in IFRS 13.9 findet und die – nach einem Endorsement – ab 2013 gelten soll: IFRS 13 "defines fair value as the price that would be received to sell an asset or transfer a liability in an orderly transaction between market participants at the measurement date".
Neben dieser neuen Definition des Fair Value wird man sich auch daran gewöhnen müssen, dass alle Bewertungsverfahren (Vergleichswert, Ertragswert und Sachwert) – sofern im Einzelfall geeignet – einzeln oder auch anteilig Anwendung finden können. Statt einer an Bewertungsverfahren ausgerichteten Hierarchie definiert der neue Fair Value Measurement Standard eine Hierarchie, die an der Beobachtbarkeit der Bewertungsinformationen am Markt ausgerichtet ist. Vom Standard wird grundsätzlich eingefordert, dass so weit wie möglich am Markt beobachtbare Informationen Verwendung finden müssen. Nach einer ersten Analyse ist nicht auszuschließen, dass viele Anwender ihre Immobilienportfolios derzeit in der dritten Stufe der Hierarchie bewerten, sofern nicht am Markt beobachtbare Daten in der Bewertung Verwendung finden. In diesem Fall muss von einer ganz erheblichen Ausweitung der Anhangangaben ausgegangen werden. Hierauf werde ich in einem der nächsten Beiträge näher eingehen.
Der Standard verwendet außerdem neue Begriffe und postuliert neue Bewertungsannahmen bzw. beschreibt den Kontext der Bewertung, deren Wirkung sich erst durch eine tiefere Analyse klären werden, bspw. ob sich die Anwendung des highest and best use oder des most advantegeous market auf die Bewertung auswirkt oder wie die Beurteilung des Fair Value im Zusammenspiel mehrerer Assets in der Praxis zu verstehen ist.
Ob (und wenn ja, welche) über den Einzelfall hinausgehenden Neuerungen für die Bewertungspraxis aus dem neuen Fair Value Measurement Standard resultieren, werde ich in diesem Block in den nächsten Wochen diskutieren.

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