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Emerging Trends in Real Estate® – USA and Canada 2015

36 Jahre erscheint nun schon der Emerging Trends in Real Estate® Report für die Region USA und Canada. Der Survey entstand auch in diesem Jahr wieder als Co-Produktion mit dem Urban Land Institute. Die Ergebnisse des Reports lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Improving Fundamentals and Robust Investor Appetite Fuels Sustained Performance of U.S. Commercial Real Estate Industry.

Der Report steht zum Download bereit: Emerging Trends in Real Estate® USA und Canada 2015

Eine Analyse des Reports für die USA erhalten Sie hier. Sowie für Canada hier.

 

Webcast – US Commercial Real Estate: Insights and Outlooks

Der Webcast findet am 19. September 2014 um 12.30-14.00 (Eastern Time, 18.30-20.00 deutscher Zeit) statt. Der Webcast behandelt die folgenden Themen:

  • PwC Real Estate Investor Survey – Third quarter 2014 results
  • Findings from the PwC Real Estate Barometer and CRE Supply Acquisition Trends
  • Trends relating to US Student Housing and Medical Office Space investing

Hier geht es zur Anmeldung.

 

Nachhaltigkeit der Megatrend auch 2014

Green Buildings und die Megatrends 2014 ist nur ein Thema des Real Estate Sustainability Newsletters von PwC Luxembourg. Auch die aktuelle Ausgabe aus dem July 2014 enthält wieder einige interessante Artikel rund um das Thema Green Building.

Frühere Ausgaben erhalten Sie hier: Real Estate Sustainability Newsletters

 

Auch dies könnte Sie interessieren:

Was ist die „Nutzungsausfallentgeltquote“?

Der Anhang einer geschlossenen Investmentkommanditgesellschaft oder einer Investmentaktiengesellschaft mit fixem Kapital nach KAGB ist um eine sogenannte Vermögensübersicht zu ergänzen. In diese Vermögensübersicht sind mindestens die Angaben aufzunehmen, die in § 25 Abs. 5 KARBV aufgezählt werden. Zu dumm nur, wenn dort Angaben gefordert werden, die man begrifflich nicht zuordnen kann. Ein solcher Begriff ist die „Nutzungsausfallentgeltquote„, die als Mindestangabe in Bezug auf Immobilienanlagen gefordert wird (§ 25 Abs. 5 Nr. 1f KARBV). Die Eingabe in die Internet-Suchmaschinen offenbart, dass es sich bei dem Begriff um eine Wortschöpfung der KARBV handelt.

Was also tun?

Die Lösung mutet zunächst recht einfach an, denn ein Blick in die Liste der Angabepflichten für Container oder Fahrzeuge, die im Rahmen der Elektromobilität genutzt werden, offenbart, dass es sich wohl eher um die „Nutzungsentgeltausfallquote handeln soll.

Der Begriff der Nutzungsentgeltausfallquote ist nicht neu, sondern wurde bereits in § 79 Abs. 1 InvG eingeführt und in § 247 Abs. 1 KAGB für offene Immobilien-Sondervermögen übernommen.

Was aber ist die Nutzungsentgeltausfallquote? Wo liegt der Unterschied zur Leerstandsquote?

Wird die Leerstandsquote als Prozentsatz der Jahresbruttosollmiete angegeben (sog. BVI-Methode), ist die Angabe mit der Nutzungsentgeltausfallquote identisch. Insofern forderte der BVI bereits in seiner Stellungnahme vom  28. Juni 2007 im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum Gesetz zur Änderung des Investmentgesetz und zur Anpassung anderer Vorschriften, dass eine gesonderte Aufzählung des Begriffs „Nutzungsentgeltausfallquote“ neben der Leerstandsquote nicht erfolgen sollte. Diesem Vorschlag wurde aber bereits damals nicht gefolgt und so endete die Angabepflicht im InvG und wurde konsequent auch ins KAGB und in die KARBV übernommen.

Die Bilanzierungspraxis wird sich, wie bisher, zu helfen wissen.

Leerstandsquote nach BVI-Methode (Nutzungsentgeltausfallquote):

Die Angaben erfolgen in Prozent der Jahresbruttosollmiete.

Leasing – Ein Schritt vor und zwei Schritte zurück

In ihrem gemeinsamen Meeting am 18. und 19. März 2014  haben FASB und IASB erneut über die Zukunft der Leasingbilanzierung diskutiert und einige vorläufige Agendaentscheidungen getroffen. Diskutiert wurden insbesondere folgende Themen:

  • Bilanzierung des Leasingnehmers
  • Bilanzierung von Leasingverträgen mit kurzer Laufzeit
  • Bilanzierung des Leasinggebers
  • Laufzeit des Leasingvertrages
  • Bilanzierung von sog. Small-Ticket-Leases

Die aktuellen Entscheidungen des FASB und IASB hinsichtlich der Leasingnehmer-Bilanzierung kann man überschreiben mit „Wir stimmen überein, dass wir nicht übereinstimmen“. Während das FASB weiterhin einen dualen Ansatz verfolgt und die Leasingbilanzierung an dem wirtschaftlichen Charakter des Leasingvertrages orientiert, hat sich das IASB vorläufig für einen einheitlichen Ansatz entschieden.

Hinter dem dualen Ansatz des FASB steht weiterhin eine Bilanzierung nach Typ A (anzuwenden i.d.R. für bisherige Finanzierungs-Leasingverträge) und Typ B (anzuwenden für i.d.R. bisherige Operating Leasingverträge). Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass eine Typ A Bilanzierung die Amortisation des Right of Use-Assets und eine gesonderte Erfassung des Zinseffektes vorsieht, wodurch dem Charakter des Leasingvertrages als Ratenkauf Rechnung getragen wird,  während eine Typ B Bilanzierung ein einheitliches Leasingergebnis ausweist, was den Charakter des Leasingvertrages als schlichte Nutzungsvereinbarung unterstreicht.

Von den ehemals im ED 2013 auch vom IASB vorgeschlagenen Typ A und Typ B-Bilanzierungsalternativen ist nur noch Typ A übrig geblieben. Dem wirtschaftlichen Charakter des Leasingvertrages wird insofern keine Rechnung mehr getragen. Von den Regelungen zur Bilanzierung von Immobilien ist in dieser Entscheidung keine Rede mehr.

Für Immobiliengesellschaften bedeutet dies, dass zukünftig Leasingnehmer, die nach US GAAP bilanzieren, wohl häufig weiterhin Typ B anwenden können, während IFRS-Bilanzierer unabhängig vom Charakter des Leasingvertrages ausschließlich Typ A anzuwenden haben. Es ist zu befürchten, dass die sich hieraus ergebende Inkongruenz nicht nur auf die Bilanzierung auswirkt, sondern auch einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Immobiliengesellschaften haben wird. So kann es sein, dass US GAAP-Bilanzierer ihr Leasingverhalten nur moderat anpassen werden und IFRS-bilanzierende Leasingnehmer ihre Leasingbeziehungen auf den Prüfstand stellen werden.

Die Entscheidung von FASB und IASB die Ausnahmeregelung für kurzfristige Leasingverträge (sog. short-term leases) beizubehalten und nur die Definition der 12-Monats-Frist an die Definition für die Laufzeit des Leasingvertrages anzupassen, kann ebenfalls einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Immobiliengesellschaften haben.

Auf was sich die Bilanzierenden in jedem Fall einstellen müssen, sind umfangreichere Angabepflichten. Die vorläufigen Entscheidungen rund um die Angabepflichten bei kurzfristigen Leasingverträgen (u.a. Angabe der in der Berichtsperiode erfassten Leasingaufwendungen, Angabe der kurzfristigen Leasingverpflichtungen sowie alle allgemeinen qualitativen Angaben für Leasingverträge) sind hier nur ein Anfang.

Die Leasinggeber-Bilanzierung hingegen kann man überschreiben mit „Alles wieder auf Anfang“.

Der im ED 2013 enthaltene Receivable and Residual Approach für die Bilanzierung nach Typ A wird wieder gestrichen. Statt dessen wird eine Rückkehr zu einer Bilanzierungsmethode angeregt, die der bisherigen Finanzierungsleasing-Bilanzierung entspricht.

Die Entscheidung, ob ein Typ A oder Typ B-Leasingverhältnis vorliegt, ist wieder anhand des alt bekannten Kriteriums der Risikoübertragung zu treffen. Die gute Nachricht für die Immobilienwirtschaft ist jedoch, dass weiterhin die Bilanzierung nach Typ B zulässig sein wird und somit einer lineare Vereinnahmung der Mieterträge – sofern ein „Operating-Leasing“ vorliegt – nichts im Wege steht.

Auch immer wieder für Diskussionen sorgt die Bestimmung der Laufzeit eines Leasingvertrages. Hierzu hat das IASB und das FASB jetzt klargestellt, dass Verlängerungsoptionen immer dann zu berücksichtigen sind, wenn es nahezu sicher („reasonably certain“) ist, dass der Leasingnehmer von der Verlängerungsoption Gebrauch machen wird. Zur Beurteilung heranzuziehen sind dabei alle wirtschaftlichen Faktoren. Die Auslegung gilt auch für Ankaufsoptionen und Kündigungsoptionen.

Interessant auch die Entscheidung, dass die Festlegung der Laufzeit des Leasingvertrages durch den Leasinggeber nicht neu beurteilt werden darf und lediglich für den Leasingnehmer eine Neubeurteilung bei Eintritt wesentlicher Änderungen der Rahmenbedingungen sowie bei Eintritt von Umständen, die in der Kontrolle des Leasingnehmers sind, erforderlich ist.

Die Entscheidungen zu sog. Small-Ticket-Leases und die Berücksichtigung von Portfolio-Ansätzen bei der Abbildung von Leasingverträgen sind wohl nur im Ausnahmefall für die Immobiliengesellschaften relevant.

 

Nach all den Jahren der Diskussion …

Was ändert sich denn nun wirklich? Für Leasingnehmer wird es keine Möglichkeit mehr geben, den geleasten Vermögenswert nicht auf der Bilanz zu zeigen. Für Leasinggeber hingegen sind die Änderungen eher marginal.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Survey: European Cities Hotel Forecast 2014 and 2015

Die 3. Auflage PwC’s European cities hotel forecast wurde im Februar 2014 veröffentlicht.

There are 18 cities in this econometric forecast – all are important gateway cities and/or business and tourism centres and some are en route to becoming mega cities. The 18 reflect the challenges facing other cities in Europe where position on the economic and hotel cycle is crucial, and some cities are clearly better placed to grow than others. We anticipate growth in 17 out of the 18 cities in both 2014 and 2015.

 

Veranstaltung: Die neue Asset Klasse für institutionelle Investoren „Single Family Rentals“

Am 10. März 2014 (3 pm EDT) findet ein Webcast zum Thema „Single Family Rental Insights for the Institutional Investor and Operator“ statt (Sprache: Englisch).

Zum Inhalt:

The webcast will highlight the pertinent opportunities and challenges facing this new market including but not limited to:

  • Market insights on primary geographies of focus, an overview of driving fundamentals, and a forecast on industry direction
  • Operational systems and processes
  • Financial reporting issues and challenges
  • Portfolio valuation methodology and challenges
  • Financing trends and challenges such as the new securitization market for this unique asset class
  • Potential IPO and M&A activity

Zur Anmeldung.

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