Schlagwort: Immobilienbewertung

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Veröffentlichung: Emerging Trends in Real Estate® – US and Canada

Die Studie „Emerging Trends in Real Estate® – United States and Canada 2020“ ist inzwischen in der 41. Auflage erschienen. Die in Zusammenarbeit mit dem Urban Land Institute erstellte Studie verarbeitet die Ansichten und Rückmeldungen von Industrieexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Verarbeitet wurden die Ergebnisse aus Interview und Umfragen.

Zu den Ergebnissen und zum Download der Publikation geht es hier.

 

Veranstaltung: Präsentation der Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2020“

Entwicklungsperspektiven, Real Estate Trends und Top-Cities – all das wird anhand der Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2020“ beleuchtet. Die Studie ist wie bereits in den Vorjahren ein Gemeinschaftswerk von PwC und dem Urban Land Institute.

Wollen Sie die Ergebnisse aus erster Hand erfahren, dann ist die Veranstaltung zur Präsentation der Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2020“ das Richtige für Sie.

Zur Anmeldung

IFRS 13 European Real Estate Survey – 2018

Die aktualisierte Fassung des IFRS 13 European real estate survey wurde veröffentlicht. Das Update 2018 widmet sich der Weiterentwicklung der Angabepflichten zu IFRS 13 und vergleicht diese mit den Ergebnissen des Jahres 2016. Grundlage für den Survey bildeten die veröffentlichten IFRS-Abschlüsse von 50 Unternehmen aus den UK, Deutschland, Frankreich, Schweden, Holland, Belgien, Italien, Norwegen und der Schweiz.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Qualität der Angaben zu IFRS 13 bei Immobilienunternehmen stetig weiterentwickelt hat. Die Anzahl der dargestellten nicht beobachtbaren Inputfaktoren hat sich weiter erhöht und auch die Zahl der Sensitivitätstests entwickelt sich weiter positiv.

Zu den Auswertungen der Jahre 2014 und 2016 geht es hier.

Neu – einmalig – informativ: Ein neuer Guide zur Bilanzierung von Immobilien nach IFRS

Der interaktive Guide „Applying IFRS for the real estate industry“ fasst erstmals Fragen und Antworten der Real Estate Industrie zu den unterschiedlichsten Themen zusammen. Der Fokus liegt auf Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich auf die Errichtung und Vermietung bzw. langfristige Nutzung von Immobilien konzentriert.

Auf knapp 100 Seiten beantwortet der Guide erstmalig typische Fragestellungen rund um die Immobilienbilanzierung nach IFRS. Die Antworten basieren auf den praktischen Erfahrungen von unseren weltweiten IFRS-Real Estate Experten.

Zum Download klicken Sie auf den Link zur Publikation und öffnen sie diesen in einen neuen Tab.

 

Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors

Die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und deren Auswirkungen auf die Bilanzierung von Investmentvermögen beim Investor führen in der Bilanzierungspraxis regelmäßig zu großem Erstaunen. Insbesondere die Frage, ob es sich bei Anteilen an Investmentvermögen bei Anwendung des IFRS 9 um Eigenkapitalinstrumente oder doch eher um Fremdkapitalinstrumente handelt, wird hoch emotional diskutiert. Dieser Frage geht der im aktuellen Heft der IRZ erschienene Artikel „Bilanzierung von Investmentanteilen im Konzernabschluss eines Investors“ nach (Heft 1, Januar 2017, http://rsw.beck.de/rsw/upload/IRZ/irz_2017_01_5.pdf).

Warum ist das Thema so interessant für Asset Management Gesellschaften?

Hintergrund der Befürchtungen bzw. Diskussionen ist dabei, dass Anteile an Investmentvermögen, die der langfristigen Vermögensanlage dienen, aufgrund ihrer verpflichtenden Klassifizierung als at fair value through profit or loss zu kurzfristigen Bewertungsänderungen und damit zu einer erhöhten Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung des Investors führen könnten. Befürchtet wird auch ein negativer Effekt auf die Attraktivität von Investmentvermögen im Vergleich zur Direktanlage bzw. auf die Asset Management-Industrie insgesamt.

In dem Beitrag werden zunächst die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von Anteilen an Investmentvermögen beim Investor erläutert und den Regelungen des IAS 39 gegenübergestellt. Danach werden Zweifelsfragen der Bilanzierung konsolidierungspflichtiger Investmentvermögen nach IFRS 9 behandelt.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen den Artikel jedoch an dieser Stelle nicht zur Verfügung stellen.

 

 

Brexit und die Auswirkungen auf die Rechnungslegung von Immobiliengesellschaften

UK hat entschieden und was nun? Viele Themen werden diskutiert und es wird Zeit, dass wir uns auch dem Thema Rechnungslegung in der Immobilienwirtschaft widmen.

 

Die größte Auswirkung auf die Rechnungslegung der Immobilienwirtschaft folgt aus der Unsicherheit

Die Unsicherheit ist das, was uns in der Rechnungslegung derzeit am meisten beschäftigt. Für aktuelle Immobilieninvestments, sowohl in UK als auch an anderen hoch gehandelten Standorten, stellt sich die Frage, ob sich die Bewertungsparameter seit der Entscheidung am 23. Juni 2016 tatsächlich geändert haben oder ob deren Bestimmung letztlich nur einer höheren Unsicherheit ausgesetzt ist. Die kurzfristigen Auswirkungen für die Rechnungslegung bestehen damit in umfangreicheren Angaben zu den Unsicherheiten der Bewertung. Es bedarf detaillierten Erläuterungen über die getroffenen Annahmen und die Unsicherheiten der Parameterbestimmung. Die Anforderungen an den Detaillierungsgrad der Erläuterungen wird dabei im Zeitablauf steigen.

In Jahresabschlüssen für Geschäftsjahre, die vor dem 23. Juni 2016 endeten, und die am 23. Juni 2016 noch nicht veröffentlicht waren, wird es als erforderlich angesehen, zumindest im Nachtragsbericht (subsequent events disclosures) auf die aktuellen Entwicklungen einzugehen. Für IFRS-Jahresabschlüsse und Zwischenberichte für Geschäftsjahre, die nach dem 23. Juni 2016 enden, sind weitergehende Angabepflichten in Bezug auf die bestehenden Bewertungsunsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die qualitativen und quantitativen Angaben für nicht beobachtbare Marktparameter erforderlich. Dies gilt unabhängig davon, ob die Immobilie im IFRS-Abschluss mit ihrem Fair value bewertet wird oder ob die Ermittlung des Fair value lediglich dem Impairment Test dient.   

Unsicherheit rechtfertigt keine pauschalen Bewertungsabschläge

Unsicherheit alleine führt noch nicht dazu, dass Immobilienbewertungen sinken. Kein Raum besteht daher für pauschale Bewertungsabschläge, selbst dann nicht, wenn das vorliegende Bewertungsgutachten generelle Einschränkungen im Hinblick auf bestehende Unsicherheiten enthält. Die Fair value-Bewertung nach IFRS erfordert die Verwendung von am Markt beobachtbaren Parametern und gestattet für den Fall, dass es keine zuverlässigen Marktparameter gibt auch die Berücksichtigung von nicht beobachtbaren Marktparametern. Wichtig für die Bewertung ist auch, dass dabei die individuellen Merkmale und Charakteristika des Bewertungsobjektes Berücksichtigung finden. Vor diesem Hintergrund sind pauschale Abschläge – ohne Berücksichtigung der individuellen Verhältnisse des einzelnen Objektes – nicht sachgerecht. Nicht zu leugnen ist aber auch, dass sich mittelfristig Fragen zum Impairment nicht vermeiden lassen, auch wenn es heute möglicherweise noch zu früh ist, zu beurteilen, ob der Brexit tatsächlich zu einem Impairment führen wird. Unternehmen werden genau beobachten müssen, welchen Einfluss der Brexit nicht nur auf den Fair value, sondern auch auf die Zahlungsströme hat, die für die Ermittlung des Value-in-use zur Anwendung kommen.

Reorganisation und Going Concern werden die nächsten großen Fragestellungen sein

Unternehmen werden sich reorganisieren und ihr Geschäftsmodell überdenken. Derartige Gedankenspiele werden sich zwar noch nicht kurzfristig auf die Bilanzierung von Immobilien auswirken, aber mittelfristig werden sich hierzu weitere Bilanzierungsfragen stellen. Fragen des Abgangs von Immobilien, der Berücksichtigung von Wertminderungen, der Bildung von Rückstellungen bis hin zu den Auswirkungen auf die Segmentberichterstattung werden zu stellen sein.

Während die aktuellen Entwicklungen noch verhältnismäßig wenig Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung nach IFRS aufweisen, bedeutet dies nicht, dass in Zukunft nicht auch für einzelne Immobiliengesellschaften sogar die Going Concern-Annahme zu hinterfragen ist.

 

Zu den Auswirkungen auf die Rechnungslegung weiterführend auch Brexit: Accounting implications of UK’s Brexit decision Volume 1: PwC In depth INT2016-04

 

Einen Blick auf andere alternative Investments:

 

Weitere Information zu aktuellen Themen rund um den Brexit erhalten sie auch auf dem Corporate Reporting Blog.

 

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Finales Rundschreiben zu den Anforderungen der BaFin an die Bestellung externer Bewerter veröffentlicht

In dem heute veröffentlichten Rundschreiben 07/2015 (GZ: WA 41-Wp 2137-2013/0216; Bonn/Frankfurt a. M., 29. Juli 2015) erläutert die BaFin die „Anforderungen bei der Bestellung externer Bewerter für Immobilien und Immobilien-Gesellschaften“ nach § 216 KAGB. Konkret geregelt werden:

  • die Anforderungen an die gesetzlich anerkannte obligatorische berufsmäßige Registrierung, die berufsständischen Regeln oder die sonstigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die die Berufsausübung regeln;
  • der Nachweis der beruflichen Garantien;
  • die entsprechende Anwendung der einschlägigen Regelungen zur Auslagerung;
  • die Anzeige bei der Rotation des externen Bewerters;
  • die Besonderheiten bei juristischen Personen oder Personenhandelsgesellschaften;
  • das Verfahren bei externen Bewertern, für die bereits eine Anzeige erstattet wurde;
  • Beendigung einer Tätigkeit als externer Bewerter.

Das Rundschreiben gilt für offene wie geschlossene Investmentvermögen gleichermaßen und es darf vermutet werden, dass es auch Ausstrahlungswirkung auf andere Asset Klassen haben wird.

Die BaFin hatte im April den Entwurf des Schreibens veröffentlicht und diesen zur Konsultation gestellt. Die eingegangenen Stellungnahmen können auf der Webseite der BaFin ebenfalls abgerufen werden. Wir berichteten hierüber.

Survey zu IFRS 13 bei Immobilienunternehmen veröffentlicht

IFRS 13 hat im letzten Geschäftsjahr 2013 neue und deutlich erweiterte Anhangangaben, insbesondere detaillierte qualitative und quantitative Informationen über Annahmen und Prozesse, die bei der Fair Value-Bewertung zugrunde gelegt wurden, mit sich gebracht.

In dieser Publikation wurde untersucht, wie eine Stichprobe europäischer Immobilienunternehmen diese Angabepflichten in Bezug auf Investment Properties umgesetzt haben. Der Fokus lag dabei auf den quantitativen Angaben zu wesentlichen nicht beobachtbaren Inputparametern, die bei der Fair Value-Bewertung verwendet wurden sowie den Angaben zu Sensitivitäten dieser nicht beobachtbaren Parameter der Fair Value-Ermittlung.

Die Stichprobe für den Survey umfasste 37 börsennotierte Immobilienunternehmen aus Deutschland, Frankreich, UK, den Niederlanden, der Schweiz und Italien.

FROHES NEUES JAHR 2014!

Das Jahr 2013 ist zu Ende und der Blick voraus in das Jahr 2014 beschäftigt uns alle. Was wird uns das Jahr 2014 bringen?

Im Hinblick auf die IFRS wird es spannend zu beobachten sein, welchen Einfluss die Regelungen zur Umsatzrealisierung auf die Vertragsgestaltung insbesondere in Bezug auf die Fertigungsaufträge im Immobilienbereich haben werden und ob wir tatsächlich noch eine Neuregelung der Leasingbilanzierung zu sehen bekommen. Der Arbeitsplan des IASB verspricht uns daher viel Spannung für das erste Quartal 2014. Aber auch die Liste der „Research Projects“ des IASB wird wieder länger, was viele spannende Themen auch für das Jahr 2014 und darüber hinaus verspricht. Wieder ins Blickfeld gerückt ist u.a. die Definition von Eigenkapitalinstrumenten („financial instruments with the characteristics of equity„) was uns insbesondere in Bezug auf die Frage interessieren dürfte, ob Fonds mit kündbaren Finanzinstrumenten oder Fonds mit Laufzeiten weiterhin kein echtes Eigenkapital haben werden?

Ganz vorne im Hinblick auf die steuerlichen Themen steht nach wie vor die Frage, wie zukünftig die Besteuerung offener und geschlossener Investmentfonds in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft, die unter die Regelungen des KAGB fallen, aussehen wird. Der Bundesrat hat Ende November das Begleitgesetz zum KAGB verabschiedet und damit das AIFM-Steueranpassungsgesetz auf den Weg gebracht. Das Gesetz wurde am 23. Dezember 2013 im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2013, Teil I, Nr. 76, S. 4318) verkündet und trat pünklich zum heiligen Abend (24. Dezember 2013) in Kraft. Ob es aber tatsächlich ein gelungenes Weihnachtsgeschenk für die Investmentbranche sein wird, wird sich im Verlaufe des Jahres 2014 zeigen müssen.

Aus Bewertersicht wird es spannend zu beobachten sein, ob sich die „Emerging Trends“ der letzten Jahre fortsetzen oder ob es neue Themen und Trends geben wird. Darüber hinaus wird es auch spannend zu beobachten sein, wie die Bewerter mit den unterschiedlichen Bewertungsvorgaben aus dem KAGB, aus IFRS 13 oder aus IDW S10 umgehen werden.

Und als wäre dies alles nicht schon genug, müssen wir uns auch noch den wachsenden regulatorischen Anforderungen der BaFin und der ESMA stellen.

Es bleibt also spannend und wie in den Vorjahren bleiben wir für Sie am Ball.

 

Anita Dietrich    Alexandra Burg    Bernd Kirsch    Dr. Daniel Ranker    Carolin Stoek

Veröffentlichung: Real Estate Insights – November 2013

Die aktuelle Ausgabe der Real Estate Insights – November 2013 enthält folgende Themenschwerpunkte:

  • Auswirkungen von IFRS 13 in den Halbjahresberichten 2013
  • Corporate Real Estate Management – Mit individuellen Lösungen zum Unternehmenserfolg (hierzu auch weiterführend: Individuelle Lösungen sind gefragt – Trends im internationalen Corporate Real Estate Management)
  • Immobilienfinanzierung: Quo vadis?
  • Entwicklungen und Trends des Wiener Hotelmarkts
  • Immobilientransaktionen: Abzug von Aufwendungen beim Grundstückgewinn
  • Auslagerung von Aufgaben einer KVG als Alternative zur Volllizenz für spezialisierte Assetmanager
  • Grunderwerbsteuer: Deutsche Regeln werden noch komplexer
  • Neue Rechnungslegungsvorschriften nach KAGB für geschlossene Immobilienfonds
  • Neue Regelungen des KAGB – aber noch keine neue Investmentbesteuerung
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